Star Wars: Neue Trilogie scheiterte laut Kathleen Kennedy auch wegen Fans, Regisseur widerspricht

News Tobias Tengler-Boehm
Star Wars: Neue Trilogie scheiterte laut Kathleen Kennedy auch wegen Fans, Regisseur widerspricht
Quelle: Lucasfilm

Ausgerechnet die Fans sollen laut Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy eine gehörige Mitschuld an der gescheiterten Star Wars-Trilogie tragen.

Die Ära von Kathleen Kennedy als Präsidentin von Lucasfilm neigt sich dem Ende entgegen. Unter ihrer Ägide wurden gefühlt mehr Star Wars-Filme offiziell angekündigt, als tatsächlich veröffentlicht. Insbesondere die gescheiterte Trilogie vom Macher der eher unbeliebten Episode 8 sorgt jetzt wieder für Gesprächsstoff.

Star Wars: Wie gut wurde die neue Trilogie bewertet?

Die Fortsetzung von Star Wars: Episode 7 - Das Erwachen der Macht ist bis heute bei den Fans höchst umstritten. Ein Blick auf das Bewertungsportal Rotten Tomatoes verdeutlicht dies. Episode 7 wird seitens der Presse zu 93 % positiv bewertet, das Publikum reagierte zu 84 % zustimmend. Episode 8 konnte mit 91 % ebenfalls bei den Kritikerinnen und Kritikern punkten.

Mit nur 41 % Zustimmung fällt The Last Jedi bei den Zuschauerinnen und Zuschauern jedoch deutlich ab. Ganz anders sieht es bei Star Wars: Episode 9 - The Rise of Skywalker aus. Hier sind nur noch 51 % der Presse überzeugt, während 86 % des Publikums sich zufrieden zeigen. Eine der größten Fans von Episode 8 ist nach wie vor Kathleen Kennedy.

In einem aktuellen Interview sprach die scheidende Präsidentin von Lucasfilm darüber, warum die geplante Trilogie, die bereits vor dem Kinostart von The Last Jedi angekündigt wurde, nie zustande kam. Und sie gibt Fans eine gehörige Portion Mitschuld.

Star Wars: Wieso gab es keine neue Trilogie von Rian Johnson?

Einerseits sei Rian Johnsons Mega-Deal mit Netflix ein Grund dafür gewesen, dass es nie eine eigene Trilogie gab. Wir erinnern uns: Die Knives Out-Filme mit Ex-Bond Daniel Craig in der Hauptrolle sind so erfolgreich, dass ein exklusiver Deal mit dem Streaming-Anbieter sowohl den Schauspieler, als auch den Filmemacher sehr reich machten. Doch dies sei laut Kathleen Kennedy nicht der einzige Grund.

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Die Präsidentin von Lucasfilm gibt zu Protokoll: "Ich glaube auch, das ihn die negativen Reaktionen im Internet verschreckt haben. Rian hat meiner Meinung nach einen der besten Star Wars-Filme gemacht. Doch er ließ sich als brillanter Filmemacher vergraulen". Allgemein seien Regisseure und Schauspielende von negativen Reaktionen seitens der Star Wars-Fans schnell verschreckt.

Diese Einschätzung teilt Rian Johnson offenbar so überhaupt nicht. Seine Reaktion auf die Worte von Kathleen Kennedy fallen eindeutig aus. Auf Social Media schreibt der ehemalige Star Wars-Regisseur kurz und trocken: "Haha, bin null verschreckt, sorry". Einerseits widerspricht Rian Johnson der Star Wars-Chefin, andererseits zeigt er Fans der von George Lucas geschaffenen Sternensaga deutlich, dass die teils harte Kritik an seinem Film keinen Einfluss darauf hatte, dass seine Trilogie nie zustande kam.

Quelle: SFF Gazette

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