Wir haben es immer gewusst: Hugh Grant wird Premierminister in England. Wie das aussehen könnte, erfahren Sie in dieser bezaubernden Komödie
England ist bekannt für Shakespeare, Churchill, die Beatles und Harry Potter. Elfmeterschießen liegt den Briten nicht so sehr, dafür sind sie seit zehn Jahren Weltmeister in Beziehungskomödien. Warum das so ist? Weil sie Richard Curtis haben.
Curtis zeichnete als Autor für "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill" oder "Bridget Jones" verantwortlich und versteht es auf unvergleichlich amüsante Art und Weise, die Macken seiner Mitmenschen zu analysieren und sie in warmherzige Geschichten zu verpacken. Genannte Filme spielten rund um den Globus durchschnittlich 250 Mio. Dollar ein, "Tatsächlich Liebe" eingeschlossen.
In seinem Regiedebüt ging Curtis allerdings einen neuen Weg. Im Mittelpunkt steht diesmal nicht ein Paar, das ungeachtet aller widrigen Umstände auf das unvermeidliche Happyend zusteuert. Hier geht es um die Liebe an sich. Begonnen wird im Londoner Flughafen Heathrow. Pausenlos fallen sich Menschen in die Arme und beweisen, dass Liebe überall ist.
Nach diesem Einstieg lernen wir nach und nach die Figuren des Films kennen. Das kann zunächst verwirren, weil es so viele sind. Da wäre der Schriftsteller Jamie (Colin Firth), der seine Frau über alles liebt und bitter von ihr enttäuscht wird. Das Ehepaar Harry (Alan Rickman) und Karen (Emma Thompson) hat Beziehungsprobleme, weil Harry mit seiner Sekretärin Mia (Heike Makatsch) liebäugelt.
