The King is Watching Tipps: So überlebt ihr bis zum Schluss!

Tipp Viktor Eippert
The King is Watching Tipps: So überlebt ihr bis zum Schluss!
Quelle: PC Games

Wir verraten euch die wichtigsten Tipps, mit denen ihr im neuen Aufbau-Survival-Mix The King is Watching siegreich seid. Welche Einheiten lohnen sich und was sollte man bauen?

Seit seinem Release am 21. Juli erfreut sich die Mischung aus Königreich-Aufbauspiel und Überlebenskampf gegen Monsterhorden The King is Watching großer Beliebtheit auf Steam. Jeden Tag wird ein neuer Rekord an gleichzeitigen Spielern erreicht, zuletzt waren es über 13.600. Das Grundkonzept ist dabei sehr simpel: Ihr baut in eurem Schloss Gebäude, sammelt Rohstoffe und verteidigt euch gegen Wellen an Gegnern.

Doch durch die vielzähligen Kombinationsmöglichkeiten und Roguelite-Elemente ist The King is Watchingein gutes Stück komplexer, als es scheint. Und auch gar nicht mal so leicht zu gewinnen. Daher haben wir hier ein paar Tipps für euch, mit denen ihr sogar auf den höheren Stufen besteht.

Welche Einheiten soll ich ausbilden?

Die große Einheitenvielfalt ist eine der Stärken von The King is Watching, entsprechend gibt es viele gute Kombos. Allerdings müsst ihr auch das Glück haben, sie in einem Run alle angeboten zu bekommen. Daher geben wir euch ein paar gute Kombinationen an die Hand, die nicht ganz so schwer zu kriegen sind.

Schwertkämpfer/Milizen und Armbrustschützen

Die effektivste Startkombo erhaltet ihr, wenn ihr wahlweise Milizen oder Schwertkämpfer mit Armbrustschützen zusammen aufs Feld schickt. Die Nahkämpfer sorgen dafür, dass eure Armbrustschützen ordentlich Schaden austeilen, während die Schützen mit ihrem passiven Bonus die Lebenspunkte von Kriegereinheiten erhöhen. Idealerweise habt ihr nur Schwertkämpfer oder Milizen, weil die ihre Kumpane direkt verbessern, je mehr von ihnen gleichzeitig da sind. Aber eine Mischung von beiden ist auch völlig fein.

Als Elitetruppen-Ergänzung eignen sich Langbogenschützen oder Dachsdruiden gut, um eure Fernkämpfer nochmals zu stärken. Und die Dachsdruiden profitieren selbst von der bisherigen Kombo, weil sie als Kriegereinheiten mehr Lebenspunkte erhalten.

Man sieht eine Truppe aus Nah- und Fernkämpfern, die die Stadt vor Monstern verteidigt. Quelle: PC Games Eine effektive Einheitenkombo sind Schwertkämpfer und Armbrustschützen, die man später mit stärkeren Kriegereinheiten wie Pilzkriegern erweitert.

Fußsoldaten-Spam und Meuchelmörder

Auch gut für den Anfang ist die Mischung aus mindestens einem Meuchelmörder und anderen Einheiten der Fußsoldaten-Klasse. Fußsoldaten sind die schwächsten aber auch günstigsten Nahkämpfer im Spiel. Solange ihr aber mindestens einen Meuchelmörder auf dem Schlachtfeld habt, bekommen alle Fußsoldaten 50% mehr Lebenspunkte - was sich vor allem durch ihre große Anzahl schnell rechnet. Dafür könnt ihr zum Beispiel Wahnsinnige, kleine Knochen oder im Notfall Bauern nutzen. Wenn ihr zusätzlich noch ein paar Truppenausbildungen für Fußsoldaten zieht, kann euch diese Strategie auch über den ersten Boss hinausbringen.

