The Crew Motorfest stundenlang gespielt! Hawaiiurlaub oder Autounfall?

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The Crew Motorfest stundenlang gespielt! Hawaiiurlaub oder Autounfall?
Quelle: Ubisoft

Wir durften The Crew: Motorfest viele Stunden zocken und Hawaii frei erkunden! Doch ist die Insel groß genug, um unseren Entdeckungsdrang zu befriedigen?

Mit The Crew: Motorfest schickt Ubisoft, aufpassen: Wortwitz, den nächsten Teil der Arcade-Racer-Reihe ins Rennen. Die vorherigen Teile der MMO-artigen Rennspielserie zeichneten sich vor allem durch die große, frei erkundbare Spielwelt und die vielen Anpassungsmöglichkeiten aus. Die zahlreichen anderen Spieler, die wir stets auf der Spielwelt herumcruisen sehen können, hauchten den Titeln Leben ein. Das namensgebende Motorfest schickt uns dieses Mal auf die Insel Hawaii, die wir nach Lust und Laune erkunden dürfen. Doch bei aller Freiheit ist die wichtigste Frage natürlich: Wie spielt sich The Crew: Motorsport? Überzeugt uns das im Vergleich zu den simulierten USA der Vorgänger deutlich kleinere Hawaii und die Spielwiese, die darauf gebaut wurde? Wir durften den Titel über drei Stunden lang anspielen und teilen unsere Eindrücke mit euch.

Urlaubsfeeling

Vorerst sei gesagt: Wegen technischer Probleme konnte das Preview-Event nicht wie geplant in Berlin, sondern nur digital stattfinden. Das Problem hierbei war, dass durch die genutzte Streaming-Technik die Bildqualität teilweise stark litt. Trotz dieser Einschränkung: Das virtuelle Hawaii ist wunderschön. Bei romantischem Abendrot oder gleißender Sonne über die Insel fahren ist, sorry an alle Boomer, einfach ein Vibe.

Dadurch, dass wir jederzeit nahtlos zu Flugzeug, Boot oder eben Auto wechseln können, während wir die offene Spielwelt erkunden, steht unserem Erkundungsdrang nahezu nichts im Wege. Dieser Drang wird durch eine Quest-Line unterstützt, die uns im Rahmen von Challenges über die gesamte Map schickt.

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Die kleinen Aufgaben beinhalten nicht kreativsten Aufgaben: Wir fahren über lange Strecken Slalom, müssen mit einer hohen Geschwindigkeit an einem Blitzer vorbeiballern oder fliehen vor einem roten Zirkel auf der Map. Per Flugzeug sind die Aufgaben ähnlich simpel, aber hauptsächlich dienen sie ohnehin dazu, uns durch die Spielwelt zu schicken.

So erledigen wir die Aufgaben fast schon nebenbei, während wir uns eigentliches Ziel ansteuern. Trotz der stupide scheinenden Aufgaben erwischten wir uns während des Anspiel-Events immer wieder dabei, wir ohne wirklichen Sinn über Rampen sprangen oder in Städten den inneren BMW-Fahrer in uns herausließen.

Diverse Fahrzeuge vor einem Bergpanorama Quelle: Ubisoft Auch, wenn wegen der genannten technischen Einschränkungen während des Spielens die grafische Leistung nicht voll zur Geltung kommen konnte, hinterließen die schön gestalteten Umgebungen und die realistischen Lichteffekte einen ordentlichen Eindruck. Wir glauben jedoch: erst im Multiplayer mit Freunden kann die offene Spielwelt richtig glänzen! Spontan Rennen gegen fremde Spieler oder Freunde zu fahren, zu fliegen und zu schwimmen, all das wird sicherlich für kurzweiligen Zeitvertreib sorgen.

Playlists und ... Playlists!

Im Spiel erwarten uns kleine Kampagnen namens Playlists. Die vorgefertigten Karren, die wir in diesen kurzen Geschichten bekommen, zeigen uns spielerisch, wie sich die verschiedenen Motorsport-Kulturen und Marken entwickelt haben. Zum einen gibt es die Made in Japan-Playlist, hier stehen die Drift- und Tuning-Kultur Japans im Vordergrund.

Wir übernehmen die Kontrolle über heftig aufgemotzte Autos und driften durch die nächtlichen, von Neonlicht erhellten Straßen, ganz so, wie man es aus The Fast and the Furious: Tokyo Drift oder Need for Speed Underground 2 kennt. Im Hintergrund, obwohl, eigentlich schon fast im Vordergrund, bläst uns Musik um die Ohren, die genauso gut in einem Techno-Club laufen könnte. Wir können das nicht anders beschreiben als: ballert gut.

Weiterhin gibt es die Playlist "Offroading-Addicts". Hier steht, wie der Name schon vermuten lässt, unsere Umgebung im Vordergrund. Wir fahren zu fetzigen Soundtracks ohne richtige Straßen unter den Reifen über die Insel und begutachten dabei die Vielseitigkeit der Spielwelt.

Auch klassischer Motorsport hat es wieder in The Crew geschafft. Am Steuer verschiedener Rennwägen drehen wir mit Hochgeschwindigkeit unsere Runden. Eine Besonderheit hierbei ist die Reifenabnutzung. Fährt sich das Gummi ab, müssen wir immer mal wieder einen Boxenstopp einlegen.

In Vintage Garage hingegen setzen wir uns ans Steuer alter Klassiker. Hier geht es ohne Minimap, Nitro oder sonstigen modernen Firlefanz auf die Piste - nur wir, unser Oldtimer und die anderen Teilnehmer des Rennens!

Lamborghini und Porsche haben gleich ihre ganz eigenen Playlists spendiert bekommen, worum es in diesen geht, könnt ihr euch sicherlich denken. Doch keine Sorge, es gibt auch entspannte Playlists, bei denen wir nicht einmal in die Top 3 gelangen müssen, um die Story voranzutreiben. In diesen Kampagnen genießen wir zwischen den stressigen Wettkämpfen einfach die Urlaubsatmosphäre zu entspannten Songs und erfahren mehr über die idyllische Insel.

Bildergalerie

Ja, Hawaii und Motorsportkultur-Fun-Facts sind ganz cool, aber bitte nicht während wir gerade mit 300 Sachen zu Hard-Techno in einem Flow-Zustand um enge Kurven driften. Noch dazu wirken die Figuren der einzelnen Geschichten schon beim Anspielen recht uninteressant. Wir sind schließlich für Motoren hier, nicht dafür, dass uns jemand ein Kotelette an die Backe labert! Besonders nervig wird das Geschwafel, wenn wir ein Rennen öfter wiederholen müssen, weil wir nicht schnell genug waren.

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