Schreckliche Vergangenheit: Die Dunkelheit des Bunkers treibt euch Schritt für Schritt in den Wahnsinn.
Als der Atomkrieg ausbricht, werden 58 Politiker und Militärs in einem Bunker in Sicherheit gebracht. Nur Augenblicke nach dem Schließen der Tore schlägt die Bombe ein. In der unterirdischen Krankenstation kommt ein Kind zur Welt. Dieses Kind namens John seid ihr.
Ihr spielt den erwachsenen John, der nun alleine im Bunker lebt. Warum das so ist, erfährt man erst im Lauf des Spiels durch mehrfache Rückblenden. So entdeckt ihr nach und nach die dunkle Vergangenheit des Bunkers.
Quelle: Games Aktuell
Blutige Spuren:
Auf den Krankenblättern steht, dass damals einige Leute auf mysteriöse Weise erkrankt sind. (PC)
In den 1990ern waren Spiele mit echten Filmszenen gang und gäbe, heutzutage sind sie die große Ausnahme. Für The Bunker wurde die komplette Umgebung gefilmt, alles, was ihr seht, gibt es wirklich. Der Titel fühlt sich an wie ein Spielfilm, in dem man mitwirken kann.
Simples Gameplay
Wie befürchtet, kann man nicht mit allem in der Umgebung interagieren und nicht jede kleinste Bewegung ist aufgezeichnet. Zwar sieht man immer kurze Filmsequenzen, wenn John sich durch die Räume bewegt oder Türe öffnet, aber manche Interaktionen mit der Umgebung werden nicht im Detail wiedergegeben. Beim Bedienen eines Computers oder Lesen eines Blattes bekommt man einfach das Interface von dem Objekt angezeigt.
Die Rätsel sind recht anspruchslos. An einer Stelle muss man durchgebrannte Sicherungen austauschen und diese liegen ganz in der Nähe des Sicherungskastens, man braucht sie nicht einmal suchen. Herausfordernd ist das lineare Spiel nicht, dafür erzählt es eine interessante Geschichte. Durch die großartige Musik und Sounduntermalung wird eine gruselige und unheilvolle Atmosphäre erzeugt - eindeutig das Highlight dieses Spiels.
Entwickler: Splendy Games | Hersteller: Green Man Gaming, Wales Interactive, All 4 Games | Sprache: Englisch | Altersfreigabe: Ab 16