Doch spätestens danach solltet ihr langsam eure Armee mit hochwertigeren Einheiten ausstatten. Ein paar Champions wären etwa eine gute Möglichkeit. Oder ihr holt euch reichlich Fernkämpfer dazu und tauscht eure Fußsoldaten gegen Krieger. Denn selbst die besten Bogenschützen bringen wenig, wenn eure Frontlinie einbricht. Eine dritte Möglichkeit sind Heiler oder genügen Krankenhäuser. Wenn ihr es schafft, eure Fußsoldaten schnell genug zu heilen, könnt ihr bei der Spam-Taktik bleiben.

Welche Elitetruppen lohnen sich?

Bei den seltenen und sehr starken Elitetruppen gilt meistens: Holt euch das, was zum bisherigen Run gut passt. Gänsehydren sind zum Beispiel sehr gute Champions, bringen euch aber nichts, wenn ihr keine Gänsereiter habt. Ebenso macht es keinen Sinn, Kasernen für Elitetruppen zu nehmen, wenn ihr die nötigen fortgeschrittenen Rohstoffe gar nicht herstellen könnt.

Falls ihr aber das Glück habt, eine gute Kombo aus Champions und Artefakten oder anderen Boni hinzukriegen, seid ihr kaum aufzuhalten. Drachen in Kombination mit dem Artefakt, dass alle Luftkämpfer um 30% stärkt und ein oder zwei Truppenausbildungen für die Klasse und ihr rasiert.

Den Blick schnellstmöglich vergrößern

In The King is Watching sind eure Untertanen grundsätzlich faul. Sie arbeiten nur, wenn ihr sie mit dem königlichen Blick aktiv überwacht. Ergo ist eure Wirtschaft umso stärker, wenn ihr mehr Felder gleichzeitig überwachen könnt. Grade zu Beginn solltet ihr eure Verteidigung zwar nicht völlig vernachlässigen, aber sobald ihr ein paar Truppen habt, ist es am besten, ihr spart Rohstoffe, um den Blick zu erweitern. Je nach Schwierigkeitsstufe, auf der ihr spielt, gibt es verschiedene Limits für die maximale Blickgröße. Versucht grundsätzlich so schnell wie möglich, den Blick zu erweitern, bis es nicht mehr weiter geht.

Aber das ist nicht alles. Mit Artefakten und Gebäuden könnt ihr den Blick sogar nochmals erweitern. Das Denkmal für den Blick des Königs lässt zum Beispiel jedes Nachbarfeld arbeiten, solange es selbst betrachtet wird. Und mit dem Artefakt Steinblick, wird das mittlere Feld im Schloss durchgehend betrachtet. Wenn ihr beides kombiniert, könnt ihr dann vier Felder dauerhaft beackern lassen, ohne mit dem König selbst hinzusehen.

Man sieht das Menü für die Verwaltung der Truppengarnison. Quelle: PC Games

Verwendet die Garnisonsmechanik

In der unteren Mitte des Bildschirms habt ihr rechts neben den Upgradeknöpfen für Sicht und Truppenlimit drei weitere Symbole für die Garnison. Damit könnt ihr einstellen, wie mit ausgebildeten Truppen verfahren werden soll. Unser Tipp: Stellt es entweder auf blau (Truppen in der Kaserne bereitstellen) oder blau/rot (Truppen bis zur maximalen Kapazität bereitstellen) um. Dadurch werden auch dann noch Einheiten ausgebildet, selbst wenn die maximale Anzahl auf dem Feld steht.

Truppen aus der Kaserne könnt ihr entweder mit dem Pfeilsymbol (schnelle Verstärkung) rausschicken. Oder ihr klickt auf das gelbe Mauersymbol oben drüber. Dort seht ihr eine exakte Übersicht über all eure Truppen und könnt händisch entscheiden, wer aus der Reserve in die Schlacht soll. Das rettet euch bei starken Angriffswellen und Bossen mitunter die Haut.

