Subnautica 2: Gericht setzt CEO wieder ein - erneute Vorwürfe bezüglich Early Access-Termin entfacht

News David Fabricius
Subnautica 2: Gericht setzt CEO wieder ein - erneute Vorwürfe bezüglich Early Access-Termin entfacht
Quelle: Unknown Worlds

Rund um Subnautica 2 spitzt sich die Lage weiter zu. Ein Gericht setzt den CEO wieder ein, doch kurz darauf entsteht ein neuer Streit um den geplanten Release.

Nach einer gerichtlichen Entscheidung steht Ted Gill wieder an der Spitze von Unknown Worlds und soll die Kontrolle über den Early-Access-Release von Subnautica 2 übernehmen. Kurz darauf verschärft eine interne Mitteilung von Krafton die Lage. Darin wird ein möglicher Starttermin im Mai genannt, obwohl laut Gericht eigentlich Gill über den Release entscheiden soll.

Gericht gibt die Kontrolle an die ursprüngliche Führung zurück

Die Auseinandersetzung geht auf die Entlassung mehrerer Führungskräfte im vergangenen Jahr zurück. Neben Gill traf es auch Mitgründer Charlie Cleveland und Max McGuire. Ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware entschied nun, dass Gill wieder als CEO eingesetzt wird. Nebenbei wurde Krafton angewiesen, ihm den Zugriff auf wichtige Plattformen zurückzugeben und ihn nicht bei Entscheidungen zum Release zu behindern.

Zusätzlich wurde ein wichtiger Punkt der ursprünglichen Klage angepasst: Die Frist für mögliche Bonuszahlungen wurde verlängert. Dabei geht es um eine Summe von bis zu 250 Millionen Dollar, die bei bestimmten Verkaufszahlen fällig werden könnte.

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Subnautica 2: Neue Vorwürfe gegen Krafton

Kurz nach dem Urteil kam es zum nächsten Konflikt. Eine interne Nachricht, die später öffentlich wurde, spricht davon, dass Subnautica 2 bereit für den Early Access im Mai sei. Die Anwälte der ursprünglichen Führung sehen darin einen klaren Verstoß gegen die gerichtliche Entscheidung. Ihrer Ansicht nach hätte diese Ankündigung nicht ohne Gill erfolgen dürfen.

Sie werfen Krafton vor, den Release "eigennützig" angekündigt zu haben. Dabei gehe es nicht nur um die Kontrolle über das Spiel, sondern auch um mögliche Auswirkungen auf Verkaufszahlen und Bonuszahlungen. Krafton weist die Vorwürfe zurück. Laut Publisher habe die Mitteilung lediglich den aktuellen Stand des Projekts zusammengefasst und keine verbindliche Entscheidung zum Release getroffen. Der Streit um Subnautica 2 ist offenbar noch lange nicht beendet. Was sagt ihr zu dieser Situation?

Quelle: videogameschronicle

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