Subnautica: Below Zero - Eisige Fluten, Pinguine & nervige Bugs im Early-Access-Check

Test Paula Sprödefeld
Subnautica: Below Zero - Eisige Fluten, Pinguine & nervige Bugs im Early-Access-Check
Quelle: PC Games

Subnautica: Below Zero ist das neue Standalone-Addon zu Subnautica für PC. Ihr seid auf demselben Planeten wie im Hauptspiel, jedoch auf der kalten Seite des Wasserballs. Inmitten von gigantischen Eisklumpen, witzigen Pengwings und gefährlichen Knochenhaien müsst ihr erneut ums Überleben kämpfen. 4546B hat nämlich noch einige Überraschungen in petto.

Subnautica (jetzt kaufen ) hat sowohl uns als auch viele Spieler im letzten Jahr absolut begeistert. In den unendlichen Tiefen des seltsamen Planeten 4546B musstet ihr euch orientieren, erkunden, überleben und das Geheimnis der Kreaturen auf diesem Wasserball ergründen. In der Unterwasserwelt von Unknown Worlds Entertainment habt ihr die Rolle eines unbekannten Schiffbrüchigen eingenommen, der völlig allein auf diesem großen Planeten gestrandet war. Es ging um Einsamkeit und Überleben. Wenn ihr mehr zu Subnautica wissen wollt, lest doch unseren Test zum Original-Spiel!

Subnautica: Below Zero - Endlich nicht mehr allein!

Unknown Worlds Entertainment will es sich aber nicht nehmen lassen, die subtil erzählte Story des Vorgängers weiter auszubauen. Dazu dient nun das Standalone-Addon Subnautica: Below Zero. Erneut seid ihr auf dem Planeten 4546B, doch diesmal in der Gestalt von Robin Goodall und startet direkt in einer umfangreichen Basis. Auch hat eure diesmal weibliche Spielfigur eine Stimme bekommen und unterhält sich außerdem mit ihrer Schwester Sam, die in der Vesper Raumstation über dem Planeten stationiert ist und Kontakt hält. Doch Subnautica wäre nicht Subnautica, wenn nicht irgendetwas schief gehen würde.

In Below Zero lauft ihr öfter auf dem Land herum, als es im Hauptspiel der Fall war. Quelle: PC Games In Below Zero lauft ihr öfter auf dem Land herum, als es im Hauptspiel der Fall war. Ein Sturm zerstört die Basis, ihr flüchtet ins Meer und findet euch erneut in einer Überlebenskapsel wieder, ausgestattet mit einem Lagerplatz und einem Fabrikator. Die Gegenstände und Materialien sind größtenteils gleich geblieben, doch eines ist gravierend anders: Ihr befindet euch - wie der Untertitel Below Zero schon andeutet - in viel kälteren Gewässern und seid umgeben von großen und kleineren Eisbergen. Kälte spielt also in Below Zero eine wichtige Rolle, jedoch haben wir während unserer Spielzeit davon noch nicht allzu viel bemerkt. Das ist nicht unbedingt ungewöhnlich, denn das Standalone-Addon befindet sich aktuell noch im Early Access. Die Entwickler haben selbst gesagt, dass das Spiel weder fertig ist, noch so richtig läuft, wie sie das gerne hätte. Wie in Subnautica im letzten Jahr, haben die Entwickler Below Zero als Early-Access-Titel veröffentlicht. Allerdings nicht, um mehr Geld rauszuschlagen, sondern, um mit dem Feedback der Spieler ein besseres Erlebnis zu schaffen. So wurde auch das Orignal-Spiel zu einem Hit.

Subnautica: Below Zero - In den Kinderschuhen

Bugs sind in diesem Early-Access-Titel keine Seltenheit. Hier seht ihr beispielsweise eine Alien-Station, die sich eigentlich unterwasser befinden sollte. Stattdessen schwebt sie über der Wasseroberfläche in der Luft. Hat was! Quelle: PC Games Bugs sind in diesem Early-Access-Titel keine Seltenheit. Hier seht ihr beispielsweise eine Alien-Station, die sich eigentlich unterwasser befinden sollte. Stattdessen schwebt sie über der Wasseroberfläche in der Luft. Hat was! Doch aktuell hat Subnautica: Below Zero natürlich noch so seine Macken. Einige der neuen Biome sind noch nicht fertig und oft findet ihr noch rohe Polygone, statt Pflanzen, Lebewesen oder Umgebungen. Texturen müssen teils nachladen, die Performance ist meist in Ordnung, jedoch ausbaufähig. Ebenso ist uns aufgefallen, dass Teile der Sprachausgabe fehlen, auch wenn Robin und ihre Schwester mit einem wunderbaren britischen Akzent überzeugen, denn zum jetzigen Zeitpunkt hört ihr die beiden nur auf Englisch miteinander sprechen. Wenn ihr aber bedenkt, dass sich das Spiel noch im frühen Early-Access-Stadium befindet, ist das definitiv zu verzeihen.

