Steam Controller: Neues Update macht das Gamepad auch außerhalb von Steam nutzbar
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Valves Steam Controller wird ab sofort auch von SDL (Simple DirectMedia Layer) unterstützt. Warum das entsprechende Update die Hardware für fast jeden Gamer interessant macht, erklären wir euch jetzt.
Der neue Steam-Controller von Valve begeistert sowohl die Gaming-Community als auch die kritischen Tester der Presse, aber er hatte bislang ein Problem: Er funktionierte nur in Kombination mit dem Steam Client. Spieletitel, die nicht über Steam funktionierten, blieben deshalb außen vor. Doch das hat sich jetzt geändert.
Steam Controller jetzt auch außerhalb vom Steam Client nutzbar
Denn dank eines kürzlich erschienenen Updates unterstützt SDL (Simple DirectMedia Layer) neuerdings auch den Steam Controller. Bei SDL handelt es sich um eine plattformübergreifende C-Bibliothek, die häufig bei der Entwicklung von Videospielen zum Einsatz kommt. Sie dient unter anderem zur Ansteuerung von Eingabegeräten wie Mäusen, Tastaturen und eben auch Controllern.
Weil SDL betriebssystemübergreifend funktioniert, könnt ihr Spiele, die auf die Bibliothek zurückgreifen, sowohl unter Windows als auch unter Linux mit dem Steam Controller zocken. Der Clou dabei: Die parallele Nutzung des Steam Clients ist nicht erforderlich, weshalb ihr auch Spiele, die nicht über Steam laufen, mit dem Controller steuern könnt (sofern sie SDL nutzen).
Wenn ihr also beispielsweise den Xbox Game Pass abonniert habt und den Steam Controller für Spiele aus dem Microsoft Store beziehungsweise dem Game-Pass-Portfolio verwenden möchtet, ist das ab sofort problemlos möglich. Einziger Haken aktuell: Nicht alle Game-Pass-Titel unterstützen Input via SDL.
Darüber hinaus erkennt SDL zwar die Schultertasten, die Touch-Pads und die Gyrosensoren des Controllers, allerdings müsst ihr trotzdem auf Steam Input zurückgreifen, wenn ihr diese Features in vollem Umfang nutzen möchtet. Der Steam Controller heißt schließlich nicht umsonst "Steam Controller". In Kombinatiion mit Valves Plattform erzielt ihr also die besten Ergebnisse, aber der SDL-Support ist definitiv ein großer Schritt nach vorn.
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Quelle: Github, Phoronix, Notebookcheck
