Streets of Rage 4: Fünf Gründe, warum der Titel eine würdige Fortsetzung der Kult-Reihe wird
Special
Nach ganzen 26 Jahren erscheint endlich eine Fortsetzung zur beliebten Mega-Drive-Reihe Streets of Rage. Streets of Rage 4 wird zwar nicht mehr von Sega entwickelt, doch die neuen Entwickler von DotEmu, LizardCube und Guard Crush Games scheinen genau zu wissen, was die Fans von einem neuen Teil erwarten. In diesem Special mit Video geben wir euch fünf Gründe, warum SoR 4 eine würdige Fortsetzung wird.
Am 30. April ist es endlich soweit und ganze 26 Jahre nach dem dritten Teil erhält die Streets-of-Rage-Reihe eine Fortsetzung. Streets of Rage 4 wird zwar nicht direkt von Sega selbst entwickelt, doch DotEmu und LizardCube scheinen genau zu wissen, wie sie das Flair der kultigen Mega-Drive-Brawler in die heutige Zeit bringen können. In diesem Special verraten wir euch jedenfalls fünf Gründe, warum Streets of Rage 4 eine würdige Fortsetzung der Beat-em-Up-Klassiker wird.
5 Gründe, warum SoR 4 eine würdige Fortsetzung wird
Geniale Optik
Quelle: DotEmu, LizardCube
Die handgezeichnete Comic-Optik sieht in Bewegung einfach nur wunderschön aus.
Fans der Original-Trilogie müssen sich etwas umgewöhnen, denn Streets of Rage 4 (jetzt kaufen 31,59 € ) setzt nicht mehr auf den 16-Bit-Pixel-Look der Vorgänger. Stattdessen kommt die Fortsetzung modern mit einer handgezeichneten Comic-Grafik daher. Selbst die größten Nostalgiker werden jedoch noch kurzer Zeit aufhören, zu nörgeln, denn die Optik ist wirklich wunderschön. Die Charaktermodelle sind knackscharf, die Hintergründe sind wunderbar detailliert und die Animationen sind herrlich geschmeidig.
Packender Sound
Die Streets-of-Rage-Reihe wurde nicht nur wegen des spaßigen Gameplays zu einem Mega-Drive-Klassiker, sondern auch wegen der treibenden elektronischen Musik, die von Yuzo Koshiro und Motohiro Kawashima komponiert wurde. Vor allem die Stücke, die während der Bosskämpfe spielten, bekam man damals einfach nicht aus dem Kopf. Die beiden genannten Musiker sind auch beim vierten Teil wieder mit an Bord und sorgen mit verschiedenen Kompositionen sowohl für Nostalgie als auch für die benötigte Frische. Mit diesem Sound ihm Ohr macht es gleich doppelt so viel Freude, fiesen Gangstern auf die Schnauze zu hauen.
Quelle: DotEmu, LizardCube
Auch der Soundtrack des vierten teils bietet wieder allerhand Ohrwürmer.
Viel Fan-Service
Quelle: DotEmu
Nostalgiker dürfen dei Pixel-Helden von damals freischalten und den Original-Soundtrack der ersten beiden Teile aktivieren.
Mit Axel Stone, Blaze Fielding und Adam Hunter sind gleich drei aus den ersten drei Teilen bekannte Charaktere spielbar. Einige Fans waren jedoch enttäuscht, dass statt Max, Skate und Dr. Gilbert Zan nun die Neulinge Cherry Hunter und Floyd Iraia Teil der Kämpferriege sind. Kurz vor Release gab DotEmu jedoch bekannt, dass alle spielbaren Charaktere der Original-Trilogie in ihrem jeweiligen Pixel-Look ebenfalls spielbar sein werden. Als wäre das noch nicht genug, darf man sogar die Musik der ersten beiden Teile aktivieren und auch der Battle Mode ist wieder zurück. Hier können die Helden des Spiels im 1-gegen-1 oder im Team gegeneinander antreten.
Spaßiger Couch-Koop
Quelle: DotEmu
Genau wie die alten teile damals auf dem Mega Drive macht auch SoR 4 im Couch-Koop am meisten Spaß.
Die Streets-of-Rage-Reihe macht auch alleine mächtig Laune, doch ihr volles Potenzial entfaltete sie stets, wenn man gemeinsam mit einem Freund vor der Konsole saß und zusammen auf die Fieslinge einschlug. Das gilt natürlich auch für den vierten Teil. Bei unseren bisherigen Hands-on-Möglichkeiten kam im lokalen Koop die gleiche Gaudi auf wie damals bei den alten Teilen. Umso schöner, dass die Entwickler den Koop-Modus erweitert haben. Lokal dürfen nun gleich vier Helden gemeinsam gegen das Verbrechen auf den Straßen kämpfen. Einen Online-Multiplayer bietet Streets of Rage 4 aber natürlich auch. Hier dürfen jedoch nur zwei Spieler gemeinsam für Recht und Ordnung sorgen.
Verbessertes Gameplay
Quelle: DotEmu, LizardCube
In Teil 4 gibt es jetzt ein spaßiges Kombosystem und einige neue Spezialattacken.
Die drei vorherigen Teile von Streets of Rage überzeugten mit simplem, aber enorm spaßigem Gameplay. Ja, man lief nur von links nach rechts und verprügelte böse Buben, aber gepaart mit den satten Soundeffekten und der genauen Steuerung, war es einfach super befriedigend, dem kriminellen Gesocks die Visagen zu zertrümmern. Besonders die Bosskämpfe gegen teils ziemlich abgefahrene Gegner machten den Charme der Reihe aus. Umso schöner, dass die Action für Teil 4 sogar erweitert wurde.
Es gibt nun noch viel mehr Waffen, mit denen man die Feinde verprügeln kann. Zudem kann man neue, noch mächtigere Spezialattacken ausführen und das Kampfsystem ist jetzt Kombo-lastiger. Wer die alten Teile gespielt hat, wird sich ein wenig umgewöhnen müssen, doch bereits nach kurzer Zeit verkettet man gekonnt mehrere Angriffe und kloppt die Gangster stylisher denn je durch die Level. Die Kämpfe versprühen immer noch das Flair von damals, fühlen sich aber viel moderner an. Streets of Rage 4 gelingt also der schwierige Spagat zwischen Nostalgie und frischem Spielgefühl.
