Star Wars: Zero Company zwischen Kanon und Freiheit - Lucasfilm als Partner statt Aufpasser
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Wie integriert man Cameos richtig, damit sie nicht nur Fanservice sind? Wir haben bei den Machern von Star Wars: Zero Company nachgefragt.
Auf zu bekannten Orten
Den gewissen Star-Wars-Wiedererkennungswert erzeugen vor allem Charaktere und Schauplätze. Es gibt kaum eine neue Star-Wars-Geschichte, in der wir nicht auf solche bereits etablierten Elemente treffen. Das wird auch in Zero Company der Fall sein. Die Entscheidung, welche Planeten zum Beispiel zum Einsatz kommen, hängt dabei aber nicht nur vom Storytelling-Team ab.
Wie uns Narrative Director Aaron Contreras erklärt, haben dabei auch die Teams für Leveldesign und Umgebungen ein Wörtchen mitzureden. Schließlich sind die diejenigen, die die Schauplätze dann grafisch umsetzen müssen. Es gibt aber auch Ausnahmen, die durch die Story bedingt sein werden.
Natürlich hat auch die Lucasfilm Story Group ein paar Vorgaben, die zu berücksichtigen sind. So gilt es zum Beispiel zu beachten, ob ein bestimmter Planet zum Zeitpunkt, an dem Zero Company spielt, gerade unter der Kontrolle der Republik oder Separatisten steht. Es stehen auch nicht alle Planeten, die wir aus Star Wars kennen, zu allen Zeiten zur freien Verfügung.
Im Gegenzug können die Experten von Lucasfilm Hinweise auf Schauplätze geben, die noch nicht so häufig verwendet wurden und damit noch Spielraum für neue Erzählungen bieten. So wird in Zero Company unter anderem der Planet Courtsilius im Hosnian-System vorkommen. Bis auf den Namen und einen kurzen Blick auf Hosnian Prime in Episode 7 war im Kanon bisher aber kaum etwas über diese Welt bekannt. Die Entwickler von Bit Reactor konnten so erstmals ausarbeiten, wie der Planet überhaupt aussieht, und ihren Teil zur Geschichte des Ortes beitragen.
Quelle: Electronic Arts / Lucasfilm
Gerangel in den Docks von Courtsilius. Der Planet existierte im Kanon bereits, aber wie es dort aussieht, wird erst jetzt durch Zero Company etabliert.
Erzählerisch wertvolle Cameos oder nur Fanservice?
Worauf sich Fans natürlich immer am meisten freuen, ist das Wiedersehen mit bekannten Figuren. Dabei müssen Autoren jedoch häufig darauf achten, dass diese Auftritte sich nicht nur wie Fanservice anfühlen, sondern auch eine tatsächliche Relevanz für die Geschichte haben.
Die Ära der Klonkriege, in der sich Zero Company bewegt, ist natürlich wie dafür geschaffen, uns mit bekannten Gesichtern zu konfrontieren. Dass es solche Begegnungen geben wird, konnten uns die Entwickler bestätigen. Um wen es sich dabei handeln wird, wollten die Macher derzeit aber noch nicht verraten.
Auch wenn Zero Company seine ganz eigene Geschichte mit eigenen Charakteren erzählt, soll das Spiel auch in der Lage sein, bei Fans, die das Universum wie ihre Westentasche kennen, diese ganz besonderen Aha-Momente auszulösen.
Der Narrative Director nennt als Beispiel die News-Berichte, die man sich im Hauptquartier anhören kann. Bei diesen soll auch immer wieder auf Ereignisse Bezug genommen werden, die in der Serie zu sehen sind. Ein weiteres Element, bei dem sich Clone-Wars-Fans sofort heimisch fühlen sollen, sind die Kampfdroiden. Es soll aber auch ein paar richtige Deep Cuts geben, deren Bedeutung vielleicht nur die größten Hardcore-Lore-Nerds erkennen werden.
Lesetipp: Hier findet ihr alle bisher erschienenen Artikel zu unserem exklusiven Studiobesuch bei Star Wars: Zero Company:
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- Wir haben es gespielt! Stellt uns eure Fragen zur Taktikhoffnung
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Star Wars: Zero Company wird von Bit Reactor in Kooperation mit Respawn Entertainment und Lucasfilm Games entwickelt. Vertrieben wird das Spiel von Electronic Arts. Erscheinen soll das Rundentaktikspiel 2026 auf PC, Playstation 5 und Xbox Series S/X. Transparenzhinweis: Zur Erstellung dieses Artikels hat Publisher Electronic Arts Reise und Übernachtung zum Studiobesuch bezahlt.
