The Division angespielt: Spielerisch wie erhofft, aber mit Technik-Macken
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Lange war es still um Tom Clancy's The Division, bis Ubisoft zum offiziellen Hands-on lud. Ob der Titel hält, was er verspricht, klären wir in unserer Vorschau. Soviel vorweg: Technisch präsentierte sich die angespielte Konsolenversion durchwachsen. Auch die KI konnte nicht überzeugen. Doch die Kreuzung aus Shooter-Mechaniken und klassischen MMORPG-Elementen macht Laune.
Man stelle sich vor, irgendein Spaßvogel entwickle einen Virus. Einen besonders aggressiven und obendrein echt resistenten. Nur um ihn anschließend auf die Welt loszulassen und damit Millionen von Menschenleben auszulöschen. Unwahrscheinlich, nicht wahr? Biologische Kriegsführung ... wo kämen wir denn da hin!? Das Ganze ist sogar so unwahrscheinlich, dass die Amerikaner im Jahre 2001 tatsächlich ein Programm namens "Dark Winter" durchspielten, das exakt diesen Fall, also den einer echten Pandemie, simulieren sollte. Das Ergebnis? Wir wären total am Ende!
Basiert auf wahren Begebenheiten
Was sich gerade anhört wie der abgedroschene Plot eines zweitklassigen B-Seuchen-Zombie-Streifens, ist wäre also leider harte Realität. Natürlich gab es keine Pandemie. Aber was, wäre ein solcher der Ernstfall eingetreten? Hätte der sogenannte "Worst Case" tatsächlich für eine weltweite Katastrophe gesorgt? An exakt dieser Stelle setzt Tom Clancy's The Division ein. Eine Seuche, die sich unter anderem auf Banknoten über weite Teile der Erde verbreiten konnte, forderte ihren Tribut und löschte die Population ganzer Metropolen aus. Wie das aussehen könnte, zeigt Ubisofts fiktives New York: Die Infrastruktur brach komplett zusammen.
Quelle: Ubisoft
The Division basiert auf einer Simulation namens "Dark
Winter" - das Spiel zeigt, wie die Menschheit tatsächlich abgeschnitten hätte. Autsch!
Geplünderte Geschäfte, zurückgelassene Autos, Leichensäcke und vom Leid gezeichnete Zivilisten zeichnen das Bild der verwüsteten Straßenzüge. Öffentliche Einrichtungen wie Sportstadien wurden zu behelfsmäßigen Krankenhäusern umgebaut, um die vielen Kranken aufzunehmen, bis sie schlussendlich von Plünderern und anderen Kriminellen überrannt wurden und als überdimensionale Leichenhäuser endeten. Einige Winkel innerhalb der Stadt sind noch immer derart hochgradig verseucht, dass an einen Besuch ohne adäquate Schutzausrüstung nicht ansatzweise zu denken ist.
Und wer nicht vom Virus dahingerafft wird, findet sein Ende womöglich durch die Hand eines der vielen Plünderer, der schwerbewaffneten "Riker" oder die Cleaner, die die Stadt mit Flammenwerfern "reinigen". Dass Überlebende in derartigen Extremsituationen nur selten an einem Strang ziehen, wissen wir ja dank Hits wie The Walking Dead oder Survival-Spielen wie DayZ oder H1Z1 inzwischen zur Genüge. Glücklicherweise gibt es uns, die Spieler, die als Agenten für Recht, Ordnung und ein klein wenig Hoffnung sorgen.
Endlich selbst Hand anlegen
Nun warf Ubisoft während der vergangenen Monate ja nicht gerade mit neuem Material, etwa frischen Spielszenen, um sich ... und dann noch Gerüchte (!), laut derer sich auch das bereits in der Alpha Gespielte in einem angeblich desaströsen Zustand befinden soll. Umso hibbeliger waren wir, als Ubisoft zum offiziellen Anspiel-Dinér nach Malmö lud: Endlich selbst reinzocken, endlich eine eigene Meinung bilden! Satte drei Stunden Singleplayer-Inhalte standen auf der Speisekarte. Getafelt wurde in 3er-Grüppchen, bestehend aus je zwei Redakteuren und einem Mitglied des Entwicklerteams. Dabei schossen wir uns die ersten beiden Stunden auf Stufe 4 durch die verwüstete Großstadt, machten erste Erfahrungen mit Steuerung und Deckungs-, sowie Skill-, Talent-, Mod-und Beute-System. Die letzten 60 Minuten wiederum steuerten wir einen auf Level 20 gehievten Recken und machten unter anderem einen Abstecher in die bereits aus Videos bekannte " Dark Zone" - das PvP-Gebiet im Herzen der einstigen Metropole.
