Das revolutionäre Kartenspiel, nur ohne Revolution, dafür aber zum Mitnehmen!
The Eye of Judgment verdankt seinen Namen der Kamera-Hardware PlayStation Eye. Auf der PS3 wurde so nämlich das ganze Spielbrett eingescannt und ihr konntet euren Taschenmonstern dabei zusehen, wie sie auf eurem Küchentisch die Kreaturen eures Gegners beharken. Die PSP-Ausgabe kommt ohne Zusatz-Hardware aus, das Spielprinzip ist aber gleich geblieben.
The Eye of Judgment - Legends-Test: Strategie ist Trumpf
So wie bei bekannten Genrevertretern wie etwa Magic: The Gathering oder Yu-Gi-Oh! teilen sich die zahlreichen Karten in fünf Grundtypen auf: Feuer, Wasser, Holz, Erde und Biolith. Gemäß dem bewährten Stein-Schere-Papier-Prinzip solltet ihr darauf achten, dass eure Angriffe effektiv gegen den Typ des Verteidigers sind. Ihr spielt Magie-Karten und Monster, bis ein Spieler fünf Kreaturen auf seiner Spielfeldseite platziert hat und somit den Sieg davonträgt. In einem Tutorial werden die wichtigsten Regeln rund um The Eye of Judgment erklärt.
Um gegen die KI zu bestehen, ist ein Blick in das enthaltene Kompendium aber Voraussetzung. Widmet ihr euch nicht der verwirrend-öden Handlung im Storymodus, vergnügt ihr euch beim Erstellen eines verbesserten Kartendecks oder duelliert euch im Mehrspielermodus mit einem menschlichen Gegner.
Mit dem könnt ihr außerdem seltene Karten tauschen, um schließlich eure Sammlung zu vervollständigen. Insgesamt ist das Kartenspiel hinter The Eye of Judgment solide designt und kurzweilig, auch wenn es im Hinblick auf taktische Tiefe nicht an Konkurrenten wie etwa Magic: The Gathering herankommt. Die Präsentation des Storymodus ist allerdings mehr als lieblos und die schlichte Optik ziemlich angestaubt.
