Die besten Online-Shooter: Warframe, R6S, CS:GO, Overwatch und Fortnite
Special
Die besten Online-Shooter im Video-Special: Wir haben in der Redaktion abgestimmt und präsentieren euch unseren Einkaufsführer zu den besten Spielen mit ausgeprägtem Drang zum Überleben. Egal ob Fortnite, Rainbow Six: Siege oder auch Call of Duty, in unserem Special verraten wir euch die aktuell (Stand: Februar 2020) besten Ableger des Genres.
Warframe
Einer der aktuell beliebtesten Loot-Shooter hat eine fast schon bewegte Geschichte hinter sich. Bereits im Jahr 2000 wollte Digital Extremes ein Warframe-ähnliches Spiel unter den Namen Dark Sector entwickeln, aber das Studio fand erst einmal keinen Publisher für den Titel. Letztendlich veröffentlichten die Kanadier acht Jahre später Dark Sector über den japanischen Hersteller D3, der vor allem für seine Lowbudget-Spiele bekannt ist. Leider kam das Spiel weder bei der Presse noch bei den Spielern so richtig gut an. Immerhin konnten die Entwickler viele Ideen aus Dark Sector für Warframe verwenden.
So schlüpfen wir in Digital Illusions' kostenlosem Loot-Shooter in Warframes, eine Art Rüstungseinheit, die uns spezielle Fähigkeiten verleiht und obendrein auch durch die Galaxie reisen lässt. Damit wir aber an weit entfernte Planeten gelangen, müssen wir eine Reihe von Missionen absolvieren und so Relais freischalten.
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Typisch für Warframe sind neben den üblichen Loot-Shooter-Mechaniken auch Parkour-Elemente und zudem die zufällig generierten Karten, auf denen die Missionen stattfinden. Da das Spiel als Free2Play-Titel ausgelegt ist und nicht-zahlende Spieler sich mit langen Grinding-Phasen abfinden müssen, wird hier mit den von Computer erstellten Maps recht viel Abwechslung geboten. Für Fans von rasanten und actionreichen Kämpfen, die sich obendrein über ein Sci-Fi-Setting freuen, ist Warframe genau das Richtige.
Rainbow Six: Siege
Quelle: Ubisoft
In Rainbow Six: Siege gibt es Spezialisten für jeden Geschmack.
Im Grunde genommen könnte man Rainbow Six: Siege als die nächste Evolutionsstufe von Counter-Strike bezeichnen. In Ubisofts Online-Shooter schlüpfen wir in die Haut von unterschiedlichen Spezialisten, die entweder aufseiten der Terroristen oder eines Einsatzkommandos der Polizei kämpfen. In den beliebten 5-gegen-5-Partien ist das Gameplay je nach Team unterschiedlich. Aufseiten der Terroristen müssen wir vor dem Beginn einer Partie unser Versteck mit Stacheldrahtzaun sowie Brettern verbarrikadieren und zudem noch unterschiedliche Fallen aufstellen. In dieser Zeit hat das Polizisten-Team wiederum Zeit, mit kleinen Drohnen das Einsatzgebiet zu erkunden und so das Versteck der Gegner ausfindig zu machen. In der richtigen Gefechtsphase müssen die Terroristen dann entweder eine Bombe beschützen oder Geiseln festhalten. Wie in Counter-Strike sind in den Kämpfen bereits einzelne Treffer tödlich und zudem gibt es auch keine Respawn-Möglichkeit. Hier kommt es also darauf an, dass man mit Bedacht vorgeht und natürlich auch mit dem eigenen Team gut zusammenarbeitet.
