Die Rückkehr der Schleichmeister: Ab jetzt meucheln Segas Ninja auch auf Sonys Edel-Handheld.
Die blinden Ninja
Da hilft auch kein Betteln mehr: Diesen Ninja schickt Rin kopflos in den ewigen Schlaf.
Spielerisch ist alles beim Alten geblieben: Auch auf dem Handheld huscht ihr durch die Nacht und bringt heimlich, still und leise einen Schurken nach dem anderen um die Ecke. Doch leider spielt sich die PlayStation-Portable-Version nicht so gut wie die Heimkonsolen-Vorgänger. Das liegt überwiegend an der stark eingeschränkten Sicht: Keiner der fünf Killer kann weiter als drei Schritte schauen -- alles weiter Entfernte liegt gut versteckt im schwarzen Nebel. Feinde beobachten, um sie dann von hinten mit einem der ansehnlichen Stealth-Kills unter die Erde zu bringen -- unter diesen Voraussetzungen fast unmöglich. Da bringt auch die Gegneranzeige nichts. Dank des Radars wisst ihr zwar, dass sich ein Gegner in der Nähe befindet, doch hat der Lump euch meist schon erspäht, bevor ihr ihn gesehen habt.
Überraschung von oben: Dem Schurken stecken gleich Ayames Zwillingsschwerter im Rücken.
Dazu kommt, dass die Kamera schwächelt. Ständig fängt sie unvorteilhafte Blickwinkel ein und macht euch das Spielerleben zusätzlich schwer. Die Krux: Ihr könnt sie nur mit der linken Schultertaste zentrieren -- selbst Kameramann spielen ist nicht möglich. Ansonsten gibt?s an der Steuerung nichts zu meckern. Egal ob sie schleichen, klettern oder rennen -- die Leisetreter reagieren punktgenau auf eure Kommandos.
