Tempest Rising gespielt: Wenn C&C-Fans ein Spiel entwickeln - Seite 2
Special 39,99 €
Wir haben den Besuch auf der Gamescom genutzt, um Tempest Rising zu spielen, ein Echtzeitstrategieabenteuer ganz im Stile von Command & Conquer. All unsere Eindrücke lest ihr in der Vorschau direkt von der Messe!
Auf dieser Seite
Während wir Stück für Stück unsere erste kleine Armee versammeln, erklären uns die Entwickler die Unterschiede zwischen den Fraktionen. So werden die Einheiten nicht einfach nur gespiegelt. Jede Seite hat eigene Vorlieben und Kampfweisen. So verfügt Tempest Dynasty über einen klassischen Angreifer mit Raketenwerfer statt Drohnensoldaten. Allgemein setzt Tempest Dynasty mehr auf den direkten Ansatz, mit billigeren Einheiten, dafür aber einer größeren Anzahl davon. Die GDF dagegen ist sehr auf Synergien und damit das perfekte Zusammenspiel unterschiedlicher Truppen angelegt.
Auch lesenswert: Amazon Gaming Week: Top-Angebote für Monitor, RTX 3080, SSD, TV, Spiele, die man nicht verpassen sollte
Basenbau, wie er sein soll
Auch beim Umgang mit dem Basenbau und dem Abbau der wertvollen Tempest-Ressource gehen die Fraktionen unterschiedliche Wege. Das merken wir, als mit dem Aufbau der eigenen Basis beginnen. Um einen Ernter zum nahegelegenen Tempest-Feld zu schicken, müssen wir als GDF klassisch eine Raffinerie errichten. Tempest Dynasty setzt dagegen auf ein sogenanntes Tempest Rig, eine fahrbare Basis für die Ernter. Damit kann die Verarbeitung also stets nah an den Feldern sein, ist dafür aber anfällig für Angriffe. Die Entwickler erklären das damit, dass man bei Tempest Dynasty gewillt ist, höhere Risiken einzugehen, um bei Erfolg mit besseren Ergebnissen belohnt zu werden.
Quelle: THQ Nordic
Tempest Rising auf der Gamescom gespielt: Wenn C&C-Fans ihr eigenes Spiel entwickeln (3)
Für den Basenbau kehrt in Tempest Rising das altbekannte Baumenü auf der rechten Seite des Bildschirms zurück. Das ist unterteilt in fünf Kategorien für Basisgebäude, Abwehrvorrichtungen, Soldaten, Fahrzeuge und Fluggeräte. Ausgehend von einem zentralen Bauhof errichten wir Kraftwerke für die Stromversorgung, Baracken für Infanterie, eine Fahrzeugfabrik für Panzer und Geschütztürme zur Verteidigung. Mit ein paar Mausklicks geben wir neue Truppen in Auftrag, um damit dem Feind alsbald den finalen Schlag zu versetzen. Das fühlt sich alles so oldschool an, ohne wirklich oldschool zu sein, dass es eine wahre Freude ist.
Es ist erstaunlich, wie es den Entwicklern gelingt, dieses alte Spielkonzept wiederauferstehen zu lassen, ohne dass es dabei altbacken wirkt. Die neuen Ideen fügen sich so gut ein, als wären sie auch schon damals in C&C gewesen. Wir sind gespannt, wie viele der neuen Ansätze, insbesondere im fortgeschrittenen Spiel, dann wirklich funktionieren. So haben die Entwickler während der Demo mehrfach betont, dass sie dafür sorgen wollen, dass keine Einheit jemals nutzlos wird. Der einfache Infanterist soll also auch in einer Armee mit hochgezüchteten Kampfmaschinen noch seine Daseinsberechtigung haben. Wenn dem Team dies gelingt, die Story überzeugt und das Gameplay bis zur letzten Mission so prächtig funktioniert, wie in der ersten, dann steht uns ein echter RTS-Kracher ins Haus.
Meinung
Tempest Rising wird von Slipgate Ironworks aus dem dänischen Aalborg entwickelt und von THQ Nordic vertrieben. Der Release ist für 2023 auf dem PC vorgesehen. Wie sehr habt ihr ein Echtzeitstrategiespiel im Stile von Command & Conquer vermisst? Schreibt es uns doch gerne in die Kommentare.
