Stories: The Path of Destinies im Test - Die Qual der richtigen Entscheidung

Test Isabel Steuer
Magisch: Das Buch hat geheime Kräfte: Stirbt der Träger im Verlauf seiner Geschichte, kann er an den Ausgangspunkt zurück und so sein Schicksal neu schmieden. (PC)
Quelle: Spearhead Games

Reynardo muss das Reich vor dem bösen Imperator retten. Doch er steht vor der Wahl: Welcher Weg ist der richtige? Diese Entscheidung muss in Stories: The Path of Destinies der Spieler treffen.

Wie oft hat man sich selbst die Frage gestellt: Hätte ich vielleicht doch einen anderen Weg einschlagen sollen? Der bunte IndieTitel Stories: The Path of Destinies spielt mit genau diesem Gedanken.

Schicksale

Der ironische und überhebliche Held Reynardo bekommt ein magisches Buch in die Hände, das der böse Imperator zur Weltherrschaft verwenden will. Reynardo muss vor der Rabenarmee fliehen und den Rebellen helfen, den Imperator zu besiegen. Wie er dabei vorgeht, entscheidet er: Eine legendäre Waffe suchen? Oder erst einmal einen Freund retten?

Zusatzinfo
Spielt man Stories: The Path of Destinies einige Male durch und entdeckt so die vier Wahrheiten, die das Schicksal von Reynardo steuern, wird ein weiterer Spielverlauf freigeschaltet. Dies ist dann der „beste“ Weg für den Fuchs, sein Schicksal zu erfüllen.

In diesem einzigartigen Indie-Spiel wird viel mit dem Geschichtsverlauf experimentiert. In der Story muss man den Weg wählen, den man gerne einschlagen würde. Die Konsequenzen sind meist nicht vorhersehbar und überraschen den Spieler.

Insgesamt gibt es vierundzwanzig unterschiedliche Schicksalsverläufe, doch die enden oft kläglich für den Fuchs. Scheitert man, beginnt man von vorne und sucht einen besseren Weg. Die witzigen Geschichten motivieren, alle Möglichkeiten für den Helden testen zu wollen.

Humorvoller Erzähler

Der Titel wird von einem unterhaltsamen Kommentator untermalt, der lustige Anspielungen auf Filme macht und den Helden auf die Schippe nimmt. Jeder Geschichtsverlau Stylish: Der Fuchs sieht im Kampf nicht nur cool aus, sondern wird auch vom Kommentator angefeuert. (PC) Quelle: Games Aktuell Stylish: Der Fuchs sieht im Kampf nicht nur cool aus, sondern wird auch vom Kommentator angefeuert. (PC) f hat einen Titel wie Für eine Hand voll Dukaten oder Per Anhalter durch die Galaxis. Auch der faltige und grö­ßenwahnsinnige Imperator mit der dunklen Kapuze kommt einem irgendwie bekannt vor.

Einziger Kritikpunkt sind die gelegentlichen Bugs, bei denen Reynardo kurz hängen bleibt oder das Menü nicht funktioniert. Bleibt der Fuchs aber stecken, kommt man meist einfach mit einem Sprint wieder aus der Klemme.

Entwickler: Spearhead Games | Hersteller: Spearhead Games | Sprache: Englisch (deutsche Texte) | Altersfreigabe: Ab 12

Wertung zu Stories: The Path Of Destinies (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Mehrere Geschichtsverläufe, mit sehr unterschiedlichen EndenGuter Humor des KommentatorsLustige Andeutungen auf Filme und SpieleHohes Motivationspotenzial
An manchen Stellen bleibt die Figur stecken und man muss sich wieder „heraustricksen“.Gelegentliche Bugs im Menü
Fazit

Unterhaltsames Rollenspiel, das einen ständig zum Schmunzeln bringt und mit seinen Märchen verzaubert.

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