Die Rückkehr von Captain Kirk: William Shatner will es noch mal wissen - was passiert da gerade wirklich?
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Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: William Shatner könnte als Captain Kirk zurückkehren - mit 93 Jahren. Aber was ist wirklich dran an dem Gerücht?
William Shatner selbst war ebenfalls anlässlich des 30. Jubiläums in der DS9-Episode Trials and Tribble-ations (Immer die Last mit den Tribbles) zu sehen. Jedoch stand er nicht persönlich vor der Kamera, stattdessen wurde per Forrest-Gump-Technologie Filmmaterial von 1967 in eine 1996er-Folge eingefügt.
Zuletzt tauchte ein stummer Captain Kirk, per Motion Capture und Verjüngungstechnologie von William Shatner selbst gespielt, in dem Fan-Film 765874: Unification auf. An dessen Produktion war zwar die Erbengemeinschaft Roddenberry beteiligt, doch Paramount hatte mit der Produktion nichts zu tun, weswegen er nicht als offizieller Teil des Franchise gilt.
Zurück zu William Shatner und seiner brisanten Aussage von letztem Wochenende. Im Netz wird bereits heiß diskutiert, wie es in den Kanon passen könnte, dass ein Kirk zurückkommt, der aussieht wie Shatner im Jahr 2025.
Bei seinem Ableben im Treffen der Generationen war Kirk gerade einmal 60 Jahre jung - und auch, wenn Shatner hervorragend gealtert ist, wird er mit 93 nicht glaubhaft einen Kirk zu Lebzeiten mimen können. Doch, na klar, wir befinden uns in einem Franchise, das oft mit Zeitreisen und alternativen Realitäten hantiert. Spock würde sagen: "There are always possibilities."
Quelle: Paramount
Ich für meinen Teil glaube es erst, wenn ich es sehe. Zu oft wurden in der Vergangenheit Star-Trek-Projekte leichtfertig angekündigt, nur um zu versanden. Ich denke da nur an den sagenumwobenen Film, den Quentin Tarantino hätte verantworten sollen.
Der Realo in mir sagt also: Bis bei einem solchen Deal die Tinte trocken ist, bleibe ich skeptisch. Doch so sehr in den Bereich des Wahrscheinlichen wie mit der Convention-Aussage von Shatner selbst rückte bisher keiner der Kirk-Wiederbelebungsversuche.
Und wie gesagt: Er ist 93 Jahre alt. Wenn es jetzt nicht glückt, dann dürfte die letzte Chance verstrichen sein. Bei dem Deal wird Geld eine große Rolle spielen, auch falls William Shatner Gegenteiliges behauptet. Wichtig vor allem aber: Seine Forderung, einen Gruppe-1-Auftritt zu bekommen und im Zentrum der Story zu stehen.
Für die Fraktion Fans, die seit Jahrzehnten die Mär der Shatnerschen Egozentrik aufwärmt, wird das Wasser auf die Mühlen sein. Ich als bekennender Kirk-Fan sage: Paramount, gib dir einen Ruck - sowohl finanziell als auch Story-technisch - und lass den guten Jim Kirk noch eine Runde drehen. Es stünde dir gut zu Gesicht.
Ich wünschte nur, es würde in etwas stattfinden, das ich generell mag, denn die aktuell laufenden Trek-Serien hauen mich allesamt nicht vom Hocker. Für Shatner als Kirk würde ich aber einschalten, wenn auch nur einmal. Hoffentlich wird es "ein Spaß". Verfügbarkeitshinweis: Star Trek: Treffen der Generationen ist im Streaming verfügbar auf Paramount+, außerdem auf 4K-UHD-Disc, Blu-Ray und DVD.
