The Elder Scrolls Blades gespielt: Klappt das große Abenteuer auch in klein?
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The Elder Scrolls Blades in der Hands-on-Preview: Eine der überraschendsten Ankündigungen auf der Bethesda-Pressekonferenz war ohne jede Frage The Elder Scrolls Blades, ein Ableger der Open-World-RPG-Serie für mobile Geräte. Aber kann das gutgehen? Oder haben sich die Entwickler zu viel vorgenommen? Und welche Kompromisse mussten eingegangen werden, um Tamriel auch unterwegs erkundbar zu machen? Unsere Eindrücke in der Angespielt-Vorschau!
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The Elder Scrolls für unterwegs - geht das (von der Nintendo-Switch-Fassung von Skyrim mal abgesehen) überhaupt? Nun, die Entwickler wollen es zumindest versuchen. The Elder Scrolls Blades heißt das Free2Play-Experiment und erscheint im August für iOS und Android, sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch für PC und Konsolen.
Da fehlt doch was!
Quelle: Bethesda
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Wir wissen noch nicht, was uns im fertigen Abenteuer erwartet. In der Demo-Fassung zumindest ist das Spiel von einem vollwertigen Ableger der Reihe weit entfernt. Nicht ist zu sehen von einer offenen Spielwelt, Item-Verwaltung ist auf ein Minimum beschränkt und in Kämpfen, obwohl nicht rundenbasiert, ist es uns nicht möglich, uns frei zu bewegen.
Wir wissen, dass es im fertigen Spiel die Möglichkeit geben wird, unsere eigene Stadt aufzubauen und im Figureneditor unseren ganz persönlichen Helden zu erstellen. Was genau der Titel darüber hinaus noch zu bieten haben wird, ist aber noch nicht bekannt und leider waren bei Bethesdas Anspielstand auch keine Entwickler anwesend, aus denen wir weitere Informationen hätten herausquetschen können.
Hauen, bis der Bildschirm kommt
So machten wir uns denn mit einem iPhone X in der Hand auf durch die zwei Areale der Demo, einen Schloss- und einen Waldabschnitt. Beide sind sehr linear aufgebaut und unsere Aufgabe ist es, einfach durchzurennen und Gegner zu verkloppen, bis ein Bildschirm uns darüber aufklärt, dass wir das Ende des spielbaren Abschnitts erreicht haben.
Quelle: Bethesda
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Optional können wir zwar ein paar Vasen zerkloppen und finden darin Gold und Diamanten - wir gehen davon aus, dass es sich dabei um die Ingame- und die Währung handelt, die wir mit Echtgeld werden kaufen können -, das war es aber auch schon bezüglich Abwechslung. Keine Items zum Aufklauben, keine Bücher, die wir lesen können, nichts. Ein Drück auf dem Menü-Button ruft das gewohnte Elder Scrolls-Inventar auf, das in der Demo aber bis auf die Gegenstände an unserem Körper noch leer ist.
Breitbild trifft Selfie-Gameplay
Gesteuert wird wahlweise, indem wir auf einen Punkt auf dem Touchscreen tippen und dann automatisch dorthin laufen, oder aber mit einem virtuellen Analogstick. Ein zweiter virtueller Stick lässt uns auch die Kamera kontrollieren. Cool: je nachdem, wie wir unser Smartphone halten, wird das Geschehen horizontal oder vertikal dargestellt.
Taucht ein Gegner auf, werden wir in einen Kampfbildschirm gezwungen, in dem wir dem Widersacher direkt gegenüberstehen. In dem beiden Demo-Abschnitten waren das zum Beispiel Skelettkrieger, Ratten und Riesenspinnen. Wir greifen an, indem wir auf einem beliebigen Punkt auf dem Bildschirm tippen und halten, bis ein goldener Kreis sich füllt. Danach schlagen wir zu. Theoretisch ist es wichtig, dabei auf offene Stellen zu achten und erst dann zu agieren, wenn etwa ein Feind sein Schild senkt. In der Praxis war das aber zumindest beim Anspielen relativ egal, wir machten so oder so Schaden. Hat eine spezielle Leiste sich aufgeladen, können wir zudem eine Schildattacke ausführen und mit einem Zauber angreifen. Eine Herausforderung war keine der Auseinandersetzungen, wir gehen aber stark davon aus, dass es uns im fertigen Abenteuer nicht so leicht gemacht wird.
Kommt da noch was?
Quelle: Bethesda
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Das war es aber auch schon mit dem, was sich derzeit zu The Elder Scrolls Blades sagen lässt. Wird es eine offene Welt geben? Wie sieht es mit NPC-Begleitern aus? Ist es möglich, auf ein Pferd zu steigen? Fragen über Fragen - derzeit aber noch keine Antworten. Von dem süchtig machenden Gameplay oder der innovativen Spielidee des Mobile-Gegenstücks der anderen großen Bethesda-Rollenspiel Reihe, Fallout Shelter, wirkt The Elder Scrolls Blades aktuell aber noch recht weit entfernt, trotz eindeutig hoher Produktionsqualität und einer beeindruckenden 3D-Grafik. Wir lassen uns im August aber gerne eines Besseren belehren.
