Switchfire

Test Simon Fistrich

In dem horizontal scrollenden Shooter sitzen wir in einem Kampfhubschrauber und rücken einer Unzahl an Pixel-Feinden und Raketen schleudernden Abwehrtürmen zu Leibe.

Für ein Arcade-Spiel wie Switchfire reicht die simple Grafik aus. Nicht gut: Die Performance sackt bei vielen Einheiten in den Keller. Für ein Arcade-Spiel wie Switchfire reicht die simple Grafik aus. Nicht gut: Die Performance sackt bei vielen Einheiten in den Keller. Amiga-Besitzer erinnern sich vielleicht noch an Silkworm (erschien 1989), den inoffiziellen Vorgänger von SWIV (1991). In dem horizontal scrollenden Shooter sitzen wir in einem Kampfhubschrauber und rücken einer Unzahl an Pixel-Feinden und Raketen schleudernden Abwehrtürmen zu Leibe.

Endgegner wie dieser Superheli beschließen die wenig spektakulären Levels. Zu zweit mit üppiger Bewaffnung kein Problem. Endgegner wie dieser Superheli beschließen die wenig spektakulären Levels. Zu zweit mit üppiger Bewaffnung kein Problem. Klingt nach 08/15, ist es aber nicht: Sofern ein Freund in Reichweite ist, kann der sich nämlich ins laufende Spiel einklinken und die Kontrolle über einen Jeep übernehmen, der den Heli vom Boden aus mit Raketen und Maschinengewehr tatkräftig zu Hilfe kommt. Der Nachfolger SWIV setzt 1991 im Prinzip aufs gleiche Pferd; allerdings scrollt das Bild nunmehr vertikal, sprich: Wir erleben das Geschehen von oben.

Griff in die Retrokiste

Gute 15 Jahre später lässt Entwickler Pixelcage Silkworm und SWIV auf dem PC aufleben. Abgesehen von der Grafik, die seit Erscheinen der Homecomputer-Klassiker natürlich einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht hat, versprüht Switchfire anfangs auch wirklich den nostalgiegetränkten Charme eines simplen, in Sachen Spielspaß aber dennoch effektiven Arcade-Shooters. Der sich eigentlich ideal für die Mittagspause eignen würde, wenn nicht einige Schnitzer die gute Ballerlaune erheblich trübten.

Wendekreis wie ein LKW

Mit dem Gamepad fliegt und rast es sich ganz ordentlich. Sofern man aber die Tastatur (wahlweise in Kombination mit der Maus) nutzt, entpuppt sich die Lenkung eine gute Spur zu träge. Wenn Sie keinen Freund in der Nähe haben, fehlt ein KI-Spieler, der das jeweils andere Vehikel übernimmt. Und Multiplayer-Support über Internet oder LAN suchen wir ebenfalls vergeblich. So verliert das Gegnerabschießen und Extras-Aufsammeln aufgrund mangelnder Abwechslung bald jeglichen Reiz.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 08/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk