Fan-Artikel zu Videospielen sind eine neue Einnahmequelle der Industrie. Fluch oder Segen?

Special Marc Brehme 53,99 €
Fan-Artikel zu Videospielen sind eine neue Einnahmequelle der Industrie. Fluch oder Segen?
Quelle: PC Games

Echte Fans zeigen auch ihren Freunden, Bekannten und Kollegen, für was sie sich begeistern. Egal, ob Schal des Fußballclubs, Plakat vom Lieblingsfilm oder dem Logo-Flaschenöffner ihrer Automarke. Auch Videospiele-Fans sind da keine Ausnahme und schmücken ihre Wohnungen gern mit coolen Figuren von Spielecharakteren und anderen Merchandise-Artikeln.

Gab es solche Merch-Artikel als Fan-Service früher meist gleich als kostenlose Dreingabe, wie etwa Stoffkarten, Poster, Ansteckbuttons und kleine Figuren, die neben einem richtigen und meist liebevoll gestalteten Handbuch in den dicke Spieleboxen aus Pappe lagen, sind diese Zeiten schon lange vorbei.

Im Zeitalter des Digitalvertriebs von Spielen findet sich heute meist nur noch ein mickriges Zettelchen in einer schmalen DVD-Hülle, auf dem eine Seriennummer abgedruckt ist. Wenn man das Spiel sowieso gleich digital kauft und dann nichts Physisches mehr in der Hand hält oder sich ins Regal stellen kann.

Merchandising als neue Einnahmequelle

So wie sich die physischen Gimmicks als Beilagen in den Spieleboxen aus Pappe zunächst von den "einfachen" Standard-Versionen hin zu den deutlich teureren Special oder Collector's Editions geschlichen haben und schließlich fast ganz verschwanden, so wuchs parallel dazu das Geschäft mit separat verkauften Merchandising-Artikeln immer weiter und ist heute für viele Publisher durch Lizenzen und/oder Eigenvertrieb zu einer nicht unerheblichen Einnahmequelle geworden. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt - gerade von Spielen, die gerade sehr beliebt sind. Neben den Spieleherstellern, die oft auch offizielles Merch anbieten, gibt es auch zahlreiche Dritthersteller, die ebenfalls ein Stück vom Fanartikel-Kuchen abhaben möchte. Gerade zu angesagten Spielen mit einem Millionenpublikum wie etwa Fortnite gibt es inzwischen fast nichts, was es nicht gibt.

Deutsche Fassung des offiziellen Fortnite-Monopoly von Hasbro Quelle: Hasbro Deutsche Fassung des offiziellen Fortnite-Monopoly von Hasbro Neben unzähligen T-Shirts, Hoodies und Basecaps buhlen Kalender, Rucksäcke, Federmäppchen, Stifteköcher, Wecker, Actionfiguren, Bubbleheads - ja sogar Socken (!) oder ein offiziell lizenziertes Monopoly-Spiel um die Gunst der meist jugendlichen Käufer. Einige dieser Fan-Artikel wie etwa die Wackelköpfe von Funko, die Actionfiguren oder Kalender sind offiziell lizenziert, aber viele der angebotenen Waren stammen auch aus Asien und sind teils von minderwertiger Qualität. Im besten Fall kratzt das T-Shirt nur etwas und hat nach dem zweiten Waschen das Aufbügelbild des Fortnite-Logos verloren. Im schlimmsten Fall hat der Wecker kein CE- oder GS-Zeichen und fackelt die Bude ab, während ihr ihn mit dem mitgelieferten 30-Cent-Netzteil aufladet. Gerade bei solchen Dinge solltet ihr also Vorsicht walten lassen und versuchen, in den Produktbeschreibungen herauszufinden, aus welchem Material die Dinge gefertigt sind und ob sie gegebenenfalls europäische Prüfzeichen aufweisen.

Und apropos Fortnite: Epic Games hatte ja schon mit dem Spiel selbst ein goldenes Näschen in Sachen Umsatz bewiesen und macht mit dem Battle Pass und dem Verkauf virtueller kosmetischer Gegenstände im Spiel Millionengewinne, da wundert es nicht, dass der Entwickler sich auch in Sachen Merchandise nicht von Drittanbietern die Butter vom Brot nehmen lässt. Im Dezember hat Epic daher seinen eigenen offiziellen Fortnite-Merchandise-Store eröffnet. Hier gibt es derzeit zwar derzeit nur T-Shirts mit diversen Motiven und einen abgefahrenen Durrr-Burger-Ganzkörperanzug, aber in Kürze ist auch hier mit viel mehr Auswahl zu rechnen, da Epic kürzlich weitere Lizenzverträge zur offiziellen Fan-Artikel-Produktion abgeschlossen hat.

Die lebengroße Statue des Fallout 4 Vault Boy kostet im offiziellen Bethesda-Shop 1899,99 Euro.<br>
<br>
  Quelle: Bethesda Die lebengroße Statue des Fallout 4 Vault Boy kostet im offiziellen Bethesda-Shop 1899,99 Euro.

 
Fanshops von Entwicklern und PublishernGanz sicher geht ihr, wenn ihr Fan-Artikel mit offizieller Lizenz oder gar beim Hersteller des Spiels selbst kauft. Einige Publisher betreiben eigene Merch-Shops, wie etwa Bethesda unter https://eumerch.bethesda.net oder Ubisoft unter https://store.ubi.com. Mit zu den abgefahrensten Dingen im Bethesda-Shop gehören die beiden lebensgroßen Fallout-Statuen T-45 für 1.999 Euro bzw. der bekannte Vault Boy für 1.899 Euro. Dazwischen tummeln sich neben Bubblehead-Figuren auch Nuka-Cola-Kühlschränke, Helme, Sammelkarten, Taschen, Plüschtiere, Lampen, Powerbanks, Kunstdrucke und andere Wandbehänge, jede Menge gebrandeter Klamotten und so weiter. Auch bei Ubisofts kann man vorrangig zu deren Erfolgsreihen wie Assassin's Creed, Far Cry und anderen Spielen coole Fan-Artikel kaufen - Klamotten, Gürtel, Ketten, Ringe, Pins, Krawatten, Metallschilder, Figuren, Waffenreplika und und und... Besonderheit hier: Ihr könnt eure eventuell verdienten Ubi-Units in eine Ersparnis beim Verkaufspreis umwandeln. Für 100 Units gibt es 20% Rabatt auf den Artikelpreis.

Manchmal kann es sich übrigens lohnen, einen anderen als den deutschen Store zu besuchen, auf den man meist auf Nachfrage oder automatisch mittels Geolocation umgeleitet wird, denn häufig gibt es dort auch coole Artikel, die gar nicht (mehr) in Deutschland angeboten werden. Natürlich solltet ihr bei Bestellungen im Ausland vorher noch einen Blick auf die Versandkosten werfen, denn die können je nach gewähltem Artikel auch noch mal ganz schön zu Buche schlagen. Das Gleiche gilt für mögliche Zollgebühren, solltet ihr Waren aus Ländern außerhalb der EU bestellen. Die Höhe dieser Einfuhrabgaben hängt vom Warentyp und -wert ab. Informiert euch am besten bereits vor dem Kauf vom Zollamt, um später unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Eine komplett spielbare und originalgetreue Replik des <a href='store.bandainamcoent.eu/de/product/489211/offizieller-pac-man-viertel-spielautomat'>PAC-MAN-Spielautomaten</a> im Maßstab 1:4 aus dem Namco-Bandai-Store. Quelle: Namco Bandai Eine komplett spielbare und originalgetreue Replik des PAC-MAN-Spielautomaten im Maßstab 1:4 aus dem Namco-Bandai-Store. Namco Bandai unterhält seit 2015 auch für Europa einen eigenen Merchandise-Onlineshop. Besucht http://store.bandainamcoent.eu/de, um euch dort mit exklusiven Fan-Artikeln zu den Marken des japanischen Publishers (Tekken, Pac-Man, Dark Souls) einzudecken, die es nur unter dieser Onlineadresse zu kaufen gibt. Außerdem findet ihr in diesem Shop auch offizielle Soundtracks auf Retro-Artikel, wie etwa die originalen Soundtracks der Dark Souls-Spiele auf Schallplatte (Vinyl) oder so ungewöhnliche Dinge wie eine komplett spielbare und originalgetreue Replik des PAC-MAN-Spielautomaten im Maßstab 1:4. Diese exakte Nachbildung (Holzverschalung, Knöpfe etc.) ist 43 cm hoch, hat einen 5-Zoll-Bildschirm und wird von einem original Arcade-ROM befeuert. Mehr Retro-Feeling für Automatenliebhaber geht kaum.

Und auch Nintendo bietet im Nintendo Store Merchandising-Artikel mit der gesamten Bandbreite seiner Helden an. Unter "Charakter Shop" könnt ihr euch die Produkte nach eben diesen sortieren oder ihr wählt in der Navigation "Cool Stuff", um euch in den verschiedenen Kategorien (Bücher, Figuren, Deko etc.) umzuschauen. Und wer ein wenig stöbert, findet sogar ganz coole Dinge abseits der "Standard"-Artikel, etwa ein Kirby-Kissen in 8-Bit-Pixeloptik oder ein würfelförmiges Nachtlicht, das im Stil des legendären Questblocks der klassischen Super-Mario-Videospiele designt ist.

Auch deutsche Spieleentwickler und Publisher bieten Fan-Artikel zu ihren Spielen an. So wird man sowohl bei Daedalic (Deponia, Silence), Deck 13 (The Surge) als auch Black Forest Games (Giana Sisters) über die Webseite getshirts.de fündig, wo diese Publisher jeweils einen eigenen Merch-Store unterhalten, in dem ihr neben T-Shirts auch Poster, Tassen, Kalender, Mousepads, Soundtracks, Artbooks und andere Artikel kaufen könnt. Der Merchandise-Link beim deutschen Entwickler und Publisher King Art (Die Zwerge, Iron Harvest) führt zu Spreadshirt, allerdings werden dort zum Zeitpunkt der Recherche keinerlei Artikel angezeigt. Schade. Gerade das Vieh aus den The Book of Unwritten Tales -Spielen würde sich doch super als Plüschversion zum Verschenken machen. King Art, geht da nicht was? An Fan-Artikel wie T-Shirts, Tassen, Sporttaschen, Wasserflaschen, Teddys, Mauspads und anderen zu den Spielen von Travian Games kommt ihr ebenfalls über eine Spreadshirt-Subdomain. Im Shop von Kochmedia findet ihr Merchandise zu Spielemarken wie PubG, Fallout, Darksiders, Call of Duty, Borderlands, Resident Evil, Overwatch, Skyrim und anderen.

Viel Bares für Rares

Diese Figur eines weiblichen Cyborgs aus Cyberpunk 2077 wurde 2018 auf der E3 und Gamescom an Besucher der Spielepräsentation verschenkt und wurde kurz darauf zu hohen Preisen auf Onlinemarktplätzen gehandelt. Quelle: CD Projekt RED Diese Figur eines weiblichen Cyborgs aus Cyberpunk 2077 wurde 2018 auf der E3 und Gamescom an Besucher der Spielepräsentation verschenkt und wurde kurz darauf zu hohen Preisen auf Onlinemarktplätzen gehandelt. Manchmal treibt das Spiel mit dem Merchandise auch seltsame Blüten. Denn häufig sind es nicht nur Fans, die sich um außergewöhnliche Fan-Artikel streiten, sondern auch Geschäftemacher. Menschen, die ein feines Näschen dafür haben, mit welchen Dingen sich ein finanziell sehr lohnendes Geschäft machen lässt. Insbesondere limitierte Gegenstände steigen oft drastisch im Wert und sind dementsprechend begehrt. So überraschte CD Projekt RED auf der E3 und Gamescom 2018 bei der Präsentation von Cyberpunk 2077 die teilnehmenden Pressevertreter, Streamer und andere Personen, die sich das Spiel anschauten mit einem speziellen Geschenk: Dem Presskit beigelegt war eine kleine Statue. Bilder und Infos diese Aktion gingen rasch viral und es entwickelte sich ein regelrechter Hype um die detaillierte Figur, die einen weiblichen Cyborg aus dem Spiel zeigt. Rein rechnerisch dürfte eine vierstellige Zahl an diesem Promo-Artikel ausgegeben worden sein; viele Beschenkte boten sie dann auf Online-Marktplätzen zum Kauf an. Durch die Limitierung und die Exklusivität der Aktion und auch dadurch, dass das Spiel noch nicht auf dem Markt ist und davon noch kein weiteres Merchandise existiert, explodierte der Preis für diese Promo-Figur und durchbrach binnen weniger Tage schließlich sogar die 750-Dollar-Marke. Zum Zeitpunkt unserer Recherche für diesen Artikel gab es beispielsweise auch auf ebay.de auch heute noch mehrere Angebote für die begehrte Statue; die höchste Forderung eines Anbieters lag bei satten 999 Euro...

Activision Blizzard mit eigener Merch-Abteilung

Dass man also gut mit Merchandising-Artikel verdienen kann, haben neben den Drittanbietern auch die Publisher schon länger erkannt und forcieren mehr und mehr ihre eigenen Aktivitäten in diese Richtung, wie etwa Activision Blizzard. Der kalifornische Anbieter von Videospielen hat bereits 2017 die neue Abteilung "Consumer Product Group" gegründet, die für den Endkunden alle möglichen Fan-Artikel von Spielzeug bis zu Sammelgegenständen für alle Brands des Publishers entwickeln und in den Handel bringen soll. Im vergangenen Jahr schloss diese Abteilung von Activision Blizzard nicht nur viele Partnerschaften mit Firmen wie Lego, Nerf und Hasbro, sondern sogar mit Modemarken wie etwa New Era und Supra, um weitere neue Märkte zu erschließen - insbesondere im Textilabsatz. Branchenanalysten erwarteten einen möglichen Umsatz von jährlich bis zu einer Milliarde Dollar aus Lizenzen und Warenverkäufen, sollte Activision Blizzard es schaffen, seine Marken ähnlich erfolgreich zu vermarkten, wie es etwa Rovio mit den Angry-Birds -Brands macht.

Steinkrug mit Overwatch-Branding aus dem offiziellen Blizzard-Gear-Store Quelle: Blizzard Steinkrug mit Overwatch-Branding aus dem offiziellen Blizzard-Gear-Store In einen Interview mit GamesIndustry.biz im November sagte Philippe Bost (International Consumer Products) von Activision Blizzard, dass die Lizenzbranche in den letzten Jahren kaum Wachstum zeigte. "Viele Einzelhändler und Hersteller sehen Videospiele nun als Chance. Sie erkennen, dass die neue Generation auf Videospiele steht." Diese Erkenntnis wäre für die Videospielbranche selbst natürlich nichts Neues, aber "etwas, das die Lizenzbranche noch lernt." Man wolle die Fans zufrieden stellen, erklärte Bost weiter. Blizzard würde dies durch seinen Gear Store schon sehr gut umsetzen. Darin werden eigenproduzierte Produkte wie Statuen und Bekleidung direkt an die Fans vertrieben. "Das richtige Produkt zum richtigen Preis für richtige Zielgruppe" - dieses Geschäftsmodell wäre sehr erfolgreich und nun würde man es auch auf Drittanbieter erweitern. Eine kluge Entscheidung, denn gerade durch Kooperationen wie etwa mit Lego erreicht man auch Zielgruppen, die durch die bisherigen Marken noch nicht erschlossen waren. Welcher Zehnjährige spielt schon Call of Duty? Mit Lego allerdings spielen die meisten Kids. Und so kommt es auch, dass viele Käufer von etwa Overwatch -Merch von Lego noch nicht einmal das Spiel selbst gespielt haben, sondern die Charaktere vielleicht sogar nur von Youtube kennen, da die Hintergrundgeschichten der Helden dort in kurzen Filmhäppchen zielgruppengerecht aufbereitet erzählt werden. Eine weitere Marke von Activision Blizzard, deren Merch sich schon seit ihrem Debüt 1996 sehr gut verkauft, ist Crash Bandicoot. Vieles, was man im Bereich Fan-Produkte damit erfolgreich realisiert habe, übernehme man deshalb jetzt auch für das Spyro -Franchise, erklärte Bost im vergangenen Herbst. Dass sich das für die Gruppe gelohnt hat, bewies der aktuelle Geschäftsbericht, in dem Activision Blizzard für das Kalenderjahr 2018 ein Rekord-Ergebnis von mehr als 7,5 Milliarden Dollar auswies. Offenbar war das den Aktionären aber immer noch zu wenig, denn die Wertpapiere des Unternehmens sind weiter auf Talfahrt; ihr Kurs hat sich innerhalb eines Jahres nahezu halbiert. Konsequenz daraus: Der Konzern wird den jüngsten Unternehmensangaben zufolge trotz der guten Zahlen knapp 800 seiner fast 10.000 Angestellten weltweit entlassen.

Auch in Fernost brummt das Geschäft mit den Fanartikeln. Sega of America hat am 13. Februar 2019 bekannt gegeben, einen Vertrag mit Jakks Pacific über Merchandising für Sonic The Hedgehog abgeschlossen zu haben. Der Kontrakt läuft über mehrere Jahre und berechtigt den führenden US-Spielzeughersteller, Figuren, Spielsets, Plüschfiguren, Sammlerstücke und auch ein Flipperset rund um den berühmten Igel herzustellen, zu vermarkten und zu vertreiben. "Das ist ein großer Schritt nach vorne für Sonic, und gemeinsam versuchen wir nun, die Barrieren beim Spielzeug ebenfalls mit Schallgeschwindigkeit zu durchbrechen!" sagte Anoulay Tsai, Licensing Director, SEGA of America. Ab Herbst werden die neuen Sonic-Artikel global (außer Asien) im Handel erhältlich sein - für Fans ab drei Jahren und mit Preisen ab 4,99 US-Dollar.

Drittanbieter-Merch-Shops

Eine gute Anlaufstelle für Fan-Artikel jeglicher Art ist auch der deutsche Onlineshop CloseUp. Hier findet ihr mehr als 4000 Fanartikel querbeet durch Filme, Serien und Videospiele. Das teuerste Produkt in dieser Kategorie ist dort ein Star Wars Stromtrooper Supreme Kostüm für 1.495 Euro und unter den Bestsellern tummeln sich etwa eine Pac-Man Lampe Ghost Light, Star Treck Spock-Ohren (Wissenschaftsoffizier) und ein Batman Eierbecher und Toastschneider.

