Starship Troopers

Test

Tolle Lizenz, nix dahinter: Die Killer-Käfer langweilen tödlich.

E in paar Jahre nach den Filmereignissen geht die Schlacht zwischen den Menschen und den brutalen Weltraumkäfern weiter. Sie streifen sich den Anzug eines Erden-Kämpfers über und pusten in zwölf Levels alles über den Haufen, was mehr als zwei Beine hat. Nicht selten sehen Sie sich mit Hunderten von Bugs konfrontiert. Um der Plage Herr zu werden, laufen Sie einfach rückwärts und rotzen ohne Sinn und Verstand Ihre Wummen leer. Schrotflinte, Sniper-Gun, Panzerfaust und diverse Maschinengewehre zerlegen auch die härtesten Käfer in ihre Einzelteile.

Neben dem Story-Modus wartet noch ein Kooperations-Modus mit drei ziemlich kleinen Maps für bis zu acht Spieler. Der Auftrag: Ein Team beschützt einen Techniker, das andere entwendet den Bugs Ersatzteile. Nach ein paar Stündchen ist auch hier die Luft raus.

FAZIT: Der eintönige Spielablauf, die unspektakuläre Grafik und die kurze Spielzeit von sechs bis sieben Stunden schläfern auch begeisterte Kammerjäger schnell ein. Wären da nicht einige nette Zwischengegner, die zumindest eine Prise Taktik nötig machten, könnte man "Starship Troopers" als "Moorhuhn" für Fortgeschrittene bezeichnen. Ballerfreunde bleiben lieber bei "Serious Sam".CG

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