Doch vor allem die Anfangsgebiete zeigen sich mehr als hübsch! Durch die sogenannten Twisty Bridges ziehen sich merkwürdige, verschlungene Steingebilde und die Pflanzen und Fischarten tun ihr übriges. Vieles gleicht dem Hauptspiel, doch sind auch einige Veränderungen der Umgebung zu sehen, die natürlich den Temperaturunterschieden geschuldet sind. Allen voran die überaus knuddeligen Pengwings, die sich im Wasser oder auf einzelnen Eisschollen mit ihren Babys zeigen. Übrigens gibt es in Subnautica: Below Zero noch mehr Möglichkeiten, die Oberfläche zu erkunden.

Subnautica: Below Zero - Survival pur!

Auch in diesem Standalone-Add-on startet ihr in flachen Gewässern in einem Lifepod und müsst überleben. Quelle: PC Games Auch in diesem Standalone-Add-on startet ihr in flachen Gewässern in einem Lifepod und müsst überleben. Wer Subnautica schon gespielt hat, wird sich am Anfang sofort zurechfinden. Ihr sucht Titan, Kupfer, Salz, Blasenfische und andere Lebewesen, um Dinge herzustellen und euch mit Wasser und Nahrung zu versorgen. Eine absolute Empfehlung ist die Taschenlampe, denn unter den dicken Eismassen kann es schon mal ganz schön finster werden. Typisch Subnautica habt ihr nicht immer eine bestimmte Aufgabe, sondern kümmert euch eher ums Überleben und das Erkunden der neuen Biome. Dabei habt ihr wie zuvor auch am besten immer euren Hunger, Sauerstoff, Durst und eure Gesundheit genauestens im Blick! Es gibt aber natürlich wieder unterschiedliche Modi, auch solche, in denen ihr nichts essen und trinken müsst.

Immer wieder erhaltet ihr Tipps und Hinweise von eurer Schwester, die entweder Signale von Versorgungskisten weitergibt, euch nach eurem Befinden fragt, oder euch von Unstimmigkeiten an Alien-Basen erzählt. Diese sind auch in Below Zero noch Thema und wurden vor dem Zusammenbrechen der Haupt-Basis eingehend von eurem Forschungsteam untersucht. Das Geheimnis um die Aliens und die Precursor-Technologie ist nämlich längst nicht gelöst.

Subnautica: Below Zero - Entwickler zeigen Einsatz

Als wir jedoch zu einer solchen Basis wollten, mussten wir mit einem Bug kämpfen, der uns nicht in die Unterwasserhöhle eintauchen ließ. Wir konnten so einen wichtigen Story-Hinweis nicht finden und mussten das Spiel neu starten. Schade, aber so wie es sich auch beim Hauptspiel gezeigt hat, sind die Entwickler da wirklich hinterher und kümmern sich schnell und effektiv um Bugfixes und dergleichen.

Auch die Story ist in dieser Erweiterung ausgeprägter und schon nach wenig Spielzeit gibt es eine überraschende Wendung, die wir euch aber natürlich nicht verraten wollen. Es sei nur so viel gesagt: Wo das Hauptspiel auf Isolation und Einsamkeit setzte, macht Subnautica: Below Zero eine Kehrtwende.

Subnautica: Below Zero - Auf dem Weg zu Großem

Wie ihr seht, hat das neue Below Zero einiges auf dem Kasten. Vieles bleibt aus dem Hauptspiel erhalten und wird ergänzt durch eine neue und mysteriöse Story, frische Biome und Kreaturen sowie eine Eiseskälte. Später im Spiel soll es auch noch möglich sein, wie zuvor im Original, Basen unterwasser zu bauen und auszustatten. In diesen Genuss sind wir bisher nicht gekommen.

Subnautica: Below Zero macht trotz einiger offensichtlicher Probleme schon jetzt einen soliden Eindruck und wir zweifeln nicht daran, dass die Entwickler es auch dieses Mal hinbekommen werden, zusammen mit den fleißig Feedback gebenden Spielern ein packendes Erlebnis zu schaffen.

Subnautica: Below Zero - Fazit

Meinung

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