Protagonist Phoenix Wright kommt als als sehr detailliert gestaltete Figur von First4Figures zu Ruhm und Ehre. Die Statue fängt den Stil aus dem Gerichtssaal von Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies ein. Quelle: First4Figures Protagonist Phoenix Wright kommt als als sehr detailliert gestaltete Figur von First4Figures zu Ruhm und Ehre. Die Statue fängt den Stil aus dem Gerichtssaal von Phoenix Wright: Ace Attorney – Dual Destinies ein. Ein Anbieter, der sich auf Figuren von Spielecharakteren spezialisiert hat, ist First4Figures. Die 2003 gegründete Firma mit Sitz auf den britischen Kanalinseln ist Hersteller von hochwertigen Sammlerfiguren aus Lizenzen wie The Legend of Zelda, Metroid, Super Mario, Okami, Full Metal Alchemist, Spyro the Dragon, Crash Bandicoot, Sonic the Hedgehog und vielen anderen. Bis vergangenen Dezember lief eine Vorbestellaktion für eine Figur von Phoenix Wright, dem bekannten Protagonisten aus Capcoms berühmter Anwaltsserie Ace Attorney. Ausgeliefert werden soll das neueste und 229 Dollar teure Produkt des Anbieters im 4. Quartal 2019. Dafür bekommen die Käufer auch bei diesem Produkt eine sehr detailliert gestaltete Figur, die den Stil aus dem Gerichtssaal von Phoenix Wright: Ace Attorney - Dual Destinies richtig gut einfängt und obendrein mit zwei austauschbaren Köpfen geliefert wird, damit ihr zwischen einem normalen Gesichtsausdruck und dem des "Einspruch!" rufenden Phoenix wechseln könnt. Außerdem gibt es die Figur auch als "Definitive Edition" (299 Dollar), der neben weiteren Extras auch ein Hologramm-Sticker beiliegt. Insgesamt ist das Angebot von First4Figures sehr umfangreich, die Produkte sind hochwertig und deshalb sind auch die Preise entsprechend hoch - dreistellige Dollarbeträge für eine Figur sind keine Seltenheit. Dieser Shop ist also eher etwas für diejenigen, die etwas Besonderes und Limitiertes haben möchten und auch bereit sind, dafür entsprechend zu bezahlen.

Natürlich findet ihr auch auf Amazon jede Menge coole Merchandise-Artikel, vor allem natürlich Figuren aus Videospielen. Wie etwa diese The Witcher-Figur von Shani für knapp 20 Euro. Noch ein Geralt gefällig? Der kostet dann allerdings schon fast doppelt so viel. Oder einen schicken The-Witcher-Anhänger mit Kette? Oder ein Silber-Schwert von Geralt? Es gibt (auch auf Amazon) fast nichts, was es in Sachen Merchandise nicht gibt. Allerdings solltet ihr auch hier darauf achten, wer der Verkäufer ist und euch die Bewertungen der Artikel genau durchlesen. Gerade sehr günstige Artikel sind meist nicht offiziell lizenziert und/oder von minderer Qualität. Insbesondere seit das Programm "Merch by Amazon" auch in Deutschland und Großbritannien seit August vergangenen Jahres läuft, haben sich zahlreiche neue Händler registriert, die ähnliche Erfolgsgeschichten schreiben möchten, wie der US-Amerikaner Neil Lassen, der sich mit selbst designten T-Shirts und dieses Amazon-Programms von der Supermarkt-Aushilfe zum Internet-Marketing-Guru hochgearbeitet hat und nun damit seinen Lebensunterhalt bestreitet.

Übrigens: Wer auf Dinge steht, die man aus Plüsch machen kann, sollte bei hashtagcollectibles.com vorbeischauen. Dort findet ihr zum Beispiel den Hasen Max aus Sam & Max, Puppen von Mario, Luigi und Prinzession Peach, Blobsfish oder eine fleischfressende Pflanze. Die in diesem US-Shop vertriebenen Artikel sind alle in limitierten Editionen herstellt. Da Artikel deshalb auch einmal schnell ausverkauft sind oder neue ins Portfolio kommen, ändert sich das Angebot dort ständig, aber es lohnt sich, dort immer mal wieder vorbei zu schauen.

Bildergalerie

Wie schaut es bei euch aus? Kauft ihr Merch von euren Lieblingsspielen? Habt ihr gar eure halbe Wohnung damit dekoriert und geht jeden Tag in Videospiele-Shirts aus dem Haus? Oder findet ihr diesen Kult um Fan-Artikel zu Games völlig übertrieben oder in euren Augen gar reine Geldmacherei? Unsere Einkaufstipps erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Haben wir ein cooles Produkt oder einen genialen Shop übersehen? Dann schreibt es uns in die Kommentare!

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk