Stürmische Liebe - Swept Away

Test

Die zickige Millionärin Amber (Madonna) und der kommunistische Jungfischer Pepe (Adriano Giannini) stranden auf einer einsamen Insel irgendwo im Mittelmeer. Und während an Bord der Yacht die Befehlsgewalt ganz bei der Frau lag, ändert sich das nun.

Geld ist hier eben nur bedrucktes Papier -- die Überlebenskünste des Matrosen erweisen sich als unbezahlbar. Und Pepe lässt Amber durchaus wissen, wie sehr er unter ihr zu leiden hatte. Er dreht den Spieß einfach um. Natürlich verlieben sich die beiden dennoch ineinander -- wenn auch die Gründe hierfür bis zum Ende unklar bleiben.

Die Technik der DVD ist in Ordnung. Boni sind zwar nicht im Übermaß vorhanden, erfüllen aber zumindest die Standards. Regisseur Guy Ritchie und Produzent Matthew Dawn liefern sich im Audiokommentar ein kleines Rededuell. Zusätzlich finden sich 16 geschnittene Szenen, die jeweils von Guy Ritchie näher erläutert werden.

Recht lustig geht es im Making of zu, in dem sich Madonna und ihr Gatte Guy Ritchie gegenseitig interviewen und die Angelegenheit selbst nicht allzu ernst nehmen -- was man allerdings auch von der schwachen Produktion insgesamt annehmen könnte. MS

Fazit

Film-Check: Was haben sich Guy Richie und Madonna bei diesem maßlos überzogenen Märchen über zwei unglaubwürdige Charaktere nur gedacht? Für Amüsement ist zumindest unfreiwillig gesorgt.
DVD-Fazit: Guy Ritchies Filme waren schon besser -- siehe "Snatch -- Schweine und Diamanten". "Swept away" bekam die "Goldene Himbeere" 2003 in gleich mehreren Kategorien. Bild und Ton der DVD kommen über Mittelmaß nicht hinaus. Die Extras sind recht informativ, vor allem das Making of lohnt einen Blick.

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