Street Fighter 6 in der Vorschau: Der Kampfspiel-Klassiker ist kaum wiederzuerkennen! (+Video)

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Street Fighter 6 in der Vorschau: Der Kampfspiel-Klassiker ist kaum wiederzuerkennen! (+Video)
Quelle: Capcom

Seit 1987 begeistert die Street-Fighter-Reihe von Capcom viele Fans. Im nächsten Jahr erscheint der sechste Teil des Kampfspiels und dieser will nicht weniger, als das Genre revolutionieren. Wir hatten während einer Hands-on-Session bei Capcom die Möglichkeit, erste Eindrücke des Arcade-Modus zu sammeln.

Weg vom klassischen Comic-Stil, weg von klassischen Prügeleien, weg von der klassischen Engine: Mit Street Fighter 6 möchte Capcom das Kampfspiel-Genre laut eigenen Aussagen neu definieren. Trotz der großen Veränderungen sollen weiterhin jedoch auch alteingesessene Fans voll auf ihre Kosten kommen. Zum ersten Mal betrat die Reihe schließlich im Jahr 1987 die große Bühne. Mit den folgenden Teilen hat sich die Serie natürlich immer weiter entwickelt, doch die Veränderungen, die das japanische Entwicklerstudio für das nächste Jahr geplant hat, kann man schon als kleine Revolution ansehen.

Ein Story-Modus, ein Battle Hub, eine überarbeitete Steuerung, eine moderne Grafik und die RE-Engine, die zuletzt unter anderem bei Resident Evil: Village zum Einsatz kam, sind nur einige der vielen Neuerungen. Natürlich bekommen auch die beliebten Charaktere Ryu, Chun-Li und Guile Verstärkung durch neue Kämpfer wie beispielsweise den Breakdancer Jamie. Bis zum Jahr 2023 müssen wir uns jedoch noch gedulden, um ins fertige Spiel zu starten. Wir durften den Titel nun allerdings vorab schon einmal anspielen.

Aus der Puste

Bei den ganzen Veränderungen möchte Capcom vorwiegend durch das überarbeitete Kampfsystem neue Spielerinnen und Spieler für die Reihe begeistern, doch auch die alte Geige, also die Fans der ersten Stunde neu herausfordern und wieder in den Bann ziehen.

Ein Artwork von Chun Li aus Street Fighter 6 Quelle: Capcom Chun-Li darf als erster weiblicher Charakter der Street-Fighter-Historie natürlich auch im sechsten Teil der Reihe nicht fehlen. Der Release des letzten Hauptspiels des Franchise liegt schließlich auch schon über sechs Jahre zurück. So richtig durchsetzen, konnte sich Street Fighter 5 in Deutschland damals ebenfalls nicht. "Drive System" nennt sich das neue Tool, das für mehr Gameplay-Kreativität sorgen soll. Im Grunde verhält es sich ähnlich wie ein Ausdauerbalken.

Fünf verschiedene Techniken zur Verbesserung unserer Verteidigung und unseres Angriffs stehen uns zur Verfügung. Nach jeder Anwendung verlieren wir jedoch einen oder sogar mehrere unserer sechs Antriebsvorräte der Drive-Anzeige.

Guile kämpft gegen Ryu. Quelle: Capcom Mit dem Sommersault Kick kehrt auch einer der wichtigsten Angriffe von Guile zurück. Zwar füllt sich diese Leiste langsam wieder auf, doch sollte sie einmal komplett leer sein, geraten wir in Gefahr, von unseren Gegnern in einen betäubten Zustand geprügelt zu werden. Wer den Kampf gewinnen möchte, sollte dies also tunlichst vermeiden und nicht in den sogenannten Burnout kommen.

Auch die ausgeteilten Schläge, Tritte und Kombos ziehen dem Kontrahenten dann deutlich weniger Gesundheit ab. Durch dieses Feature haben sich in unserer Anspiel-Session mehrere spannende Runden entwickelt, die das Gameplay tatsächlich aufwerten und den Spielspaß erhöhen.

Moderne Moves

Nicht nur das Gameplay wird variabler, sondern auch die eigentliche Steuerung. Durch eine modernisierte Tastenbelegung erleichtert Street Fighter 6 (jetzt kaufen 189,36 € / 35,99 € ) vor allem Neueinsteigern das Kämpfen. Doch auch für ältere Fans der Reihe gibt es gute Nachrichten:

Einerseits fällt die Umstellung relativ leicht. Wir haben uns innerhalb von nur wenigen Runden an die neue Methode gewöhnt. Klar, sie ist stark vereinfacht, denn per kombiniertem Tastendruck lassen sich relativ leicht Spezialangriffe ausführen, doch unfair wird das Spiel dadurch nicht.

Andererseits bleiben die Matches nämlich trotz unterschiedlicher Steuerungs-Option unseres Gegenübers stets ausgeglichen und spannend, und zwar völlig egal, ob die Person ein Gamepad oder einen Arcade-Joystick verwendet. Beide Varianten haben wir ausgiebig getestet und beides hat problemlos funktioniert.

Veteranen und Quereinsteiger

Natürlich steht uns für diese Moves erneut ein großes Roster parat. Zwar gibt es bereits einige Leaks über die Kämpfer, doch bestätigt sind bislang nur fünf. Da hätten wir die Klassiker Ryu, Chun-Li, Luke und den nun bärtigen Guile, aber auch einen neuen Mitstreiter namens Jamie. In unserer Anspiel-Session bot sich bereits die Möglichkeit, einige Runden mit dem Neuzugang zu kämpfen. Street-Fighter-typisch unterscheidet sich auch der Breakdancer mit einem einzigartigen Kampfstil deutlich von den restlichen Charakteren.

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