Quelle: Ubisoft
NEW YORK, NEW YOOOORK! Besonders stolz sind die Entwickler auf das zu großen Teilen detailgetreu nachgebaute New York, wie es nach einer Pandemie derartigen Ausmaßes aussehen würde. Wer die Stadt kennt, soll sich sogar schnell zurechtfinden und auch mit Sehenswürdigkeiten wie dem Madison Square Garden geizen die Designer nicht!
Doch bevor wir euch nun unsere ersten Eindrücke schildern, eine Sache vorneweg: Gemessen am tatsächlichen Umfang waren drei Stunden Spielzeit nicht annähernd genug, um Faktoren wie den gerade für "Open-World-Multiplayer-RPGs" essenziellen Langzeitspielspaß realistisch beurteilen zu können. Auch fehlten Elemente wie beispielsweise das Handwerkssystem noch komplett. Gespielt haben wir einige Hauptmissionen, sowie zahlreiche Neben-Objectives und Zufalls-Begegnungen auf den Straßen der Stadt. Und bisher zeichnet sich Folgendes ab: Die technisch-optische Messlatte wird The Division nicht neu definieren. In Sachen Spielspaß jedoch hat der Titel das Zeug, ein echter RPG-Hit für Shooter-Fans zu werden ... aber auch das Potenzial, genau wie viele "Kollegen" des MMORPG-Genres sang- und klanglos in der Versenkung zu verschwinden. Aber genug Vorgeplänkel, ab ins Geschehen!
Aller Anfang ist ... non-linear
Im Anschluss an die vergleichsweise übersichtliche Charaktererstellung starteten wir in ein Beta-eigenes Kurztutorial, dass uns die grundlegende Steuerung näherbrachte: Gezielt und geschossen wird wie üblich mit den hinteren Schultertasten, nachgeladen mit X. Zum Sprinten drücken wir auf den linken, für einen Wangenstreichler mit dem Gewehrkolben auf den rechten Stick. Ein Klick auf die Y-Taste wiederum lässt unseren Agenten zur Sekundärwaffe wechseln; halten wir den Y-Button gedrückt, greifen wir zur zweiten Primärwumme. Mit der rechten Digitaltaste bringen wir die Gesundheit unseres Agenten mit einem Medipack (falls vorhanden) auf Vordermann, mit der linken Taste des Steuerkreuzes hingegen schnappen wir uns eine Granate, visieren ein Fleckchen an und schmeißen unseren Widersachern den Sprengkörper vor die Füße - perfekt, um Gegner hinter Barrikaden auszuräuchern oder ins Freie zu treiben.
Sind wir selbst das Ziel einer Granate, retten wir uns mit einem schicken Hechter aus der Detonationszone. Besonderes Augenmerk hingegen liegt auf dem Deckungssystem. Das Prinzip dahinter dürfte dem Großteil aller Spieler zwar bekannt sein, Ubisofts Endzeitspektakel legt jedoch besonders großen Wert darauf und macht es entsprechend zum Kernelement eines jeden Feuergefechts. Mit einem Druck auf die A-Taste schmiegt ihr euch an so ziemlich jedes herumstehende Objekt an, um dahinter Schutz zu suchen und wahlweise mit Waffe im Anschlag oder blind aus der Deckung auf gegnerische Schützen zu feuern. Visiert ihr dann ein anderes Hindernis an und haltet die A-Taste bis zur Ankunft gedrückt, läuft euer Charakter geduckt bis an sein neues Ziel und springt selbstständig über Hindernisse.
