Krasse Star Wars-Theorie: Luke Skywalker als Sith

Kolumne Tobias Tengler-Boehm
Krasse Star Wars-Theorie: Luke Skywalker als Sith
Quelle: Lucasfilm

Was wäre, wenn Imperator Palpatine als Darth Sidious seinem Schüler Darth Vader zuvor gekommen wäre und Luke als Erster entdeckt hätte?

"Wäre, wäre ... Fahrradkette", diese Redewendung des Fußball-Philosophen Lothar Matthäus lässt sich auch wunderbar auf eine weit, weit entfernte Galaxis anwenden. Denn die Geschehnisse in den zahlreichen Episoden, Spin-offs und Serien auf Disney Plus laden zum Spekulieren ein. Was wäre, wenn Han Solo als Erster geschossen hätte? Was wäre, wenn das Imperium alle Sturmtruppler einer Schieß- und Zielübung unterzogen hätte? Was wäre, wenn sich die Helden von den Adlern direkt zum Todesberg hätten fliegen lassen? Halt, .... falsches Franchise!

Star Wars-Theorie: Hätte Obi-Wan den jungen Luke vor dem Imperator schützen können?

Eine interessante Fan-Theorie beschäftigt sich mit dem Gedanken, was passiert wäre, wenn Imperator Palpatine als Darth Sidious den jungen Luke Skywalker vor Darth Vader aufgespürt hätte. Die klassische Trilogie beinhaltet den Twist, dass der strahlende, ja fast unschuldig wirkende Held Luke Skywalker in Wirklichkeit der Spross einer der ikonischsten Bösewichte in der Geschichte Hollywoods ist.

Zwar gab es damals noch kein Internet, jedoch wurde diese unerwartete Wendung der Ereignisse einer breiten Öffentlichkeit von einem gewissen Homer J. Simpson gespoilert. Spätestens seit der packenden Disney Plus-Serie Star Wars: Obi-Wan Kenobi fragen sich Fans, was wohl gewesen wäre, wenn der Imperator Palpatine den jungen Luke vor Darth Vader aufgespürt hätte.

Als kritische Zuschauerin, bzw. kritischer Zuschauer mag man sich schon immer gefragt haben, wie logisch es ist, den Sohn Anakin Skywalkers auf dessen Heimatplaneten bei seinen Halbgeschwistern zu "verstecken" und sich von Obi-Wan Kenobi einfach in Ben Kenobi "umzubenenennen" in der Hoffnung, dass das Imperium genauso lausig schlussfolgert, wie es schießt. Doch offensichtlich hat es ja funktioniert.

Star Wars-Theorie: Luke Skywalker als Sith

Eines der faszinierenden Story-Details in Star Wars war schon immer das doppelte Spiel, welches Lord Vader trieb. Einerseits scheinbar dem Imperator treu ergeben und doch die Liebe zu seinem Sohn nicht verleugnen zu können. Die Disney Plus-Serie Star Wars: Obi-Wan Kenobi liefert einen weiteren Aspekt: Den Hass Vaders auf seinen ehemaligen Jedi-Meister, der ihn dazu bewog, sich früh über die Anweisungen Palpatines hinwegzusetzen.

Seine egoistischen Beweggründe sind durchaus nachvollziehbar. Man kann getrost davon ausgehen, dass Palpatine den jungen Luke mit Leichtigkeit zur Dunklen Seite der Macht verführt hätte und sich zeitgleich Darth Vader, den verkrüppelten, sich von seinen väterlichen Gefühlen leitenden Möchtegern-Sith, entledigt hätte.

Umso eindringlicher wirkt das Duell von Vater und Sohn im Angesicht des Imperators in Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Luke versucht seinen Vater zu bekehren, Vader versucht seinen Sohn zu einer gemeinsamen Regentschaft zu überreden. Und der Imperator verspottet beide, indem er Luke dazu auffordert, ihn niederzustrecken, nur um den letzten Jedi im nächsten Moment vor den Augen seines Vaters zu vernichten. Glücklicherweise griff Darth Vader ein und rettete seinen Sohn, in dem er den Imperator am Schlafittchen packte und in die Tiefen des Todessterns beförderte. Anstatt ein mächtiger Sith zu werden, endete Luke Skywalker schließlich als blaue Milch trinkender Einsiedler auf einer einsamen Insel. "Wäre, wäre ... Fahrradkette"!

Quelle: Screenrant

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