Michael Herbigs Klamauk landet in den DVD-Händlerregalen und wird auch dort zum Kassenschlager werden
Erfolgreiche Filme aus dem eigenen Land kann der deutsche DVD-Fan an einer Hand abzählen. Michael Herbig, besser bekannt als Bully, schaffte es gleich zwei Mal in Folge, einen Riesen-Hit zu landen. Für den neuesten Streich "(T)Raumschiff Surprise -- Periode 1" griff er erneut auf sein TV-Repertoire zurück und ließ seine beliebte "Star Trek"-Verulkung in Spielfilmlänge auf die Kinobesucher los.
Der Lohn der Mühe: Mehr als neun Mio. Besucher lösten eine Eintrittskarte, bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises Mitte Januar 2005 wurde Herbig als erster Preisträger in der neuen Kategorie "Comedypreis" ausgezeichnet.
Im 24. Jahrhundert ist der Mars besiedelt. Doch anstatt Einigkeit mit Mutter Erde zu zelebrieren, schickt der böse Regulator (Hans-Michael Rehberg) lieber seine Streitmacht zum blauen Planeten. Die einzige Rettung: eine Zeitreise, um die Kolonisierung des Mars zu unterbinden.
Die Crew des Raumschiffs Surprise soll in die Vergangenheit geschickt werden. Allerdings sind Captain Kork (Christian Tramitz), Mr. Spuck (Herbig) und Schrotty (Rick Kavanian) gerade mit den Vorbereitungen zur anstehenden Wahl der Miss Honolulu beschäftigt...
Ins Zeug gelegt
Der Kino-Erfolg spiegelt sich in der DVD-Umsetzung wieder. Die 2-Disc-Edition bietet hervorragende Bild- und Tonqualität und auch an Boni geizte man nicht. Im Audiokommentar spricht Herbig in seiner Funktion als Regisseur, Hauptdarsteller, Autor und Produzent der Sci-Fi-Komödie gemeinsam mit seinem Co-Star Kavanian über aufwändige Computer-Effekte, versteckte Gags, Presse-Missverständnisse und die Arbeit mit den Kollegen.