Quelle: Ubisoft
Atmosphärisch ist die Spielwelt top - und nicht selten hinterlassen unsere Exkursionen ein flaues Gefühl in der Magengegend.
Gerade im Gruppenspiel erlaubt euch diese Art des Voranschleichens, Feinde zu flankieren, aus der Deckung heraus mit Granaten für Unordnung zu sorgen oder einfach nur näher an Gegner heranzukommen, um sie mit einer eurer zahlreichen Zusatzfähigkeiten zu schwächen. Wer hingegen meint, Rambo-like mitten durch Horden an schießwütigen NPCs stapfen zu müssen und dabei nicht gerade ein Schild in der Hand trägt, der schaut sich die Texturen von New Yorks Straßen schneller aus der Nähe an als erwartet. Und ist nicht gerade einer von bis zu drei Mitspielern in der Nähe, um euch aufzuheben, endet ein solcher Akt der Überheblichkeit nach nur wenigen Sekundenn in einem eurer freigeschalteten Safehouses, die primär als Social-Hub und Respawn-Punkt dienen.
Die Stadt wiederaufbauen
Als Agent ist es unsere Aufgabe, die Infrastruktur der Stadt wieder auf Vordermann zu bringen, medizinische Einrichtungen aufzubauen, Vorräte für die Überlebenden zu besorgen und natürlich Zivilisten in Not zu retten. Um eine Mission dieser Größe bewältigen zu können, braucht es ein Hauptquartier - und das "besorgen" wir uns direkt im Anschluss an besagtes Tutorial. In einer kurzen Schießerei, die einigen bereits aus dem Video der letztjährigen E3 bekannt sein dürfte, kämpfen wir uns an einer Gruppe Riker vorbei und machen Bekanntschaft mit unserem ersten Cleaner. Vier, fünf Magazinwechsel später befinden wir uns im Inneren des Gebäudes und erhalten drei Hauptmissionen, im Zuge derer wir die drei Hauptflügel der Einrichtung aktivieren sollen: den Tech-, den Security- und den Medical-Flügel.
Quelle: Ubisoft
Plünderer, Riker und Cleaner - diese Fraktionen sorgen regelmäßig für Ärger. Ob das für langanhaltenden Spielspaß reicht?
Wir haben uns zuerst durch den Madison Square Garden - nun das Madison Hospital - geschossen, der zuerst zum Lazaret umfunktioniert, später jedoch von Rikern überrannt und verwüstet wurde. Was ihr ab diesem Zeitpunkt aber letztlich tut, bleibt vollkommen euch überlassen - auch ob ihr allein oder in Begleitung anderer Spieler durch die Straßen zieht. Ihr entscheidet, in welcher Reihenfolge ihr die Abschnitte des Gebäudes in Schuss bringt. Ist ein Flügel einmal aktiv, stehen euch damit verknüpfte Missionen zur Auswahl, die nicht nur die Story auf non-lineare Weise vorantreiben, sondern euch auch eine Art Spezial-XP gewähren, mit der ihr innerhalb eines Flügels weitere Einrichtungen öffnet und so spezielle Boni kassiert. Läuft eure medizinische Einrichtung erst einmal, könnt ihr mit ausreichend "Medical"-Punkten etwa eine Apotheke oder gar eine Kinderklinik öffnen und so weitere passive Perks einheimsen. Oder aber ihr konzentriert euch zuerst auf die Sanierung des Tech-Wings und schraubt so unter anderem eure Feuerkraft in die Höhe. Solltet ihr zunächst auf keine der Hauptquests Lust haben, ist das auch egal - dann schießt ihr euch eben durch die Straßen New Yorks und sammelt regulär Erfahrung. Die Stadtkarte verrät euch, wo die Action wartet und Beute winkt! Habt ihr ein Ziel gewählt, setzt ihr einen Wegmarker - eine orangefarbene Linie führt euch dann schnurstracks lotst euch dann durch die verschneite Stadt.
