Mit Syndicate steht ein First Person Shooter in den Regalen, der eigentlich das Remake eines Taktik-Klassikers von Bullfrog darstellt. Wir haben nachgefragt, welche Stärken und Schwächen der neue Action-Titel hat und warum man keine zu hohe Erwartungen an das Spiel stellen sollte.
Wir haben für das Testvideo zu Syndicate unseren Kollegen Thorsten Küchler herangezogen, der uns im Interview stichhaltig darlegt, wo die Stäken und Schwächen des neuen Shooters liegen. Er hat den futuristischen Ego-Shooter durchgespielt. Gerade Fans des ursprünglichen Taktik-Titels Syndicate von Bullfrog warnt er jedoch, hier eine überragende Neudefinition des Genres zu erwarten. Denn die Hacking-Fähigkeiten, auf die Syndicate großen Wert liegt und die oftmals den einzigen Weg zum Sieg über einen Bossgegner darstellen, bieten nicht ausreichend Abwechslung, um den Cyberpunk-Shooter zu etwas Besonderem zu machen.
Auch die über das Hacking funktionierenden Rätsel sind zu simpel und haben nicht überzeugen können und die Upgrades sind zu unübersichtlich gestaltet. Gut funktioniert allerdings das Handlig der Waffen - Sound, Rückstoß und Schussmodi überzeugen und sorgen für ein solides Shooter-Gameplay. Dafür müssen wir bei der Länge der Singleplayer-Kampagne mit knapp mehr als vier Stunden nicht gerade viel Zeit einplanen und auch grafisch wurde aus dem futuristischen Setting nicht das Beste herausgeholt. Ein vollständigen Test von Syndicate gibt es derzeit noch nicht - der Shooter befindet sich zur noch bei der USK zur Prüfung. Erst wenn ein USK-Siegel vergeben wurde, werden Syndicate im Heft und auf der Webseite testen. Bei der Kaufentscheidung wird euch unser Test-Video aber sicher helfen - auch ohne Wertung.
