Wir haben's ausprobiert: Bringt die revolutionäre Steuerungsmethode "Whip Select" frischen Wind ins Konsolen-Strategiegenre?
Zugegeben: Schnell seid ihr per Whip Select durchaus. Aber ist es komfortabel? Meistens ist es eine wahre Qual, mit dem rechten Stick von Einheit zu Einheit zu wechseln. Erstens werden eure Truppen lediglich durch kryptische Symbole angezeigt, deren Bedeutung ihr wohl oder übel auswendig lernen müsst. Zweitens ist es unmöglich, eine bestimmte Einheit präzise anzuwählen, wenn deren Icon überdeckt wird. Drittens verliert ihr bei jedem fehlgeschlagenen Wechsel die Orientierung und wertvolle Zeit. Katastrophal auch die Wegfindung eurer Monster und Soldaten: Oft bleiben sie an der grau-braunen, tristen Umgebung hängen oder sind in abgehackten Animationsschleifen gefangen.
Stormrise
Das ist noch nicht alles: eure Truppen werden sich von angreifenden Feinden in ihrem Fußmarsch zum angegebenen Ziel nicht stören lassen, sondern einfach weiterspazieren. Die Reaktionszeit der Pixel-Kämpfer ist quälend langsam, bis ihr euren Helden aus dem Kreuzfeuer manövriert habt, vergeht eine halbe Ewigkeit. Zu keinem Zeitpunkt fühlt ihr euch, als hättet ihr die vollständige Kontrolle über eure Einheiten und Aktionen. Übrigens solltet ihr nicht vergessen, manuell abzuspeichern. Auch wenn euch das Spiel anbietet, den letzten Checkpoint zu laden – ohne selbst erstellten Speicherpunkt fangt ihr immer wieder am Anfang der Mission an! Geeignet ist Stormrise nur für geduldige Zocker mit hoher Frustrationstoleranz.
Lest unser Fazit zum Echtzeit-Strategie-Spiel auf der nächsten Seite!