Komplex: das Skill-System
Quelle: mydivision.net
Künstliche Dummheit?! Genre-Neulinge werden sich womöglich wundern: Oftmals laufen (vor allem schwer gepanzerte) Feinde schnurstracks an euch vorbei, obwohl ihr ihnen mitten ins Gesicht schießt. Das liegt dann aber nicht an der K.I., sondern an der RPG-typischen Aggro-Echanik. Sieht doof aus, gehört aber so.
Die Aufteilung eurer "Mother Base" in Tech-, Medical- und Security-Flügel zieht sich durch die gesamte Charakterentwicklung und das überraschend komplexe Skill-, Talent- und Mod-System. So verfügt beispielsweise jeder Agent über Abilities, also aktive Fähigkeiten, geordnet in die drei Säulen Medical, Tech und Security. Pro Säule stehen bis zu drei reguläre Skills plus ein Ultimate zur Auswahl, sofern über Levelaufstiege freigeschaltet. Das Schöne: Ihr seid zu keiner Zeit auf einen Baum beschränkt, Fähigkeiten der drei Skill-Trees lassen sich unkompliziert den Schultertasten zuweisen und beliebig miteinander kombinieren, um so Loadouts zu erstellen, die im Gruppenspiel perfekt auf die eigene Spielweise und die eurer Kollegen abgestimmt sind. Mit dem Pulse aus dem Medical-Tree etwa lassen sich nicht nur Gegner in Reichweite markieren, sondern auch Mitspieler stärken, während Vertreter des Tech-Baums mit Haftminen, Sentry-Guns oder Selbstsucher-Granaten für Chaos sorgen.
Quelle: Ubisoft
Aktive Fähigkeiten und Mods: Je nach Skill-Baum - Medaical, Tech oder (im Bild Security stehen euch zusätzliche Gadgets zur Verfügung, beispielsweise eine frei platzierbare Panzerplatte. Derartige Skills dürft ihr, abhängig vom Level, weiter modifizieren. Die Mobile Deckung im Bild ist beispielsweise mit einem Geschütz ausgestattet, kann dahinter Schutz suchende Spieler aber wahlweise auch stärken.
Security-Spezialisten wiederum schnappen sich einen Schild oder stellen mobile Schutzwände auf, die Spielern nicht nur Deckung sondern auch Boni auf kritische Treffer oder Schaden gewähren. Und sollte doch mal alles schief gehen, verarzten Medical-Experten mit Hilfe ihres Ultimates auch mal schnell die ganze Gruppe. Damit aber nicht genug: Je nach Charakterstufe schaltet ihr bis zu vier zusätzliche Ability-Modifikationen frei, die ein wenig an die Runen aus Diablo 3 erinnern. Bis auf das Ultimate eines Baums dürft ihr damit jeder aktiven Fähigkeit eine alternative Funktion verpassen. So lässt sich der Pulse im PvP etwa offensiv als Debuff (Schwächungseffekt) gegen feindliche Spieler einsetzen, oder aber ihr modifiziert euer Sentry-Geschütz, damit es Widersacher nicht nur unter Feuer nimmt, sondern auch markiert oder aber schlichtweg länger durchhält.
Zusätzlich zu Fähigkeiten und Mods erwarten euch, ebenfalls in drei Zweige unterteilt, verschiedene Talente. Acht Stück gibt's pro Säule, im Gegensatz zu Abilities arbeiten Talente jedoch rein passiv.
Das Herz des RPG - die Beute!
In Sachen Beute könnte The Division zum Traum eines jeden Lootfetischisten werden: Neben der "Sidearm", in der Regel einer Pistole, legen wir pro Held bis zu zwei Primärwaffen an und wählen dabei aus Maschinenpistolen, Schrotflinten sowie leichten Maschinen-, Sturm- oder Scharfschützengewehren. Jede Waffe wiederum dürft ihr an bis zu sechs Schnittstellen mittels spezieller Bauteile modifizieren. Schalldämpfer etwa erhöhen eure Genauigkeit und senken eure erzeugte Bedrohung, Visiere erhöhen die Reichweite und Präzision, während sich ein Vordergriff positiv auf Rückstoß und damit Streuung auswirkt.
Quelle: Ubisoft
Für Waffennarren: Neben einer Pistole könnt ihr zwei primäre Schießprügel mit euch herumtragen und modifizieren: alternative Griffe, Zielvorrichtungen, Schalldämpfer, Magazine oder Lackierungen - Custom-Teile gibt's zuhauf!
Kleiden wiederum dürft ihr euren Schützling in verschiedenste Rüstungsteile wie Helme, Schutzwesten, Knie- oder Armschoner. Und sowohl Waffen als auch Rüstungsteile kommen in verschiedensten Qualitätststufen daher, farblich nach entsprechenden RPG-Standards markiert (weiß, grün, blau, violett, usw.). Jeder dieser Gegenstände verfügt zusätzlich über Werte der Kategorien Tech, Medical und Security und entscheidet in Summe beispielsweise darüber, wie hoch eure Maximale Gesundheit oder DPS ausfallen. Hier macht The Division nichts neu, zu sammeln gibt's dafür jede Menge.
Das Schöne: Zusätzlich zu Waffen und Schutzkleidung findet ihr tonnenweise "Vanity"-Items, also einfache Kleidungsstücke wie Jacken, Hosen, Mützen oder Brillen - und auf Wunsch entscheiden auch allein die über euer Aussehen. Zu finden sind all diese Items primär bei besiegten Gegnern, aber auch in herumstehenden Taschen und Kisten sowie über Collectibles, die ganz nebenbei auch ordentlich Erfahrung versprechen - die Welt von The Division zu erforschen lohnt sich also.
Ein wenig Abwatschen muss sein
Wie bereits erwähnt, wird The Division aller Wahrscheinlichkeit nach nicht das technische Meisterwerk, das wir uns erhofft haben. Die von uns gespielte Fassung lief beispielsweise des Öfteren nicht durchgehend flüssig - ob das nun an der Konsole oder der noch nicht finalen Version lag, sei dahingestellt und letztlich auch erst im finalen Test ausschlaggebend. Auch wirken die Bewegungen der Charaktere mitunter etwas abgehackt, überzeugen dafür mit jeder Menge optischer Details.
Was uns erwartet, sind ein solider RPG-Deckungsshooter und jede Menge klassische RPG-Mechaniken - also genau das, was das Spiel sein sollte. Doch gerade Spieler, die mit eben jenem Genre eher unvertraut sind, dürften sich an so mancher Stelle wundern. So laden Tech-, Medical- und Security-Baum zwar zum wilden Herumexperimentieren und Loadout-Basteln ein, stehen unterm Strich aber für die klassischen Rollen Tank, Damage-Dealer und Support/Heiler. Das spiegelt sich sowohl in Fähigkeiten und Talenten, als auch der Wertegewichtung auf Rüstung und Waffen wieder.
Deutlich seltsamer wirkt jedoch das dadurch hervorgerufene Verhalten der Widersacher, die oft nicht so reagieren, wie man es von einer K.I. erwarten würde. Hat euer Kollege beispielsweise höhere Bedrohung an einem Gegner aufgebaut, läuft der auch mal schnurstracks an euch vorbei - während ihr ihm ein paar volle Magazine in den Kopf jagt! Und auch auch das wirkt, bedingt durch die für Rollenspiele typischen Gesundheits- und Rüstungsbalken, recht seltsam. Ein Kopfschuss und der Boss liegt? Höchstens dann, wenn euer Charakterlevel 20 Stufen über dem eures Opfers liegt.
Und auch wie es um die Spielwelt bestellt ist, bleibt abzuwarten: Eine Stadt, die einfach nur groß ist, in der es aber kaum etwas zu entdecken gibt, ist uninteressant. Wie viele Häuser dürfen wir betreten, wie viele Dächer erklimmen, wie viele Schätze aufspüren? Bleibt das Spiel auch nach Erreichen der Maximalstufe interessant? Schaffen es die Entwickler, ausreichend High-End-Content nachzuliefern und Spieler auch nach Abschluss der Kampagne bei Laune zu halten? Wir hoffen: Ja! Denn auch wenn The Division nicht perfekt wird, Spaß macht es allemal!
