Star Trek angeblich zu "woke": William Shatner reagiert auf seine ganz eigene Art auf Vorwürfe
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Einer der engsten Berater von Donald Trump wünscht sich William Shatner zurück, doch die Star Trek-Legende reagiert anders als gedacht.
"Wie tragisch. Aber es ist nicht zu spät für Paramount Plus, das Franchise zu retten. Schritt 1: Versöhnt euch mit William Shatner und gebt ihm die totale kreative Kontrolle". Mit dieser Aufforderung macht aktuell der stellvertretende Stabschef des Weißen Haus von sich reden. Er adressiert damit die teils derbe abgewatschte neue Star Trek-Serie Starfleet Academy. William Shatner reagiert prompt, aber gewiss nicht so, wie vom rechten Politiker erwartet.
Neue Serie Starfleet Academy: Vorwürfe, Star Trek sei zu "woke"
Um die Reaktion von William Shatner einschätzen zu können, lohnt es sich, den Vorwurf der "Wokeness" genauer zu betrachten. Stephen Miller gehört nicht nur der erweiterten Regierung von Donald Trump an, er gilt auch als rechtsextremer Ideologe. Sein kritischer Kommentar auf Social Media beinhaltet einen Retweet des Accounts "End Wokeness", der einen kurzen Ausschnitt von Starfleet Academy zeigt, und die neue Star Trek-Serie schlimmer als eine Parodie bewertet.
In diesem Clip sind drei weibliche Charaktere zu sehen, inklusive Oscar-Gewinnerin Holly Hunter als Kanzlerin Nahla Ake. In der gezeigten Szene nutzt sie eine Brille als Sehhilfe, die sie anschließend weitergibt. William Shatner nimmt in seiner Reaktion auf diesen kurzen Ausschnitt der neue Star Trek-Serie Bezug.
Star Trek angeblich zu "woke": William Shatner kontert Vorwürfe
"Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, Stephen Miller", schreibt er ganz offensichtlich ironisch. Denn was nun folgt, ist beißender Spott, auf die Kritik an der angeblichen "Wokeness" des ultra-rechten Politikers. "Die Tatsache, dass sie selbst im 32. Jahrhundert noch keine Weitsichtigkeit geheilt haben, ist ein kolossales Versäumnis der Autoren!" Doch damit nicht genug.
Der mittlerweile 95-jährige Darsteller von James T. Kirk fährt scharfzüngig fort: "Außerdem sollte Paramount Plus das Budget erhöhen, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass eine wohlhabende Organisation wie die Sternenflotte sich in der Zukunft mehr als nur eine Brille für diese unter Weitsichtigkeit leidende Crew leisten könnte". Es ist nicht zu übersehen, dass William Shatner Vorwürfe, Star Trek sei zu "woke", zurückweist. Voller Ironie fährt er fort:
"Wechseln sie sich mit der Brille ab, während sie ein Schiff steuern? Schande über die Produzenten. Das war es doch, was Sie meinten, oder? Ich wäre dann übrigens bereit, das Kommando über die Serie zu übernehmen. Rufen Sie mich an!". Garniert ist diese Reaktion mit einer Reihe von süffisant platzierten Emojis. William Shatner wird am 22. März 2026 stolze 95 Jahre alt. Und offensichtlich hat er auch im hohen Alter nichts von der Schlagfertigkeit eines James Tiberius Kirk verloren.
Quelle: SFF Gazette
