Star Wars: Legendenstatus von Palpatine zerstört - Oscar Isaac erinnert sich an Nachdrehs

News Tobias Tengler-Boehm
Star Wars: Legendenstatus von Palpatine zerstört - Oscar Isaac erinnert sich an Nachdrehs
Quelle: EA

In den 1980ern war er noch gefürchteter als Darth Vader, doch dieser legendäre Star Wars-Bösewicht wurde im letzten Kinofilm gnadenlos entzaubert.

Es war ein Ende, das wohl zu Recht kritisiert wurde. Im Jahr 2015 endete mit "Der Aufstieg Skywalkers" nicht nur die Sequel-Trilogie von Star Wars, sondern auch ein Kapitel, das durch Chaos und die Unzufriedenheit vieler Fans geprägt war. Episode 9 sorgte dafür, dass die von George Lucas erschaffene Sternensaga über 10 Jahre lang im Kino brachlag. Hollywood-Star Oscar Isaac erinnert sich an die Nachdrehs des, aus der Sicht der Fans, verkorksten Weltraumabenteuers.

Star Wars: Wie endet die Skywalker-Saga?

Episode 7 und 8 zeichneten sich (in negativer Weise) unter anderem dadurch aus, dass der eine Filmemacher nicht so recht wusste, was der andere tat. J. J. Abrams brachte die Sequel-Trilogie mit "Das Erwachen der Macht" und einem neuen Bösewicht namens "Oberster Anführer Snoke" ins Rollen, Rian Johnson entledigte sich dieses Antagonisten kurz und knapp in "Die letzten Jedi".

Als J. J. Abrams überraschenderweise auch bei "Der Aufstieg Skywalkers" erneut ans Ruder musste, wurde ihm die zweifelhafte Aufgabe zuteil, die Scherben zusammenzukehren und Episode 9 mit einem großen Knall enden zu lassen. Also entschied er sich dafür, den Imperator Palpatine von den Toten aufstehen zu lassen. Doch damit nicht genug.

J. J. Abrams dichtete dem Imperator eine Familie an und plötzlich handelte es sich bei Rey (Daisy Ridley) um die Enkelin des ehemals so gefürchteten Bösewichts. Die Heldin der Sequel-Trilogie entschied sich jedoch für die helle Seite der Macht und nannte sich fortan eine Skywalker. Insbesondere ein Satz verdeutlicht, wie der Legenden-Status von Imperator Palpatine regelrecht zerstört wurde.

Star Wars: Episode 9: Oscar Isaac erinnert sich an unbefriedigendes Ende

Der Ausspruch: "Somehow Palpatine returned" ("Irgendwie ist Palpatine zurückgekehrt") verdeutlicht die Einfallslosigkeit und das wahnsinnig konstruierte Ende von Star Wars: Episode 9. Oscar Isaac spielte in der Sequel-Trilogie den Rebellen-Pilot Poe Dameron. In einem aktuellen Interview erinnert sich der Hollywood-Star (Dune, Moon Knight) an diesen mittlerweile sehr oft verspotteten Satz wie folgt:

"Oh ja, hierbei handelte es sich um Nachdrehs". Oscar Isaac trug extra eine Perücke, da er sich zu diesem Zeitpunkt die Haare geschnitten hatte. Offenbar herrschte bei den Nachdrehs ordentlich Chaos: "Dieser Satz wurde erst ganz zum Schluss noch mit reingenommen". Auch wenn er wütende und sich echauffierende Fans gewohnt sei, scheint Oscar Isaac selbst nicht wirklich glücklich mit dem Ende von Episode 9 und insbesondere mit den Nachdrehs zu sein.

Schließlich sprach er den Satz, der dazu beitrug, dass der Imperator in Episode 9 so richtig entzaubert wurde. Mit The Mandalorian and Grogu kommt am 20. Mai 2026 endlich wieder ein neuer Star Wars-Film in Deutschland ins Kino. Leidet der Ruf der Sternensaga auf der großen Leinwand immer noch und droht sogar ein Flop? Schreibt es uns sehr gerne in die Kommentare.

Quelle: SFF Gazette

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