Im neuen Top-Down-Hero-Shooter Supervive trifft Apex Legends auf League of Legends. Wir haben das teambasierte Battle-Royale in der Closed Alpha angespielt und verraten euch, warum das Spielgefühl nur "fast" einzigartig ist.
In Supervive schlagt ihr euch zu viert gegen neun andere Teams in bekannter Battle-Royale -Manier durch. Zwar ist der Kampf ums Überleben in einer großen Arena nichts Neues, das Gameplay im neuen Spiel von Entwickler Theorycraft Games bringt allerdings viel frischen Wind in das Genre.
Durch die Top-Down-Ansicht bekommt die bekannte Battle-Royale-Formel aus Apex, Fortnite und Co. einen neuen Anstrich, dabei macht die Steuerung das Spiel aber zugänglicher als beispielsweise ein MOBA wie League of Legends, an das man bei der Perspektive noch denken könnte. Gerade die Team-Kämpfe bieten taktische Möglichkeiten, die es so in einem Battle-Royale noch nicht gab.
Gut abgeschaut
Vor dem Spielstart wählt jedes Mitglied eures Teams einen der 14 Charaktere aus, die in drei Klassen aufgeteilt sind: Kämpfer, Unterstützer und Magier. Die "Jäger" genannten Helden besitzen jeweils vier aktive, eine ultimative und eine passive Fähigkeit. Damit bekämpft ihr die Gegner so lange, bis nur noch ein Team als Sieger übrigbleibt.
Der Großteil der spielbaren Charaktere sind Fernkämpfer, deshalb müsst ihr mit dem Cursor genau zielen, um die Gegner mit euren Fähigkeiten zu treffen. Ähnlich wie in League of Legends ist eure Sichtweite sehr eingeschränkt. Deshalb seht ihr gegnerische Teams erst, wenn ihr in Kampfreichweite seid.
Die Steuerung mit WASD erleichtert den Zugang zum Spiel im Vergleich zu Dota oder LoL. Allerdings ist das nichts Neues, denn die Jäger in Supervive spielen sich ähnlich wie schon im gescheiterten Top-Down-Brawler Battlerite aus dem Jahr 2016. Auch das Charakterdesign aus dem Spiel erinnert an andere Genrevertreter:
Die agile Scharfschützin erinnert an Caitlin aus League of Legends, der klobige Shotgun-Schütze mit Greifarm spielt sich wie Roadhog aus Overwatch und auch der durchgedrehte Feuerteufel in Tierform darf nicht fehlen. Gepaart mit dem typischen Fortnite-Comic-Look wirkt das Charakterdesign teilweise recht uninspiriert.
Quelle: Theorycraft Games
Die Fähigkeiten der Vorlagen fügen sich allerdings so frisch in das Kampfsystem von Supervive ein, dass es aus Gameplay-Sicht nichts zu meckern gibt. Die Gefechte sind sehr schnell, dabei bieten die verschiedenen Fähigkeiten und deren Zusammenspiel im Team allerhand taktische Möglichkeiten.
Ran an den Loot!
Jedes Team wählt zu Beginn der Runde einen Abwurfpunkt auf der Karte aus. Von dort aus schlagt ihr euch gegen andere Spieler und NPC-Gegner durch. Beim Kämpfen sammelt ihr Erfahrungspunkte und die Monster behüten wertvolle Items.
Diese verbessern eure Angriffswerte und Rüstung oder geben euch zusätzliche Fähigkeiten. Mal findet ihr einen Greifhaken, mal sogar ein Item, das euch nach dem Tod wiederbelebt. Das Wetteifern um die beste Ausrüstung ist ein essenzieller Bestandteil von Supervive.
Bildergalerie
Solange ihr fleißig über die Karte streift und euch alles unter den Nagel reißt, könnt ihr euch gegen die anderen Teams behaupten. Wer die Orte für besonders wertvollen Loot kennt, wird es in Supervive weiter schaffen als andere. Gerade zum Ende einer Partie haben besser ausgerüstete Teams nämlich einen gehörigen Vorteil im Kampf!
