Bryan Singer stemmte ein schwieriges Projekt, das jahrelang als nicht realisierbar galt.
Wie seinerzeit der unvergessene Christopher Reeve, streifte sich mit Brandon Routh erneut ein junger Schauspieler mit unverbrauchtem Gesicht das Cape über. Routh bemühte sich, der Titelfigur sympathische und entschlossene Züge zu geben, die sie im Kampf gegen Lex Luthor und die kritische Fangemeinde auch gut gebrauchen konnte. Da Helden immer nur so gut wie ihre Feinde sind, wurde auch in diesem Punkt vorgesorgt: Oscar-Gewinner Kevin Spacey stellt Luthor mit überragender Spiellaune dar. Insgesamt Bombast-Kino, das sich Zeit für Gefühle nimmt und einige Längen hat -- aber wen wundert’s bei einer Gesamtdauer von 2,5 Stunden?