Ein Alleinstellungsmerkmal von Rainbow Six sind die vielen unterschiedlichen Operator. Die Spezialisten verfügen allesamt über besondere Fähigkeiten. Kapkan kann zum Beispiel Sprengfallen an Türen und Fenstern befestigen, Blitz verfügt hingegen über einen ballistischen Schild sowie Blendgranaten und Maestro setzt ein ferngesteuertes Geschütz ein. Insgesamt sind inzwischen 54 der Spezialisten im Spiel enthalten und Ubisoft erweitert die Auswahl mit jeder neuen Season. Die Season-Updates sind auch für alle Spieler gratis und enthalten nicht nur neue Operator, sondern ebenso frische Maps. Wer also zu den besten in Rainbow Six gehören möchte, ist dazu gezwungen, stets am Ball zu bleiben und die neuen Taktiken sowie Maps zu lernen.
Counter-Strike: Global Offensive
Quelle: Valve
Der Klassiker Counter-Strike ist weiterhin sehr beliebt.
Neben Fortnite dürfte Counter-Strike der bekannteste Online-Shooter weit und breit sein. Das Spiel begann 1999 als Mod für Valves Half-Life und feierte spätestens mit dem Erscheinen von Counter-Strike: Source 2004 seinen weltweiten Durchbruch. Die aktuellste Fassung, Counter-Strike: Global Offensive, kam 2012 auf den Markt und wird weiterhin von Millionen begeisterter Gamer gespielt.
In Counter-Strike kämpfen zwei Teams gegeneinander. Während die Counter-Terroristen je nach Map versuchen, Bomben zu entschärfen oder Geiseln zu befreien, müssen die Terroristen sie daran hindern. Nach jeder Runde bekommt man Credits, mit denen wir neue Waffen, Munition und andere Ausrüstungsteile kaufen können.Dabei bekommt das Gewinnerteam meist mehr Geld und kann sich so besser auf die nächste Runde vorbereiten. Zwar verfügen beide Teams über unterschiedliche Waffen, aber im Gegensatz zu Rainbow Six: Siege gibt es keine speziellen Klassen, die über ganz eigene Ausrüstung oder Gadgets verfügen. Man könnte also sagen, dass es in Counter-Strike eher auf die Schießkünste und Reflexe der Spieler ankommt. Aber das wäre eine Untertreibung - vor allem, wenn man sich Matches von Profi-Spielern anschaut, die perfekt als Team vorgehen und die Maps in und auswendig kennen.
Da Counter-Strike seit nun fast zwei Jahren als Free2Play-Titel erhältlich ist, kann man ohne Bedenken den Online-Shooter-Klassiker ausprobieren und für sich selbst entscheiden, ob man nun Lust auf die beinharten Partien hat. Man sollte sich aber als Anfänger darauf gefasst machen, dass die Lernkurve sehr steil ist und man deshalb den einen oder anderen plötzlichen Bildschirmtod erleiden wird.
Overwatch
Quelle: Blizzard
Blizzard konnte sogleich mit seinem ersten Online-Shooter einen Hit landen.
Nach Warcraft, Starcraft und Diablo ist Overwatch im vierten Fantasie-Universum von Blizzard angesiedelt. Der Helden-Shooter ist seit nunmehr fast vier Jahren äußerst beliebt, was auch daran liegt, dass es so wie die anderen Titels des Studios ganz nach dem Motto "leicht zu erlernen, schwer zu meistern" entwickelt wurde.
In Overwatch treten zwei sechsköpfige Teams gegeneinander an. Beide Teams kämpfen dabei innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne um die Kontrolle über einen bestimmten Standort oder eskortieren eine Fracht auf dem Spielfeld. Das Besondere an Overwatch sind seine Helden. Die Haudegen sind dabei in drei Kategorien eingeteilt: Schaden, Tank und Unterstützer. Während Tanks viele Treffer aushalten, können die offensiven Charaktere besonders viel Schaden austeilen und die Unterstützer zum Beispiel Teammitglieder heilen. Zudem hat jeder Held genau eine Waffe, eine aufladbare Ultimate-Fähigkeit und drei weitere individuelle Skills.Beispiel Pharah: Sie führt einen Raketenwerfer ins Feld, verschießt eine Granate, die Gegner zurückwirft, kann sich in die Luft katapultieren, hat einen Jetpack umgeschnallt, mit dem sie kurzzeitig fliegt, und deckt mit der Ultimate-Fähigkeit ein ganzes Areal mit kleinen Raketen ein.
Taktisch wird Overwatch vor allem durch die Zusammensetzung des Teams. Damit man zusammen Erfolg hat, sollte die Mischung aus Tanks, Unterstützern und Damagedealern stimmen. Wenn das gut aufgeht, entwickelt sich eine grandiose Dynamik. Es sind einzelne Kills, einzelne Erlebnisse in der Gruppe, die hängen bleiben - an die man sich erinnert und von denen man sich untereinander erzählt.
Fortnite
Quelle: Epic Games
Fast 80 Millionen Spieler waren im Jahr 2019 monatlich an den Gefechten von Fortnite beteiligt.
Fortnite ist bereits seit dem 25. Juli 2017 auf den Markt, doch zu dem heutigen Massenphänomen wurde der Online-Shooter von Epic Games erst mit der Einführung des Battle-Royale-Modus, der kostenlos erhältlich war.
Mit Fortnite verbindet man im Allgemeinen eine recht junge Community, die gerne für Geld für die kosmetischen Veränderungen im Spiel ausgeben. Durch den Verkauf der sogenannten V-Bucks hat Epic Games schließlich schon mal innerhalb eines Monats fast 300 Millionen Dollar eingenommen.
Doch Fortnite ist nicht nur ein oberflächliches und kunterbuntes Spiel für die jüngeren Semester, sondern ein Battle-Royale-Shooter mit ungeahnt vielen Taktikoptionen. Bis zu 100 Spieler treten hier entweder alleine oder in Teams gegeneinander an und versuchen als letzter auf der Karte zu überleben. Wie in PUBG springen alle Spieler am Anfang einer Runde über der Map ab und haben lediglich eine Spitzhacke in der Hand. Damit lassen sie unterschiedliche Rohstoffe abbauen, mit denen dann Wände, Treppen und andere Gebäudeteile errichtet werden. Auf der Karte finden wir auch Waffen, die in drei Wertigkeitskategorien eingeteilt sind. Nach wenigen Minuten geht dann ein Sturm los, der die Spieler zusammentreibt. Hier kommen unsere Bau-Fähigkeiten dann auch zum Tragen. Wir können zum Beispiel Brücken über Gewässer oder Bergschluchten errichten und so andere Spieler aus einer nicht erwarteten Richtung angreifen. Ebenso lassen sich Wände errichten, sodass ein Feind es schwerer hat, uns zu erwischen.
Wie in PUBG steigt die Spannung in Fortnite mit jeder gespielten Minute. Ob wir uns nun in einem Gebäude verbarrikadieren oder mit einer Shotgun in der Hand Jagd auf die anderen Spieler machen, jederzeit kann etwas Überraschendes passieren. Wer seine Nerven selbst auf die Proben stellen möchte, kann das aktuell jederzeit kostenlos machen. Der Battle-Royale- sowie auch der Kreativ-Modus von Fortnite sind komplett kostenlos - so lange man nicht Geld für den Battlepass oder kosmetische Änderungen ausgibt.
Das waren sie, die unserer Meinung nach zehn besten Online-Shooter die es aktuell gibt. Natürlich hätten wir noch Titel wie Apex Legends, Arma 3, Batallion 1944, Hell Let Loose oder auch Borderlands 3 mit in die Liste nehmen können. Doch am Ende haben uns diese zehn Spiele am meisten überzeugt und wir empfehlen sie aus guten Gründen weiter. Trotzdem interessiert es uns natürlich, ob ihr noch andere Lieblingsspiele im Genre habt. Verratet es uns in den Kommentaren!
