Tekken 7: Das Prügelspiel geht in die siebte Runde

Special Markus Thalhammer
Opulente Optik: 
Die dynamischen Klopperein sehen dank Unreal ­Engine 4 so gut aus wie nie. (PS4)
Quelle: Bandai Namco

Nach dem Japan-exklusiven Arcade-Release im März 2015 kommt am 02. Juni 2017 der neueste Teil der Tekken-Serie für den Heimgebrauch.

Im Zuge des Story-Modus von ­Tekken 7 gesellen sich zu altbekannten Gesichtern wie Yoshimitsu und Paul Phoenix wieder einmal ­einige Neuankömmlinge wie beispielsweise der eigentlich in der Street Fighter-Reihe beheimatete Akuma. Der hat einen Pakt mit Heihachis Frau Kazumi Mishima geschlossen, die als Antagonistin der Story dient, in der nun endlich die über drei Generationen des ­Mishima-Clans laufende Fehde abgeschlossen und das Mysterium um das Teufelsgen in der Familie geklärt werden soll.

Platzen vor Wut

Die Kämpfe in der Story gehen von Zeit zu Zeit nahtlos in Cutscenes über, in denen eine schnelle Entscheidung gefragt ist, um größeren Schaden zu vermeiden. Zum Austeilen einer besonderen Portion Schaden spielt ein Aspekt eine zentrale Rolle: die Wut. Diese ermöglicht in Tekken 7 verschiedene Mechaniken. Da wären einerseits die Wut-Schübe - besonders starke Angriffe, die auch innerhalb einer Combo eingebaut werden können, um Extra-Schaden anzurichten. Außerdem führt ihr Wut-Kunst-Moves aus, äußerst starke Finisher, deren Schaden im Verhältnis zur eigenen Gesundheit gerechnet wird.
Ende einer Ära: Mit dem Story-Modus soll die Familienfehde innerhalb des Mishima-Clans abgeschlossen werden. (Xbox One) Quelle: Bandai Namco Ende einer Ära: Mit dem Story-Modus soll die Familienfehde innerhalb des Mishima-Clans abgeschlossen werden. (Xbox One)
Ein weiteres neues Feature ist der Power Crush, ein massiver Angriff, mit dem ein Move durch gegnerische Angriffe hindurch beendet werden kann. Allerdings erleidet man trotzdem Schaden - somit ist der Power Crush wie auch die Wut-Kunst-­Moves ein taktisches Element, das es geschickt im richtigen Moment einzusetzen gilt. Aus der Unreal ­Engine 4 boxen die Tekken 7-Macher eine richtig gute Grafik. Der Prügler wartet mit ansehnlichen dynamischen Wettereffekten auf und liefert zudem schön designte Umgebungen, die auch zerstörbare Elemente beinhalten. Selbstverständlich darf auch ein ­Online-Modus nicht fehlen: Hier können Einzelkämpfe oder ganze Turniere für bis zu acht Spieler erstellt und ausgefochten werden.

Tekken 7 wird darüber hinaus eine VR-Komponente umfassen, die allerdings ausschließlich mit Play­station VR spielbar sein wird. Wie genau dieses Erlebnis aussehen soll, darüber hüllt sich Bandai Namco noch beharrlich in Schweigen.

Entwickler: Bandai Namco Studios | Hersteller: Bandai Namco

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