Imperium, Republik, Bananenrepublik: Gegen unser Konsortium wirkt Darth Vader wie ein Kleinkrimineller.
Neue Fratktion, Kampagne, Einheiten: Diese Besetzungsliste prangt auf fast jeder Addon-Packung. Auch auf Star Wars: Empire at War: Forces of Corruption -- verständlich, dass bei diesem Bandwurmnamen wenig Platz für weitere Listenpunkte blieb.
Dronen dröhnen drohend
Geschafft! Mit einer Handvoll Einheiten haben wir uns zum Flughafen durchgekämpft, um dessen Chef (und Lösegeld) zu kassieren.
Statt guten Rebellen oder bösem Imperium spielen wir jetzt in der Grauzone: Unser Held Tyber Zann ist nicht nur grauhaarig, sondern eine Art graue Eminenz, die im Hintergrund werkelt. Statt uns in riesige Raumgefechte zu werfen (die’s auch gibt, nur seltener), operieren wir in der Kampagne eher mit kleineren Trupps: hier einen Flughafen-Boss entführen, dort eine Raumstation überfallen. Jeder korrumpierte, bestochene, bedrohte Planet bringt uns Vorteile: mehr Einkommen, bessere oder billigere Einheiten und Flieger.
Obwohl Tyber Zann in keinem Star Wars-Film auftaucht, gibt’s viele Verknüpfungen dazu. So sollen wir auf Yavin Trümmer des ersten Todessterns einsammeln, Jabba dem Hutten ein Artefakt organisieren. Und wie in Episode 3 können unsere Jäger (die wie X-Wing-Schmetterlinge aussehen) winzige Drohnen absetzen, die über feindliche Jagdmaschinen herfallen und sie demontieren.
Freiheit schlägt Story
Deutlich spannender als die kurze Story-Kampagne ist wieder das freie Spiel. Hier tobt nämlich ein echter Krieg der Sterne -- Planeten wechseln gleich mehrfach den Besitzer, wir kämpfen an mehreren Fronten gleichzeitig.
