Gibt es ein Indiz dafür, dass Terminator 4 ein Kino-Highlight wird? Eigentlich nicht, denn die Indizien deuten in die andere Richtung.
4. Der Rechteverkauf
Carolco
Die ehemaligen Inhaber Mario Kassar und Andrew Vajna verkauften sämtliche Terminator-Rechte an die Halycon Company - obwohl Terminator 3 finanziell ein großer Erfolg war. Kassar und Vajna sind in Hollywood bekannt, als "die Jungs, die eine Milliarde Dollar verbrannten". Die Geschichte ihrer Firma Carolco mutet wie ein Krimi an. Darum empfehlen wir euch unbedingt DIESEN ARTIKEL über Carolcos Historie.
Das dynamische Duo hatte zwar nicht immer den richtigen Riecher, doch die alten Hasen erkennen eine lukrative Chance mit verbundenen Augen. Mit Terminator 3 spülten sie eine Menge Geld auf ihre Konten - warum verkauften sie den Terminator also? Spürten Sie vielleicht, dass die Marke tot ist? Man muss das Ganze pragmatisch betrachten: Verkauft man die Rechte, kassiert man garantiert eine Menge Geld. Dreht man als Rechte-Inhaber aber einen weiteren Teil und landet einen Flop, ist die Marke endgültig im Eimer und die Kasse bleibt leer. Halycon ging mit dem Kauf also ein Risiko ein, doch man versucht dieses zu minimieren und da muss nicht die Qualität, sondern die Kasse stimmen. Mittlerweile gibt es eine TV-Serie, der vierte Kinofilm folgt und das passende Videospiel darf auch nicht fehlen. Die Serie stinkt und wenn Film + Spiel ebenfalls im kreativen Mittelfeld landen, wird trotzdem unterm Strich genug Kohle verdient. Nach Hollywood-Gesetz müsste dann eigentlich nur noch eine Samstag Vormittags-Zeichentrickserie erscheinen...
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