"Absurd abgedreht": Die Story von Tarantinos Star Trek-Film hätte voll und ganz abgeliefert
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Die Handlung von Quentin Tarantinos Star Trek-Film hätte keinerlei Wünsche offengelassen.
Wie übersetzt man den Ausruf "batshit crazy" akkurat ins Deutsche? Wohl am ehesten so: Diese Bezeichnung beschreibt eine Sache, die auf erfrischende, abgedrehte, schräge, abgefahrene Weise begeistert, aber auch irgendwie verstörend wirkt und für ungläubiges Kopfschütteln sorgt. Exakt so könnte laut Simon Pegg man den von Quentin Tarantino geplanten Star Trek-Kinofilm beschreiben.
Wie wäre die Handlung von Quentin Tarantinos Star Trek-Film ausgefallen?
Der britische Komiker und Schauspieler (Mission: Impossible, The Boys) bestätigte, dass ihm die Produzenten Lindsey Weber und J.J. Abrams eine Zusammenfassung der Story gegeben hätten. Über den Inhalt weiß Simon Pegg, der in den neuen Kinofilmen Lieutenant Commander "Scotty" Scott spielt, folgendes zu berichten:
"Sowas nennen wir in der Branche 'bastshit crazy'. Da war alles drin, was man von einem Drehbuch zu einem Star Trek-Film von Quentin Tarantino erwarten würde". Der 55-jährige Simon Pegg fährt fort: "Es wäre so wunderbar schräg gewesen, Star Trek aus seiner Sicht zu erleben". Jedoch mit einer Einschränkung.
"Ich habe keinen Plan, ob all das den Fans überhaupt gefallen hätte, aber das Ding wäre mit Sicherheit interessant geworden". Angeblich hätte Quentin Tarantinos Star Trek-Film zu großen Teilen während der 1930er-Jahre auf der Erde gespielt. Ein echter Gangster-Film inspiriert von der 17. Folge der zweiten Staffel Raumschiff Enterprise.
Was wurde aus dem Star Trek-Film von Quentin Tarantino?
Quentin Tarantino scheint zwar grundsätzlich Feuer und Flamme für das Franchise zu sein. Seine glorreiche Hollywood-Karriere mit einem Star Trek-Kinofilm zu beenden, mit diesem Gedanken konnte er sich letzten Endes dann doch nicht arrangieren. Allerdings scheint es nicht ganz ausgeschlossen, dass zumindest das Drehbuch, von wem auch immer, irgendwann verfilmt wird.
Doch vielleicht ist es ja für alle Seiten besser, dass der Streifen nie realisiert wurde. Denn ob Trekkies dieses mehr als schräge Projekt dann tatsächlich auch gefeiert hätten, darüber lässt es sich durchaus angeregt diskutieren. Zum Beispiel bei uns in den Kommentaren. Hättet ihr euch über einen Star Trek-Film von Quentin Tarantino wirklich gefreut, oder seid ihr eher froh, dass der Meisterregisseur letztendlich die Finger davon gelassen hat? Ach übrigens:
Star Trek sorgte in den letzten Tagen immer wieder für Aufsehen und begeistert auch nach Jahrzehnten Tag für Tag aufs Neue. Das Schicksal von Harry Kim, dem ewigen Fähnrich aus Voyager, wurde 24 Jahre später endlich enthüllt. Der neue Spock fing sich eine schallende Ohrfeige ein. Und eine fast vergessene Star Trek-Serie tauchte wie aus dem Nichts wieder auf. Unsere aufwändigen Specials zu Raumschiff Enterprise, Deep Space 9 und Co. findet ihr hier.
Quelle: SFF Gazette
