Summer Game Fest 2023: Ziemlich langweilig, dennoch ein wichtiges Gaming-Event!
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Das Summer Game Fest 2023 hat begonnen. Die Eröffnungsshow mit Geoff Keighley war zwar unspektakulär, dennoch ist die Kritik daran unverständlich.
Ich bin zwar kein Experte des Genres, aber mit dem kürzlich auf den Markt gekommenen Street Fighter 6, Mortal Kombat 1 und demnächst Tekken 8 erleben Fighting-Games derzeit klar erkennbar eine Art Renaissance. Nach dem interessanten Start in den Abend flachte die Show danach ziemlich ab. Klar, Nicolas Cage und Spiele wie Remnant 2, das sich schon ewig in Entwicklung befindende Witchfire, ein neues 2D-Sonic und Lies of P sind keine absoluten Langweiler, aber eben auch nicht die großen Blockbuster oder Überraschungen. Die Zeit während der Update-Trailer zur Season 4 von Call of Duty: Modern Warfare 2 und der Wilds-Erweiterung von Fortnite habe ich dann mal genutzt, um ein bisschen was im Haushalt zu erledigen. Kennt man ja alles schon!
Die Höhepunkte des Abends
Aber ein paar Highlights hatte das Event zwischendurch schon auch zu bieten. Für mich als großen Horror-Fan war das natürlich ein ausführlicher Blick auf Alan Wake 2. Nicht nur neue Gameplay-Szenen wurden gezeigt, sondern Sam Lake, Creative Director bei Remedy, quatschte auf der Bühne aus erster Hand über die Fortsetzung des Mystery-Titels.
Quelle: Remedy Entertainment
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Und die Kirsche auf der Torte gab's am Ende, nämlich ein finales Release-Datum: Ab dem 17. Oktober kann ich mich endlich wieder ordentlich gruseln. Auf Alan Wake 2 habe ich richtig viel Bock!
Keine neuen Ausschnitte, dafür aber ein paar neue Details zur Story und zum Kampfsystem, verriet Bryan Intihar, Creative Director des nahenden Spider-Man 2. Erst vor Kurzem beim PlayStation Showcase gab's schließlich viel Gameplay zu sehen. Aber immerhin weiß ich jetzt auch, wann das Spidey-Abenteuer erscheint: und zwar am 20. Oktober.
Wie bereits angesprochen, hielten sich die Überraschungen in Grenzen, aber ein paar kleinere gab's dann doch. Der Trailer zu Lord of the Rings: Return to Moria hat mir beispielsweise echt gut gefallen. Mit Survival-Features ködert man mich allgemein immer sehr schnell. Auch das Unterwasserabenteuer Under the Waves, das von Quantic Dream gepublisht wird, sieht äußerst vielversprechend aus. Und hey, schon am 29. August kommt das Indie-Spiel raus.
Eine komplett neue Ankündigung gab es in Form von John Carpenter's Toxic Commando ebenfalls. Ballern, Zombies und jede Menge Action - wieder so eine Sache, für dich ich jederzeit zu haben bin.
Quelle: Square Enix
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Zu viel versprochen
Zu guter Letzt kam noch die große Überraschung am Ende der Show, die Keighley schon zu Beginn versprochen hatte. Natürlich blieb ich dann bis zum Schluss dabei, doch die Enttäuschung war groß.
Das lag jedoch nicht wirklich an dem vorgestellten Spiel, sondern eher an meinem Desinteresse an der Final-Fantasy-Reihe. Man kann ja schließlich nicht alles mögen, was der Mainstream so gut findet.
Aber okay, mit dem ausführlichen Gameplay-Trailer samt Release-Zeitraum Anfang 2024 von Final Fantasy 7 Rebirth gibt's für Fans der Reihe sicherlich einiges zu feiern. Selbst mir haben die gezeigten Szenen gut gefallen. Also, ich verstehe den Hype auf jeden Fall, ob ich aber noch als Spätstarter in das Franchise einsteige, bezweifle ich dann doch stark.
Und das war es auch schon. Am Ende bleibt leider die Enttäuschung zurück, vielleicht hatte ich aber auch zu hohe Erwartungen in die Eröffnungsshow gesteckt.
Trotzdem möchte ich, dass uns das Summer Game Fest noch viele Jahre erhalten bleibt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die großen Publisher doch wieder mehr auf solche Veranstaltungen setzen. Erst einmal heißt es jetzt aber volle Konzentration auf den Xbox- und Bethesda-Showcase und Ubisoft Forward. Für die Gaming-Welt sind die nächsten Tage weiterhin aufregend.
