The Crew Motorfest angespielt: Rennfestival auf Hawaii - The Crew goes Forza Horizon
Special 62,99 €
Wir hatten die Gelegenheit The Crew Motorfest anzuspielen, über Hawaii zu brettern und ein wenig in die verschiedenen Playlists zu schnuppern. Die Inspiration bei Forza Horizon ist dabei kaum zu übersehen.
Mit The Crew und The Crew 2 haben die Entwickler von Ivory Tower bei Ubisoft eine Rennspiel-Marke etabliert, die sich durch eine Vielfalt an Inhalten und eine gewaltige offene Spielwelt ausgezeichnet hat. Besonders im zweiten Teil, wo der Fuhrpark neben Autos auch auf Flugzeuge und Boote ausgeweitet wurde, war die frei bespielbare USA ein Paradies für Geschwindigkeitsenthusiasten. Mit The Crew Motorfest soll nun noch in diesem Jahr der dritte Teil der Reihe erscheinen. Dass die Macher aber nicht einfach nur eine Drei an den Titel gehängt haben, macht bereits deutlich, dass sie diesmal ein etwas anderes Konzept verfolgen. Statt der gewaltigen Landmasse Nordamerikas besteht die Spielwelt diesmal "nur" aus der Insel O'ahu, der Hauptinsel von Hawaii. Das Renngeschehen ist hier rund um ein Festival aufgebaut. Man orientiert sich also sehr deutlich am großen Vorbild Forza Horizon. Weiterhin im Fokus wird aber auch das gemeinsame Spielen in der namensgebenden Crew stehen. Im Rahmen der Ubisoft-Forward-Show konnten wir schon einmal in die aktuelle Version des Spiels reinspielen, die Einführung erleben und ein packendes Rennen durch die nächtlichen Straßen von Hawaiis Hauptstadt Honolulu erleben.
Japanische Drifter und offenes Gelände
Zu Beginn des Spiels werden wir von der Pressesprecherin des Motorfests Malu begrüßt. Sie führt uns in die verschiedenen Aktivitäten ein, die während des Festivals geboten werden. Dabei sind die unterschiedlichsten Rennserien in sogenannten Playlists zusammengefasst. Statt aber nur einem langweiligen Vortrag zuzuhören, wohnen wir einer interaktiven Präsentation bei, wo wir immer wieder selbst hinter das Steuer verschiedener Playlists dürfen.
Los geht es mit der an die japanische Autokultur angelehnten "Made in Japan"-Playlist. In packenden Straßenrennen durch Berge und Städte geht es um Geschwindigkeit sowie stellenweise auch um Driftkünste. Mit seiner nächtlichen Neon-Kulisse sollen die Veranstaltungen in diesem Wettbewerb auch an das ferne Tokyo erinnern. Dabei stehen die typischen japanischen Automarken wie Toyota, Mitsubishi, Honda und andere im Mittelpunkt.
Kurz darauf wechselt das Geschehen in die Offroad-Playlist. Hier werden wir hinter das Steuer eines Ford Bronco verfrachtet, mit dem wir zusammen mit anderen Geländewagen sowie Motorrädern durch die Landschaft heizen. Neben den oft nur spärlich vorgegebenen Wegen sorgen Sprungschanzen für zusätzlichen Nervenkitzel. Der oft schwierige Untergrund sorgt hier auch direkt mal dafür, dass wir einen Checkpoint verpassen. Gut, dass es ein Rewind-Feature gibt, mit dem wir solche gravierenden Fehler ausbügeln können.
Quelle: Ubisoft
The Crew Motorfest: Hands-On-Vorschau zum Arcade-Racer (6)
Für Profis und Oldtimer
Der nächste Stopp auf der Einführungstour ist die Motorsports-Playlist, in der sich alles um professionelles Racing dreht. Mit hochgezüchteten Tourenwagen oder Formel-1-Boliden geht es hier auf klar definierten Rennstrecken um die Plätze auf dem Podium. Aber auch in dieser Rennklasse bleibt The Crew Motorfest (jetzt kaufen 22,56 € / 62,99 € ) in erster Linie ein Fun-Arcade-Racer. Eine Simulation, wie im gerade erschienen F1 23, sollte man hier nicht erwarten. Immerhin scheint es zumindest Reifenabnutzung zu geben, die uns dazu zwingt, auch mal einen Boxenstopp einzulegen.
Danach ging es mit einer Playlist weiter, die sich hauptsächlich an Oldtimer-Liebhaber richtet. In "Vintage Garage" setzen wir uns hinter das Steuer von Klassikern wie einem 1950er Cadillac, einem VW Bulli oder einem Pontiac Firebird. Die betagten Wagen sehen aber nicht nur anders aus, sondern verändern auch das Gameplay ein wenig. So erklären uns die Entwickler, dass es mit diesen Fahrzeugen weniger Fahrhilfen gibt. So etwas wie ABS und Traktionskontrolle gab es damals schließlich noch nicht. Auch im Interface wird das Vintage-Feeling deutlich. Die sonst digital und modern wirkende Geschwindigkeitsanzeige wird durch eine klassische Tachoscheibe ersetzt. Außerdem gibt es keine Minimap, denn GPS gab es damals auch noch nicht.
Die letzte Playlist während der Vorstellungsrunde ist ganz und allein den Superautos des italienischen Herstellers Lamborghini gewidmet. Neben Klassikern wie Diablo, Gallardo und Countach klemmen wir uns hier hinter das Steuer des nagelneuen Lamborghini Revuelto, der erst im April diesen Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit diesen PS-Monstern heizen wir mit über 300 Sachen über die Highways der Insel.
