S chauplatz von "Swords of Destiny" ist das alte China. Hier versucht gerade eine Legion teuflischer Dämonen, das Land zu unterjochen. Zum Glück ist da Lei Yun, der der Höllenbrut mit seinen 48 Schwertern (!) eins auf die Mütze haut. Bemüht versucht er dabei, so cool auszusehen wie Dante aus Capcoms "Devil May Cry". Doch er scheitert kläglich. Zwar fegt der Schwertschwinger wie ein Blitz über den Bildschirm, seine Bewegungen sind aber abgehakt und wirken hölzern. Der Rest vom Team versagt ebenfalls. Der Kameramann trifft nie den richtigen Winkel und muss immer wieder mit dem rechten Analog-Stick zurechtgewiesen werden. Ab und an verschwindet er sogar im Boden und zeigt die Fußsohlen von Lei Yun. Die Requisite hat mit Inventar gegeizt und die Levels mit hässlichen Texturtapeten beklebt. Einziger Pluspunkt: Die herrlich einfache Steuerung. Ihr braucht nur zwei Buttons und gutes Timing, um ellenlange Kombos auszuführen. AS
