The Callisto Protocol in der Vorschau: Packt die Regenschirme aus, es regnet Körperteile

Special Michael Grünwald
The Callisto Protocol in der Vorschau: Packt die Regenschirme aus, es regnet Körperteile
Quelle: KRAFTON, inc.

Es ist nicht mehr lange hin, dann kann sich im Weltraum wieder ordentlich gegruselt werden: Der Survival-Horror-Titel The Callisto Protocol steht in den Startlöchern. Wir haben uns das Gemetzel näher angesehen und verraten euch neue Infos zum geistigen Dead-Space-Nachfolger.

Der Sommer ist vorbei, das bedeutet, die dunklen Monate nahen. Passend zu dieser Jahreszeit stehen uns auch etliche Horrortitel bevor. Der spielbare Albtraum Scorn machte am 21. Oktober den Anfang. Bis Ende Januar erscheinen außerdem noch The Dark Pictures Anthology: The Devil in Me, The Callisto Protocol, das Remake zu Dead Space und einige Indies. Für die düsteren Wintertage sind wir mit Horror-Blockbustern also gut versorgt. In dieser Vorschau widmen wir uns einem dieser kommenden Titel und zwar: The Callisto Protocol.

Schon in unserem Gamescom-Artikel beschrieben wir das Survival-Horrorspiel des Entwicklers Striking Distance Studios als düster, angsteinflößend und brutal. Daran hat sich seitdem nichts verändert. The Callisto Protocol (jetzt kaufen 29,90 € ) soll schocken und dazu an Bildschirmblut und Gedärmeregen nicht sparen. Doch mittlerweile steht fest: Auch in Deutschland erscheint der Titel komplett ungeschnitten. Das ist auch extrem wichtig, denn alleine durch diese immersiven Spielerfahrungen in den düsteren Abschnitten des Jupitermondes Callisto hebt sich das Spiel von vielen anderen Genrevertretern ab.

Der geistige Nachfolger

Ein Sci-Fi-Zombie bewegt sich auf den Spieler zu. Quelle: Striking Distance Studios Kaum noch Leben und jetzt noch der Typ: Wie kommen wir aus der Nummer nur lebend heraus? Der Vergleich mit einem bestimmten Horror-Klassiker lässt sich dagegen nicht vermeiden und kommt auch nicht von ungefähr. Im Jahr 2008 setzte das Entwicklerteam Visceral Games zusammen mit Schöpfer Glen Schofield mit dem ersten Dead-Space-Teil neue Maßstäbe in Sachen Gamedesign. Die bedrückende Stimmung, die das Meisterwerk vermittelte, war damals einzigartig.

Jener Schofield gründete eigens für die Entstehung von The Callisto Protocol das Entwicklerteam Striking Distance Studios. Am 02. Dezember 2022 soll das Horrorspiel nun bereits erscheinen. Die Parallelen zu Dead Space sind dabei unverkennbar: Das finstere Weltraum-Setting, der Lebensbalken im Nacken des Charakters und das furchteinflößende Aussehen unserer Gegner stellen nur einige Ähnlichkeiten dar.

Dennoch schickt sich The Callisto Protocol an, den Klassiker abzulösen. Das bisher gezeigte Material bietet nämlich noch viel mehr als nur Blut, Gemetzel und fliegende Körperteile. Uns erwartet Anfang Dezember sogar ein Anwärter auf das Spiel des Jahres.

Ein Häftling kämpft ums Überleben

Im Schatten des gewaltigen Jupiter liegt das Schwarzstahlgefängnis auf dem titelgebenden Mond Callisto. Quelle: Striking Distance Studios Im Schatten des gewaltigen Jupiter liegt das Schwarzstahlgefängnis auf dem titelgebenden Mond Callisto. Wir schlüpfen im Jahr 2320 in die Haut des Gefängnisinsassen Jacob Lee. Dieser sitzt im Hochsicherheitsknast Schwarzstahl auf dem namensgebenden Jupitermond Callisto. Eines Tages bricht im Gefängnis eine mysteriöse Krankheit aus, die beinahe alle Häftlinge und Wärter zu widerwärtigen Monstern verwandelt.

Zunächst zählt für unseren Protagonisten natürlich nur das Überleben. Schon das gestaltet sich aber gar nicht so einfach. Hinter jeder Ecke kann schließlich der Tod auf uns lauern. Nach und nach decken wir mit unserer Figur im Spielverlauf dann noch lange gehütete, finstere Machenschaften der United Jupiter Company auf. The Callisto Protocol erzählt abseits des brutalen Gameplays eine tiefgründige Geschichte, in der auch die Vergangenheit unseres Hauptcharakters eine nicht gerade untergeordnete Rolle einnimmt.

Alles eine Sache der Mutation

Und dennoch liegt der Fokus natürlich auf dem blanken Horror. Dafür sorgen vor allem unsere Gegner. Vor den mutierten Gefängnisinsassen schaudert es uns bereits aufgrund ihrer Optik. Die unmenschlichen Bewegungen, das vermoderte Aussehen und die Schreie der Kreaturen lassen uns die Nackenhaare noch zusätzlich zu Berge stehen.

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