Star Wars Outlaws in der Vorschau: Ein vielversprechender Ausflug in die Unterwelt
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Wir haben einer Präsentation der Entwickler von Massive Entertainment zu Star Wars Outlaws beigewohnt und ein sehr vielversprechendes Spiel gesehen.
Nach einem Jahrzehnt der Exklusivität von Star-Wars-Spielen bei Electronic Arts, dürfen sich endlich auch wieder andere Hersteller am beliebten Universum versuchen. Eines der ersten Projekte, das in diesem Zeitalter der neuen Freiheit für Star-Wars-Videospiele erscheinen wird, ist Star Wars Outlaws von Ubisoft. Es war schon einige Zeit bekannt, dass das schwedische Studio Massive Entertainment an einem Spiel in der weit entfernten Galaxie arbeitet. Nun wurde das Projekt erstmals mit Titel und einem schicken CGI-Trailer auf dem Xbox-Showcase von Microsoft vorgestellt. Direkt im Anschluss konnten wir im Rahmen des Ubisoft-Forward-Events einer Präsentation beiwohnen, bei der uns die Macher einen Einblick in die Vision des Spiels gaben und sogar erste Gameplay-Szenen zeigten. Was wir dabei zu Gesicht bekamen, macht bereits einen sehr vielversprechenden Eindruck. Vor allem auch, weil es zwar ein Singleplayer-Open-World-Spiel ist, das bisher gesehene auf uns aber noch nicht den Eindruck dieser typischen Ubisoft-Formel macht. Das macht jeden Fall schon einmal Hoffnung.
Willkommen in der Unterwelt
Für das Spiel spricht unserer Meinung nach auch, dass wir hier ein geerdetes Star Wars erleben werden. Hier geht es nicht um die Macht und Laserschwert schwingende Krieger oder das Schicksal der ganzen Galaxis. Es geht um Schurken und Unterwelt-Machenschaften, um Verbrechersyndikate und großangelegte Raubzüge.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen die Diebin Kay Vess und ihr treuer tierischer Gefährte Nix. Die Handlung ist im Zeitraum zwischen Episode 5: Das Imperium schlägt zurück und Episode 6: Rückkehr der Jedi-Ritter angesiedelt.
Quelle: Ubisoft
Das Imperium ist gerade siegreich aus der Schlacht um Hoth hervorgegangen und regiert die Galaxis noch immer mit eiserner Hand. In diesen politisch unsicheren Zeiten floriert allerdings auch die Unterwelt. Im Schatten des Imperiums machen mächtige Verbrechersyndikate dicke Geschäfte.
Darin liegen natürlich zahlreiche Chancen auf Reichtum für ambitionierte Outlaws wie die junge Kay, die versucht, ihren Weg im Leben zu finden. Als jedoch einer ihre Unterwelt-Aufträge gehörig in die Hose geht, sieht sie sich plötzlich an der Spitze der meistgesuchten Verbrecher der Galaxis wieder.
Nun muss sich die Diebin und ihr Gefährte durch die Unterwelt schlagen, um sich mit riskanten Aufträgen irgendwie von dem Kopfgeld zu befreien, das ihr überallhin folgt. Dabei muss Kay ihre Beziehung und Reputation mit den verschiedenen Syndikaten wie den Pykes und den Hutten pflegen, um sich einen Platz in einem der größten Raubzüge, den die Galaxie je gesehen hat, zu sichern.
Eine sehr spannende Prämisse für ein Star-Wars-Videospiel, besonders, nachdem mit Star Wars 1313 und Project Ragtag von Visceral Games zwei vielversprechende Spiele über die Unterwelt von Star Wars nie das Licht der Welt erblicken durften.
Lautlos oder Blaster?
Diesmal geht es aber nicht in die dunklen Ebenen von Coruscant, sondern in eine vielfältige offene Spielwelt mit verschiedenen bekannten und gänzlich neuen Planeten.
Einer dieser neuen Welten ist der Mond Tushara, von dem wir während der Gameplay-Demo erstmals ein wenig zu sehen bekommen. Zunächst verfolgen wir Protagonistin Kay jedoch, wie sie in einer Basis des Pyke-Syndikats herumschleicht. Dabei schaltet sie Feinde mit lautlosen Angriffen aus und nutzt die Umgebung geschickt, um sich ungesehen einen Weg zu bahnen.
Dabei kommt ihr auch ihr kleiner Helfer Nix zu Hilfe. Der Spieler kann dem Gefährten verschiedene Befehle erteilen, zum Beispiel, um einen entfernten Schalter zu betätigen und damit entweder für Ablenkung zu sorgen oder einen neuen Weg für Kay zu eröffnen.
Während der gezeigten Mission läuft allerdings nicht alles glatt und Kay wird schließlich von den Pykes entdeckt. Gut, dass die Heldin auch mit ihrem Blaster umzugehen weiß. Hier wird das Spiel zu einem Third-Person-Deckungsshooter, womit sich die Macher von The Division natürlich bestens auskennen.
In der Demo erkennen wir zudem, dass sich Kays Blaster offenbar in verschiedenen Modi verwenden lässt. Hilfreich ist auch, dass Nix auf Befehl alternative Waffen heranschaffen kann, mit denen Kay für kurze Zeit auf zusätzliche Feuerkraft zurückgreifen kann. Dauerhaft mit sich herumzutragen scheint sie jedoch nur ihren Blaster.
Das Feuergefecht mit den Pykes wird schon bald zu heftig, sodass Kay lieber die Flucht antritt. Dabei sehen wir einen Greifhaken im Einsatz, mit dem sich die Protagonistin aus großer Höhe abseilt. Unten wartet bereits ihr treues Speederbike. Bei dem Gefährt haben sich die Entwickler nach eigener Aussage von Motorcross-Maschinen inspirieren lassen.
Entsprechend kann sich Kay mit dem Gefährt nicht nur schnell fortbewegen, sondern auch waghalsige Manöver und Stunts ausführen. Das bekommen wir auch gleich zu sehen, denn die Feinde lassen die Diebin nicht so einfach davon kommen und nehmen die Verfolgung auf.
Während der rasanten Verfolgungsjagd bekommen wir auch eine Spezialfähigkeit zu Gesicht, bei der das Geschehen in Zeitlupe abläuft und der Spieler offenbar mehrere Gegner markieren kann, die danach in bester Gunslinger-Manier in schneller Abfolge abgeschossen werden.
Nahtlose offene Spielwelt
Als Kay ihre Verfolger los ist, können wir erstmals auch ein wenig die Fahrt durch die offene Spielwelt genießen. Die Landschaft von Tushara ist wunderschön gestaltet und lädt zum Erkunden ein.
Da wir aber nicht selbst am Controller sitzen, wird daraus erst mal nichts. Stattdessen steuert Kay in der Demo direkt auf eine Siedlung zu, die mit typischer Architektur und vielfältigen Alien-Bewohnern eine tolle Star-Wars-Atmosphäre versprüht.
Bildergalerie
In einem Etablissement des gastronomischen Gewerbes trifft Kay zunächst auf ihren droidischen Partner ND-5 und schließlich auch auf die Auftraggeberin, für die sie etwas aus der Pyke-Basis stehlen sollte. In dieser Sequenz können wir die hochwertige Inszenierung der Story bewundern, die auf jeden Fall Lust auf mehr macht. Vor allem auch, da die Dialoge nicht völlig ohne Interaktion des Spiels ablaufen.