Verschiebt Gebäude nach Belieben

Achtet außerdem darauf, euren Blick immer möglichst effektiv zu nutzen. Wenn ihr zum Beispiel sechs Felder anschauen könnt, bringt es wenig, wenn drei davon entweder leer sind oder mit Truppengebäuden bebaut, die ihr Limit erreicht haben. Mit Shift und Linksklick könnt ihr bereits platzierte Gebäude greifen und wo anders hinschieben oder direkt mit dem dortigen Gebäude tauschen. Das sorgt zwar dafür, dass die versetzen Bauten eine Zeit lang langsamer produzieren, aber letztendlich lohnt es sich trotzdem, wenn ihr bereits einen größeren Blick zur Verfügung habt.

Scheut euch außerdem nicht, Gebäude auch abzureißen, wenn ihr sie nicht mehr braucht. Im Fall von Brunnen, Truppenkasernen und Infrastrukturen bekommt ihr die Blaupause auch zurück, nur eben nicht die bezahlten Rohstoffe für den Bau. Und wenn ihr die Bauten auch später nicht mehr braucht, könnt ihr sie für ein paar Münzen verkaufen.

Passt auf, dass euch die Rohstoffe nicht ausgehen

Eure Rohstoffgebäude sind in The King is Watching begrenzt. Ihr erhaltet zwar immer mal Produktionsgebäude als Wellenbelohnung oder könnt sie beim Händler kaufen. Aber oft reicht das nicht. Daher solltet ihr nicht die Wichtigkeit des Forschungstisches unterschätzen. Mit ihm könnt ihr neue Blaupause erstellen, was allerdings ordentlich Zeit kostet. Baut ihn also nicht zu spät auf schaut ihn häufig mit eurem König an, damit euch nicht die Ressource ausgehen und ihr plötzlich keine Tuppen mehr finanzieren könnt.

The King is Watching Quelle: PC Games Zwischen den Runs kauft ihr Verbesserungen in eurer Stadt. Besonders wichtig sind hier das Upgradegebäude und der Rat.

Wofür investiere ich Stadt-Denari?

Mit jedem Run verdient ihr euch grüne Münzen, die Stadt-Denari und teilweise auch Aufstiegskristalle. Mit denen könnt ihr euer Königreich ausbauen und zahlreiche Upgrades holen. Die zwei wichtigsten Gebäude sind erstmal das für Upgrades und das Ratsgebäude. Im Upgradegebäude investiert ihr eure Münzen in vier verschiedenen Bäumen für allerhand nützliche Verbesserungen. Im gelben Menü sind allgemeine Sachen, rot dreht sich vor allem um Gebäude und Zauber, grün gewährt neue Könige und Truppenboni und bei blau kriegt ihr Berater.

Für den Beginn solltet ihr euch ein paar günstige Upgrades im gelben Baum sowie ein paar Berater und die erste zwei Zusatzsslots im blauen holen. Gute Berater für den Anfang sind Branimir (+100 LP fürs Schloss), Seidenweberin (zusätzliches Feldsiegel), Automaton (mehr Ressourcenblaupausen zum Start) und die Zwillinge (ein Grundkonstruktionsgebäude zum Start). Danach widmet ihr euch dem roten Baum. Hier lohnen sich vor allem die beiden Feldsiegel ganz am Anfang und dann die drei Verbesserungen, mit denen ihr die Adligen aus eurem Schloss verbannt. Damit erhaltet ihr nämlich mehr Bauplatz innerhalb eurer Mauern, was euch deutlich bessere Chancen in den Runs bringt.

Beim grünen Baum braucht ihr vor allem Aufstiegskristalle, schaut dort also ab und an mal rein, wenn ihr welche errungen habt. Von den frühen Königen empfehlen wir König Brezhnius. Mit seinen Fähigkeiten und passiven Boni könnt ihr eure Truppen ordentlich buffen und länger am Leben halten.

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