Starfield: Ex-Bethesda-Vize Pete Hines nennt heftige Gründe für seinen Abschied
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Fast ein Vierteljahrhundert war Pete Hines Senior Vice President, Global Marketing and Communications von Bethesda. Dann kam der Bruch. Er nennt die Gründe, warum er nach Starfield ging.
Der Abgang von Pete Hines kam 2023 für viele überraschend. Kurz nach dem Release von Starfield zog sich der langjährige Bethesda-Manager - Senior Vice President, Global Marketing and Communications - zurück. Damals sprach er von einem passenden Zeitpunkt. Inzwischen zeigt sich ein anderes Gesamtbild. Ihr spielt das Sci-Fi-Spiel gerade? Passt unbedingt diese Einstellungen in Starfield an.
Nach Starfield: "Ich konnte nichts mehr verändern"
In einem aktuellen Interview blickt Hines deutlich offener auf seine Entscheidung zurück. Er beschreibt eine Situation, in der er sich zunehmend machtlos fühlte. Er habe das Gefühl gehabt, bleiben zu müssen, weil das Studio ihn brauche. Ihm fehlte die Möglichkeit, Dinge aktiv zu beeinflussen. Entscheidungen seien nicht mehr so gefallen, wie er es für richtig hielt.
Wichtig war für ihn immer, das Team zu schützen und die Arbeitsweise zu bewahren, die Bethesda über Jahre aufgebaut hatte. Irgendwann war das für ihn nicht mehr gegeben. Der Punkt kam, an dem er merkte, dass er diese Rolle nicht mehr erfüllen konnte. Für ihn war klar, dass er unter diesen Umständen nicht weitermachen kann.
Kritik an der Entwicklung unter Microsoft
Hines spart dabei nicht mit scharfen Worten. Er beschreibt Bethesda als "beschädigt" und "schlecht behandelt". Auch Begriffe wie "auseinandergerissen" fallen im Gespräch. Die Übernahme durch Microsoft im Jahr 2021 sieht er als Wendepunkt. Laut seiner Aussage habe sich das Studio seitdem stark verändert und an Authentizität verloren.
Hinzu kam der persönliche Druck. Mehrere Verschiebungen von Starfield verlängerten seine Zeit im Unternehmen, obwohl er innerlich bereits mit dem Kapitel abgeschlossen hatte. Nur Todd Howard wusste früh von seinen Plänen. Für Hines selbst wurde die Situation zunehmend belastend. Habt ihr auch das Gefühl, dass Bethesda seit der Übernahme durch Microsoft stark nachgelassen hat? Oder war das Studio schon vorher auf dem absteigenden Ast?
Quelle: Insider-Gaming
