Fallout, aber mit Städtebau? Diese wilde Mischung findet ihr in Survive the Fall!
Special
Kommt nach Fallout, Wasteland, State of Decay und Co. mit Survive the Fall der nächste postapokalyptische Hit? Das Potenzial hat es - und einen Twist!
Wir sind uns wohl alle einig: Die Postapokalypse ist jetzt nicht unbedingt ein angenehmer Ort. Das Essen ist schlecht, Klos werden zu selten geputzt, bei Starbucks den Code fürs Internet zu bekommen, ist die Hölle und dann ist die Verbindung auch noch nur so mittel.
Immerhin einen Vorteil hat das Ende der Welt, wie wir sie kennen, aber. Zumindest, wenn man nach den zahlreichen Interpretationen in Filmen, Büchern und Videospielen geht: Das Leben ohne echte Konsequenzen ist einfacher als unsere von Verpflichtungen getriebene Existenz.
Das ist doch nicht das Ende der Welt
... und dann kommt da Survive the Fall daher und sagt "so nicht, mein lieber Freund!" Denn in dem isometrischen Endzeitabenteuer müsst ihr euch nicht nur mit Waffe im Anschlag in bester Action-RPG-Manier durch die offene Spielwelt schlagen, sondern seid zusätzlich auch noch dafür zuständig für die Verwaltung, den Aufbau und die Besiedelung eures Camps. Klingt in der Realität schlimm, als Videospiel ist das aber eine wirklich vielversprechende Mischung, wie ich im Rahmen einer Präsentation auf der Gamescom feststellen durfte.
Der Name des Spiels, Survive the Fall, hat in der Prämisse des Abenteuers zwei Bedeutungen. Erstens bezieht er sich auf den Absturz, also den Fall, gigantischer Meteoriten, die außerirdische Mikroorganismen auf die Erde gebracht haben, welche für gnadenlos die Flora und die Fauna verändern und für unheimliche Mutationen sorgen. Zweitens hat sich durch den Absturz ein ewiger Herbst, englisch Fall, ergeben, und auch den müsst ihr surviven. Tadaa, erklärt.
Im weiteren Verlauf der Story erwartet einen dann noch viel dessen, was man sich von einer guten Postapokalypse erwartet; also zum Beispiel Fraktionen, denen man sich anschließen oder die man bekämpfen kann, weirde, durch den Untergang der Welt entstandene Neo-Religionen und allerlei verrückte NPCs und Situationen.
Postapokalypse nach großem Vorbild
Seine Inspirationen trägt der Titel offen vor sich her, und auch die Entwickler machen da keinen Hehl draus: Ihr sollt an Spiele wie Wasteland, State of Decay, auch an dramatische Abenteuer wie This War of Mine denken und natürlich an Fallout, wenn ihr Survive the Fall spielt. Aus diesen bekannten Vorlagen wollen die Macher*innen aber ihr eigenes Ding stricken, eben durch den Ansatz, zwei sehr verschiedene Spielsysteme in ein Spiel zu packen.
Bildergalerie
Außerhalb eures Camps verbringt ihr eure Zeit in sogenannten Expeditionen. Ihr erforscht also die weitläufigen Umgebungen, bekämpft menschliche Feinde und mutierte Monstrositäten und treibt die Story, die anders als in vielen Survival-Spielen, wo sie eine sehr offene Sache ist, auf ein klares Ziel hinauslaufen wird, in Haupt- und Neben-Quests voran. Dabei könnt ihr drei Postapokalypsler auf einmal steuern, sie entweder selbst kontrollieren oder ihnen Befehle geben und mittels verschiedener Parameter ihr Verhalten in den unterschiedlichsten Situationen bestimmen.
