TMNT Shredder's Revenge im Test: Besser als Pizza!

Test Christian Dörre
TMNT Shredder's Revenge im Test: Besser als Pizza!
Quelle: PC Games

Lange, lange ist es her, dass es ein richtig gutes Spiel zu den Turtles gab, doch nun erscheint mit TMNT: Shredder's Revenge ein Retro-Brawler der Extraklasse. Wir haben uns mehrmals und mit verschiedenen Koop-Partnern durch das Abenteuer der Kampfkröten geprügelt und verraten euch in diesem Test, warum wir immer noch nicht genug von dem Spiel haben.

Auch optisch treffen Tribute Games genau den richtigen Ton. Sowohl die Figuren als auch die Hintergründe sehen klasse aus und transportieren den Charme von damals, als man mit großen Augen vor dem Fernseher saß und die Abenteuer der mutierten Schildkröten und ihres Ratten-Senseis verfolgte. Die Animationen zaubern einem ebenfalls immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Sei es nun, wenn Rocksteady und Bebop mit den Köpfen zusammenknallen, die Turtles ihre Waffen schwingen, Mikeys Augen aus den Höhlen treten, wenn er einen Schlag kassiert oder wie die Kröten platt auf dem Boden kleben, wenn sie überfahren werden - trotz Pixel-Art-Optik glänzt der Titel mit zahlreichen kleinen und großen, witzigen Details.

Krustige Kruste? - Kruste krustet!

In Shredder's Revenge erwarten uns zwei Spielmodi: Arcade und Story. Arcade dürfte für Kenner des Brawler-Genres selbsterklärend sein. Die Anzahl unserer Leben und Continues richtet sich danach, welchen der drei Schwierigkeitsgrade wir zuvor gewählt haben. Wir spielen die 16 Stages hintereinander und sollten wir dabei unsere Leben und Continues aufbrauchen, heißt es "Game Over". Wie bei einem Automaten früher, dürfen wir auch einen anderen Charakter wählen, sollten wir mit einer Figur gescheitert sein und noch über Continues verfügen.
Jede Figur hat eigene Skills. Mikey kann etwa Gegner noch auf dem Kopf herumspringen. Quelle: PC Games Jede Figur hat eigene Skills. Mikey kann etwa Gegner noch auf dem Kopf herumspringen.
Hat man die Leben einer Figur verbraucht, wird aber auch der Punktestand zurückgesetzt. So hat man natürlich keine Chance auf einen oberen Platz in der Highscore-Liste, in der wir sehen können, wie wir uns im weltweiten oder im Vergleich mit unseren Freunden angestellt haben. Punkte nutzen uns aber nicht nur zum Angeben, sondern auch, um Extraleben zu verdienen. Klassische Arcade-Regeln eben.

Im Story-Modus hingegen verhält es sich etwas anders. Hier erwarten uns genau die gleichen Level, Bosse und minimalistischen Zwischensequenzen wie im Arcade-Modus, aber wir gehen nicht automatisch von Level zu Level. Stattdessen bewegen wir uns mit dem Turtles-Bus oder Zeppelin manuell von Abschnitt zu Abschnitt. Wir können also beispielsweise auch von Stage 4 wieder zurückgehen und erneut die vorherigen Episoden spielen. So können wir die Angriffsmuster bestimmter Feinde üben oder auch Sammelobjekte einsacken, die wir vielleicht beim ersten Spielen der Stage übersehen haben.

Sämtliche Charaktermodelle sind trotz Pixel-Art wunderbar detailliert. Quelle: PC Games Sämtliche Charaktermodelle sind trotz Pixel-Art wunderbar detailliert. Die Sammelobjekte sind so etwas wie Nebenquests im Story-Modus von Shredder's Revenge. In manchen Stages entdecken wir Nebencharaktere wie Vernon oder Irma, die uns beauftragen, in den kommenden Abschnitten etwas von ihnen zu sammeln. Vernon möchte etwa VHS-Tapes, während Irma uns bittet, ihre verlorenen Tagebücher zu finden. Haben wir alle gewünschten Objekten eingesammelt, bewegen wir uns auf der Karte zu dem jeweiligen Charakter, liefern das Zeug ab und bekommen dafür Punkte.

Die Punkte funktionieren hier jedoch anders als im Arcade-Modus. Wir bekommen für eine hohe Punktzahl keine Extraleben, sondern steigen im Rang auf und erhalten dafür neue Fähigkeiten. So dürfen wir nach einem Stufenaufstieg etwa eine zusätzliche Spezialattacke abspeichern oder erhalten gar gleich einen neuen Special-Move, mit dem wir fortan Schellen verteilen dürfen.

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