Star Wars: Clone-Wars-Regisseur erklärt, warum Luke nicht der Dunklen Seite verfiel

Special Andreas Bertits
Warum verfiel Anakin Skywalker der Dunklen Seite der Macht, Luke aber nicht?
Quelle: ILMxLAB

Dave Filoni ist bekannt für die bei Fans durchaus beliebte Serie Star Wars: The Clone Wars. Er erklärte jetzt, warum seiner Meinung nach Anakin Skywalker der Dunklen Seite der Macht verfiel, Luke jedoch nicht.

Anakin Skywalker scheint in Star Wars: Episode 3 - Die Rache der Sith relativ schnell der Dunklen Seite der Macht zu verfallen. Doch Luke schaffte es später, standhaft zu bleiben. Warum? Hierzu hat Clone-Wars-Regisseur Dave Filoni eine eigene Meinung.

Der Vater als zentrales Element von Star Wars

Laut Filoni hängt Anakins Schicksal stark mit dem von Jedi-Meister Qui-Gon Jinn zusammen. Qui-Gon wollte für Anakin eine Art Ersatzvater sein, denn genau das war es, was Anakin nie hatte. Deswegen war das Duell mit Darth Maul in Star Wars: Episode 1 ein solcher Wendepunkt. Qui-Gonn starb und konnte für Anakin nicht der Vater sein, den der Junge gebraucht hätte. Zwar übernahm Obi-Wan Kenobi die Ausbildung von Anakin, doch er war eher wie ein Bruder für ihn und nicht wie ein Vater. Anakin fehlte also auch später die Vaterfigur, die ihn wirklich hätte leiten können.

Bei Luke war das anders. Luke hatte einen Vater. Einen Vater, der einst ein Jedi-Ritter war. Und genau daran klammerte er sich, als ihm der Imperator in Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter "anbot", auf die Dunkle Seite zu wechseln. Als Luke sein Lichtschwert wegwarf, sagte er: "Ich bin ein Jedi, genau wie mein Vater vor mir." Luke sah hinter der Maske von Darth Vader seinen Vater, einen einst guten Menschen und diese Vaterfigur sowie die Liebe zu seinem Vater waren es, die ihn schließlich retteten.

"Anakin hat sich dann in diesem Moment dazu entscheiden, der Vater zu sein, den er nie hatte", erklärte Dave Filoni. "Er muss die ganze Macht in der Galaxie aufgeben und seinen Sohn retten. Das ist die selbstlose Tat, die er als Gegenleistung für seinen Sohn tut, und das rettet ihn. Also rettet der Sohn den Vater und der Vater rettet den Sohn und es funktioniert perfekt. Und ich ziehe diese Spur von Episode 1 bis zur Rückkehr der Jedi. Das ist die Geschichte von Star Wars."

Quelle: Comicbook

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