Star Wars-Enttäuschung The Acolyte: Geschnittene Szene - Serie hätte anders enden sollen
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Diese geschnittene Szene hätte man eigentlich am Ende der Star Wars-Serie The Acolyte zu sehen bekommen.
"Ich bin so traurig, dass wir das herausschneiden mussten. Denn [die Szene] war an sich sehr gut". Mit diesen Worten beschreibt Leslye Headland, die Schöpferin der gescheiterten Star Wars-Serie The Acolyte, das eigentliche Ende, welches für die letzte Folge vorgesehen war. Sie rückt die fragwürdigen Machenschaften des Jedi-Ordens deutlich stärker in ein politisches Licht.
Geschnittene Szene: So sollte The Acolyte wirklich enden
Wir erinnern uns: Am Ende von The Acolyte muss Vernestra Rwoh (Rebecca Henderson), eine der führenden Mitglieder des Jedi-Ordens, etwa 100 Jahre vor den Ereignissen von Episode 1 einem Ausschuss des Senats Rede und Antwort stehen. Um ihre eigenen Verstrickungen in die mysteriösen Todesfälle unter den Jedi-Rittern zu vertuschen, gibt sie Meister Sol (Lee Jung-jae) die Schuld an den Geschehnissen.
Dieser kann sich aufgrund seines eigenen Ablebens nicht mehr zu den Vorwürfen äußern, und so lenkt Vernestra Rwoh durch eine Lüge den Fokus des Untersuchungsausschusses des Senats weg von ihrer eigenen Verantwortung und hin zu einem "Einzeltäter". Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden im Glauben gelassen, dass es sich hierbei um eine selbstsüchtige Aktion zur Rettung der eigenen Haut handelte.
Eine im Nachhinein der Dreharbeiten geschnittene Szene legt jedoch einen anderen Schluss nahe. Laut Serien-Schöpferin Leslye Headland sieht man in der gecancelten Einstellung Jedi-Meisterin und Lügnerin Vernestra Rwoh, wie sie das Gebäude des Galaktischen Senats verlässt und folgender Satz fällt: "Willkommen in der Welt der Politik". Diese Szene sollte eine ganz bestimmte Sache deutlich machen:
Meisterin Vernestra ging es nicht in erster Linie um sich selbst, sondern darum, den Jedi-Orden vor weiteren Untersuchungen seitens der Politik zu schützen. Die Unabhängigkeit der Jedi war ihr in diesem Moment wichtiger, als die Wahrheit. Das mag als Szene an sich im ersten Moment etwas unspektakulär wirken, zeigt aber deutlich, wie fragwürdig der Jedi-Orden zum Ende der hohen Republik agierte. Ein Thema, das sich von Episode 1 an bis hin zu Episode 9 durchzog. Doch damit nicht genug.
Warum gibt es keine zweite Staffel von The Acolyte?
Aufgrund äußerst gemischter Kritiken und offenbar zu niedrigen Abrufzahlen auf Disney Plus, wurde The Acolyte nach nur einer Staffel abgesetzt. So werden wir leider nie die weitere Geschichte der Machtwesen Mae und Osha, sowie das Schicksal von Qimir als erster Ritter von Ren erfahren. Ein Wiedersehen mit Darth Plagueis, dem Meister des Imperators, hätten Fans von Star Wars in einer zweiten Staffel von The Acolyte wohl ebenfalls mehr als begrüßt. Und so blieb es bei der allerletzten Szene der Serie, in der Vernestra einem alten Bekannten gegenübertritt. Es handelt sich um Meister Yoda höchstpersönlich.
Quelle: Collider
