Nervenheilanstalten sind im realen Leben für die Allgemeinbevölkerung eine Art Fantasiekonstrukt, dem man meist nur in Literatur, Film und Videospiel begegnet. Oft sind sie Schauplätze furchtbarer Massaker oder Orte des Grauens, die einem nur beim Gedanken daran einen Schauer über den Rücken jagen. In diesem Special wollen wir euch zeigen, wie Spieleentwickler dieses verbreitete Bild einsetzen, um ihre Grausamkeiten oder den Horror in ihren Spielen in Szene zu setzen.
An manchen Tagen muss man sich einfach fragen, was diese Spieleentwickler eigentlich immer mit "ihren" Irrenanstalten haben. Entweder sind sie vermeintlich verlassen und hinter verschlossenen Türen lauern Geisteskranke, die versuchen, unsere Protagonisten in kleine Stücke zu hacken. Oder besagte Protagonisten betreten sie alleine und werden mit großem Blutvergießen und von monströsen Gestalten aus der Hölle durch die Flure gejagt. Ein anderes Mal sind sie Schauplatz von zwielichtigen Experimenten oder in dunkle, verbrecherische Machenschaften verwickelt.
Eins haben diese Höllenorte aber alle gemeinsam: Als Spieler wird einem dort ganz schön mulmig. Ob man nun heimlich, still und leise durch die Gänge schleicht, um nicht geschnappt zu werden oder panisch kreischend versucht, sämtliche Gegner zu umlaufen, die Angst verlässt uns nie. In den seltensten Fällen ist es uns erlaubt, uns mit Waffengewalt zu wehren und so wird strategisches Weglaufen zu unserer größten Waffe. Im heutigen Special präsentieren wir euch einige Spiele, in denen die Irrenanstalt dem Spieler das Schaudern lehrt.