Review: Team Fortress 2

Test Jochen Gebauer

Counter-Strike (dt.) meets Die Unglaublichen. Team Fortress 2 sieht aus wie ein Kinderfilm und spielt sich wie ein Hardcore-Shooter.

Kontrollpunkte kontrollieren

Review: Team Fortress 2 In fünfen der sechs Maps müssen Sie Kontrollpunkte erobern oder verteidigen – die letzte ist eine klassische Capture-the-Flag-Map. Beide Modi erfordern perfekt koordiniertes, strategisches Vorgehen. Wer alleine loszieht, ist bestenfalls Kanonenfutter für ein gut eingespieltes Team. Zusätzliche taktische Tiefe erhält das Ganze dadurch, dass Sie Ihre Klasse jederzeit wechseln dürfen; hat sich Ihr Gegner bis zum letzten Kontrollpunkt vorgekämpft, ergibt es wenig Sinn, als Scout zu respawnen.

Auch bei "Team Fortress 2" halten sich die Systemunterschiede in Grenzen. Wie die meisten Shooter steuert sich die sehr rasante Ballerei am besten per Maus. Außerdem hatten wir beim Testen den Eindruck, als spiele sich die Xbox360-Version einen Tick langsamer – was Einsteigern zugute kommen dürfte, da der Schwierigkeitsgrad recht happig ist. Die finalen Wertungen der Fassungen für PC, Xbox360 und PS3 reichen wir in der nächsten Ausgabe nach.

Fazit: Bis in die Haarspitzen motivierend und taktisch enorm anspruchsvoll - wenn bloß der magere Umfang wäre.

Spielspaß-Wertung: 85-90% (PC, Xbox360)*

*Wir durften Team Fortress 2 lediglich sechs Stunden lang testen. Die finale Wertung reichen wir noch nach.

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