Budget-Test: The Darkness ist jetzt schon ab 20 Euro zu kriegen. Hier der Test der Xbox360-Version des Horror-Shooters.
Franchetti-Villa: Ohne unseren dämonenartigen Schild der Finsternis wären wir im Kampf gegen Onkel Paulies Handlanger chancenlos. Der Mafiaboss möchte uns kalt machen, da wir nicht gerade sein Lieblingsneffe sind.
Die Schauplätze sind absolut stimmig. Allerdings ist der Detailgrad nicht besonders hoch. Dafür sehen die Texturen exzellent aus, und das Spiel läuft stets flüssig, was bei einem Ego-Shooter ja das A und O ist. Die Ausleuchtung der Schauplätze und die zahlreichen Darkness-Effekte, etwa der Schwarz-Weiß-Modus beim Einsatz des Dämons der Finsternis, bauen eine perfekte Horror-Kulisse auf. Allerdings ist die Steuerung des langen Arms etwas konfus, da sich dieser auch um die eigene Achse drehen kann. Ansonsten spielt sich "The Darkness" grandios. Die Kontrolle der Dämonen-Fähigkeiten geht schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über.
Beim Erklimmen einer Leiter verändert sich die Kameraeinstellung und wir sehen unseren Charakter aus der Beobachterperspektive. Ohnehin lohnt es sich, den Helden in den Cutscenes mal genauer anzuschauen. Jackies lange Haare werfen nämlich Echtzeit-Schatten auf seine Wangen, was wirklich brillant aussieht.
Wie viel Wert die Entwickler auf das Charakterdesign legen, zeigt auch der Mehrspieler-Part. Sage und schreibe 23 unterschiedliche Figuren stehen zur Wahl. Von Oma Sally über die Punkerin Marion bis hin zum Darkling Abe TNT mit Abraham-Lincoln-Bart ist für jeden was dabei. Die Modi-Auswahl fällt dagegen schon deutlich spärlicher aus. Neben den Standards (Team-) Deathmatch und Capture the Flag finden die maximal acht Spieler noch die Variante Überleben. Hierin starten alle als Darklings -- bis auf einen. Wer diesen Menschen kaltmacht, wird selbst zu einem. Wer übrig bleibt, ist der Sieger.
