Sie sind so alt wie die Videospiele selbst: Legenden und Gerüchte über geheime Spielinhalte, Glitches und Eastereggs. Wir haben einige der interessantesten Mythen ausgegraben und sind ihnen nachgegangen. Hier erfahrt ihr, an welchen dieser Gerüchte etwas Wahres dran ist und welche völliger Quatsch sind.
Fall #4: Das geheime Pokemon
Quelle: The Pokémon Company
Es gibt in den Pokémon-Editionen Rot, Blau und Gelb tatsächlich einen Weg, das sagenumwobene Mew zu fangen.
Spiel: Pokémon Rot/ Blau/ Gelb (1996) - Gerücht existiert seit: 1996
Viele Gerüchte und Legenden ranken sich um die ersten Pokémon-Spiele. Die Editionen Rot, Blau und Gelb enthielten damals exakt 150 der wehrhaften Taschenmonster und auch in der TV-Serie zum Spiel war anno 1996 von genau 150 Pokémon die Rede. Bald jedoch konnten sich Spieler auf exklusiven Nintendo-Promo-Events Pokémon Nummer 151 auf den Game Boy laden – laut Nintendo der einzige Weg, um an das sagenumwobene Mew zu kommen. In Wahrheit deckten findige Pokémon-Fans kurze Zeit später auf, dass sich Mew schon lange im Code des Moduls befand, was bedeutete, dass es theoretisch auf jeder gekauften Version der Spiele freischaltbar sein müsste. Einige Theorien besagen, dass sich Mew unter einem Truck im Hafen von Orania City versteckt und man es durch den Einsatz spezieller Pokémon-Fähigkeiten fangen könne. Wir probierten diese Möglichkeiten aus und fanden nichts. Doch es gibt tatsächlich einen (ziemlich aufwendigen) Weg, Mew in den ersten Pokémon-Spielen zu fangen. Folgt dazu einfach unserem Link unter Mew.
Ergebnis: Gerücht wahr
Fall #5: Die Geisterstadt
Quelle: Games Aktuell
Nicht gruselig, sondern seltsam: Durch
diese Häuser könnt ihr einfach durchfliegen!
Spiel: GTA III (2001) - Gerücht existiert seit: unbekannt
Schon lange bevor das Bigfoot-Gerücht aus GTA: San Andreas die Runde machte, munkelte man, dass Spieler in GTA III einen Ausflug
zu einem geheimen vierten Stadtteil von Liberty City machen könnten. Um es vorwegzunehmen: Dieses Gerücht ist, im Gegensatz zum Gerücht aus Los Santos, wahr! Die Geisterstadt aus GTA III ist im Prinzip nichts weiter als die ehemalige Spielwiese der Entwickler, mit der im Laufe der Programmierung Verschiedenes ausprobiert werden konnte. Man kann sie von Shoreside-Vale aus sehen, wenn man durch ein Sniper-Gewehr über das Meer blickt. Die Insel ist nur via Flugzeug erreichbar. Da ihr hier auf den berüchtigten Dodo-Flieger angewiesen seid, könnt ihr euch auf frustige Flugübungsstunden mit dem fast unlenkbaren Propellerflugzeug gefasst machen. Und selbst wenn ihr es schaffen solltet, die Insel zu erreichen, wird sich der Spaß in Grenzen halten. Namensgebend für die Geisterstadt ist nämlich die Tatsache, dass sie aus wüst aneinandergereihten Straßenzügen und Hochhäusern ohne Kollisionsabfrage besteht, weshalb ihr auf ihr nicht landen könnt.
Ergebnis: Gerücht wahr
