Star Trek: Eine der besten Enterprise-Folgen wird nach fast 60 Jahren völlig neu erzählt
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Rund 59 Jahre nach dem spektakulären Finale der allerersten Staffel von Raumschiff Enterprise, wird die vorletzte, legendäre Folge in Comic-Form völlig neu interpretiert.
Die Original-Serie Raumschiff Enterprise bleibt nicht nur unvergessen, sie ist heutzutage immer noch lebendig. Die aktuelle Serie Star Trek: Strange New Worlds erzählt beispielsweise deren Vorgeschichte. Daher wird die Handlung somit unweigerlich in die allerersten Geschichten von damals münden. Auch mithilfe anderer Medien nimmt man regelmäßig auf Raumschiff Enterprise Bezug. Hörspiel-Podcasts ("Khan"), Bücher oder Comics (Star Trek: Voyager) deuten die Geschehnisse von damals um oder fügen neue Handlungsstränge hinzu. So auch im Fall dieser legendären Episode.
Welche ist die beste Star Trek-Folge aller Zeiten?
Am 06. April 1967 war es in den USA so weit. Mit "Griff in die Geschichte" (im Original: "The City of the Edge of Forever") erschien die vorletzte Folge der ersten Staffel von Raumschiff Enterprise. Und sie hallt nach fast 60 Jahren bis heute immer noch nach.
In mehreren Rankings der letzten Jahre landet die 28. Episode der Original-Serie auf Platz 1 der besten Star Trek-Folgen aller Zeiten. Die Handlung lässt sich wie folgt zusammenfassen: Dr. Leonard "Pille" McCoy landet unbeabsichtigt in der Vergangenheit. In den USA der 1930er-Jahre ändert er unwissentlich den Lauf der Zeit und damit auch die Zukunft.
In dieser alternativen Zeitlinie hat die Enterprise nie existiert, daher sehen sich Kirk und Spock dazu gezwungen, die Änderungen von McCoy rückgängig zu machen. Das bedeutet allerdings auch, dass Captain James T. Kirk die einzige Frau, die er wahrscheinlich jemals wirklich geliebt hat, aufgeben muss.
Star Trek: Legendäre Enterprise-Folge völlig neu erzählt
Um in die Vergangenheit zu reisen, nutzen Kirk, Spock und McCoy ein ringförmiges Portal, das sich ihnen als "Hüter der Ewigkeit" vorstellt. Genau dieses seltsame Wesen, dass in kurzen Zeitintervallen Zeitsprünge in vergangene Epochen der Menschheitsgeschichte ermöglicht, wird auch in Star Trek: Deviations - Threads of Destiny genutzt.
Hierbei handelt es sich um eine Comic-Reihe, die ähnlich wie Marvel's What if...? völlig erzählerische Freiheiten erlaubt. In einem "Was wäre, wenn"-Szenario reist Uhura (Nichelle Nichols) anstelle von McCoy zurück in die Vergangenheit. Sie landet allerdings im Jahr 1963 und nimmt an den Bürgerrechtsbewegungen zur Aufhebung der Rassentrennung in den USA teil.
Star Trek: Deviations - Threads of Destiny wählt für die Reise mit dem "Hüter der Ewigkeit" bewusst ein anderes Szenario. Der Comicband erscheint nämlich am 25. Februar 2026, pünktlich zum "Black History Month" der USA. Trotzdem wird die Geschichte mit den Charakteren und dem Aussehen der Schauspielerinnen und Schauspieler aus der Ära von Raumschiff Enterprise und "Griff in die Geschichte" erzählt. Kleiner Funfact am Ende:
Etwas, das heutzutage überhaupt nicht mehr vorstellbar ist. Die legendäre Folge "Griff in die Zeit" feierte ihre Premiere in Deutschland in der synchronisierten Fassung auf Deutsch erst im Jahr 1988 (damals auf Sat 1). Das sind sage und schreibe etwas mehr als 20 Jahre nach der Erstausstrahlung in den USA. Haben die Star Trek-Comics (in denen die Borg auch gerne mal Kirk zum Leben erwecken) für euch persönlich eine Relevanz oder haltet ihr euch ausschließlich an die Filme und Serien? Schreibt es uns sehr gerne in die Kommentare.
Quellen: Screenrant, Wikipedia
